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· OpenAI gpt-4o-mini (from scholarly German)
There was (once) a man whose name was Den-Anubis-protected. He was a farmer from the Wadi Natrun. Furthermore, there was his wife, whose name was [Me]ret. Now this (or: the aforementioned) farmer said to his wife: "Behold, I am about to go down to Egypt to fetch/buy food for my children. Go then and measure for me the barley that is in the storeroom as the remainder of the barley from yesterday (?) (i.e., the remainder of the barley that is normally in stock)!" Then he measured {for her} 〈her〉 {for him} 〈him〉 6 (?) bushels of barley. Now this farmer said to his wife: "Behold, [there is (?)] for you and your children 20 bushels of barley for food. But prepare for me this 6 bushels of barley for bread and beer for each day. Then I will [live] on that." Then this farmer went down to Egypt after he had loaded his donkeys with grapevines (?; or: bulrushes (?) of the $jꜣꜣ$ plant), branches of the $rdm.t$ palm (?), natron, salt, wood from (the place) $[..]tyw$, $ꜥwn.t$ rods from Farafra, skins of the panther (leopard/cheetah), pelts of the wolf jackal, $nšꜣw$ water plants (?), $ꜥnw$ pebbles, $tnm$ (creeping) plants, $ḫpr-wr$ (healing) plants, $sꜣh.wt$ resin (?), $sꜣks.wt$ mineral, $mjs.wt$ plants, $zn.t$ ochre (?), $ꜥb[ꜣ?]$ stone, (oil-bearing) $jbsꜣ$ plants, $jnbj$ plants, doves, $nꜥrw$ birds, $wgs$ birds, $wbn$ plants, $tbsw$ (thorn) plants, (bean-like) $gngn.t$ plants (?), $šnj-tꜣ$ plants, $jns.t$ plants (anise?), (thus) packed (?) with all good products of the Wadi Natrun. Then this farmer set out on the journey southward to Herakleopolis Magna/Ehnasiya. (And) there he reached the district (or: the area) of Per-Fefi, north of Medenit. He met a man (of rank), (namely,) one who was standing on the bank and whose name was Nemti-nacht. He was the son of a man (of rank) named Isery. He was a servant of the chief steward Rensi, the son of Meru. Now this Nemti-nacht said, when he saw the donkeys of this farmer, which pleased his heart: "If only I had some (magical) image with which I could steal the belongings of this farmer!" Now it must be known that the house of this Nemti-nacht was located at/over the landing place of/for the neighborhood (?). It was a narrow (landing place); it was not a wide (landing place). (Only) the width of a cloth (?) was it. One side lay under water, the other under barley. Now this said […] [English rendering truncated to match a shortened German source.]
DE
scholarly
· TLA / ORAEC
Es gab (einmal) einen Mann, dessen Namen Den-Anubis-geschützt-hat war. Er war ein Landmann des Wadi Natrun. Weiter gab es seine Frau, deren Name [Me]ret war. Nun sagte dieser (oder: besagter/erwähnter) Landmann zu dieser seiner Frau: "Siehe, ich bin dabei, nach Ägypten hinunterzugehen,
um dort Essen für meine Kinder zu holen/kaufen. Geh denn und miß mir die Gerste, die in der Vorratskammer ist als der Rest der Gerste von gestern (?) (d.h. der Rest der Gerste, die normalerweise vorrätig ist)!" Da maß {er} 〈sie〉 für {sie} 〈ihn〉 6 (?) Scheffel Gerste. Nun sagte dieser Landmann zu dieser seiner Frau: "Siehe, [es gibt (?)] für dich und deine Kinder 20 Scheffel Gerste zur Nahrung. Bereite aber für mich die(se) 6 Scheffel Gerste zum Brot und Bier für jeden Tag. Dann werde [ich] davon [leben]." Da ging dieser Landmann hinunter nach Ägypten, nachdem er seine Esel beladen hatte mit Weinstöcken (?; oder: Binsen (?) der $jꜣꜣ$-Pflanze), Zweigen der $rdm.t$-Palme (?), Natron, Salz, Holz von (dem Ort) $[..]tyw$, $ꜥwn.t$-Stangen von Farafra, Häuten des Panthers (Leoparden/Geparden), Fellen des Wolfsschakals, $nšꜣw$-Wasserpflanzen (?), $ꜥnw$-Kieseln, $tnm$-(Kriech)pflanzen, $ḫpr-wr$-(Heil)pflanzen, $sꜣh.wt$-Harz (?), $sꜣks.wt$-Mineral, $mjs.wt$-Pflanzen, $zn.t$-Ocker (?), $ꜥb[ꜣ?]$-Gestein, (ölhaltigen) $jbsꜣ$-Pflanzen, $jnbj$-Pflanzen, Tauben, $nꜥrw$-Vögeln, $wgs$-Vögeln, $wbn$-Pflanzen, $tbsw$-(Dorn)pflanzen, (bohnenähnlichen) $gngn.t$-Pflanzen (?), $šnj-tꜣ$-Pflanzen, $jns.t$-Pflanzen (Anis?), (also) vollgepackt (?) mit allen guten Produkten des Wadi Natrun. Da ging dieser Landmann auf die Reise in südlicher Richtung nach Herakleopolis Magna/Ehnasiya. (Und) da erreichte er den Bezirk (oder: das Gebiet) von Per-Fefi, nördlich von Medenit. Er traf einen Mann (von Rang), (und zwar einen,) der auf dem Uferdamm stand und dessen Name Nemti-nacht war. Er war der Sohn eines Mannes (von Rang) namens Isery. Er war ein Dienstmann des Oberdomänenvorstehers Rensi, des Sohnes des Meru. Nun sagte dieser Nemti-nacht, als er die Esel dieses Landmannes sah, die seinem Herzen gefielen: "Hätte ich doch irgendein (magisches) Bild, mit dem ich die Sachen dieses Landmannes stehlen könnte!" Nun muß man wissen, daß das Haus dieses Nemti-nacht an/über der Landestelle der/für die Nachbarschaft (?) lag. Es war eine enge (Landestelle); es war keine breite (Landestelle). (Nur) auf die Breite eines Schurzes (?) belief sie sich. Ihre eine Seite lag unter Wasser, die andere unter Gerste. Nun sagte dieser Nemti-nacht zu seinem Diener: "Geh und bring mir ein Laken aus meinem Haus!" Nun wurde es ihm sofort gebracht. Da breitete er es auf der Landestelle der Nachbarschaft (?) aus. Auf das Wasser fiel seine gefranste Borte herunter, auf die Gerste sein glatter Saum. Da kam dieser Landmann auf der Straße (, die) von allen Menschen (benutzt wurde). Nun sagte dieser Nemti-nacht: "Sei (so) freundlich, (o) Landmann! Ist es auf meine Kleider, daß du treten wirst?" Nun sagte dieser Landmann: "Gemäß dem, was du sagst, wird gehandelt werden. (Denn) mein Weg (oder: Verhaltensweise) sollte gut sein." Da wandte er sich (von der Straße ab) nach oben. Nun sagte dieser Nemti-nacht: "Wird dir meine Gerste als Straße (dienen), (o) Landmann?" Nun sagte dieser Landmann: "Mein Weg sollte gut sein. (Aber) das Steilufer ist hoch (geworden); Die Wege liegen unter Gerste; (Und) mit deinen Kleidern hast du noch/sogar die Straße versehen. Wirst du mir denn nicht erlauben vorbeizugehen?" Kaum hatte er aber [diese] Worte ausgesprochen (wörtl.: war er damit fertig, [diese] Worte zu sagen), da füllte einer von diesen Eseln sein Maul mit einem Büschel Gerste. Nun sagte dieser Nemti-nacht: "Siehe doch, dein Esel ist dabei, meine Gerste zu fressen! Siehe, er wird (die Getreidekörner auf der Tenne) dreschen (wörtl.: austreten) müssen wegen seines Vergehens." Nun sagte dieser Landmann: "Mein Weg sollte gut sein. Ein (Büschel?), der zehn (Büschel?) vernichtet (oder: vernichtet hat)! Für 10 $šnꜥtj$-Geldeinheiten habe ich meinen Esel gekauft. [Und du möchtest] ihn [wegen (bloß) einer Füllung] seines Maules mit einem Büschel Gerste [wegnehmen]! [Nun kenne ich aber] den Herrn dieses Guts. Es gehört dem Oberdomänenvorsteher Rensi, [dem Sohn des Me]ru. (Und) gerade er ist es, der [den Dieb] bestraft, der (sein Unwesen) im ganzen Land treibt. Ist es denn in seinem Gut, daß ich beraubt werden soll? Nun sagte dieser Nemti-nacht: "Ist es dies, was die Menschen sagen: '(Nur) wegen seines Herrn wird der Name des Armseligen (feierlich) ausgesprochen.'? Ich bin es, der zu dir spricht; (aber) der Oberdomänenvorsteher ist es, der von dir in Erinnerung gerufen worden ist." Da hob (wörtl.: griff) er einen Ast aus jungem Tamariskenholz gegen ihn. (Und) Da prügelte [er] mit ihm (dem Ast) auf alle seine (des Landmannes) Gliedmaßen, (indem/nachdem) seine (des Landmannes) [Esel] weggenommen worden waren, (mit dem Ergebnis, daß) sie [in sein (des Nemti-nacht) Gut] hineingetrieben waren. Nun weinte [dieser] Landmann [sehr] heftig, [aus] Schmerz darüber, was ihm angetan worden war. Nun sagte dieser Nemti-nacht: "Sei nicht laut, was deine Stimme angeht, (o) Landmann! Siehe, du bist in der Nähe der Landestelle des Herrn des Schweigens." Nun sagte dieser Landmann: "Du schlägst mich, (und zwar damit) du meine Sachen stehlen kannst (oder: indem du meine Sachen stiehlst). (Und jetzt) möchtest du auch noch die Klage aus meinem Mund fortnehmen! (O) Herr des Schweigens, mögest du mir doch meine Besitztümer (zurück)geben! Dann werde ich nicht schreien müssen 〈zu〉 (oder: aufschreien 〈wegen〉) [deiner] Schrecklichkeit!" Nun [verbrachte] dieser Landmann einen Zeitraum von einer Woche (wörtl.: von bis zu [10] Tagen) damit, diesen Nemti-nacht anzuflehen, ohne daß er (Nemti-nacht) darauf acht gab. Da ging dieser Landmann auf die Reise in Richtung Süden nach Herakleopolis, um diesbezüglich eine Bitte an den Oberdomänenvorsteher Rensi, den Sohn des Meru, zu richten. Er traf (wörtl.: fand) ihn, (und zwar) als er (gerade) dabei war, aus seiner Flußufertür herauszukommen und zu seinem Dienstschiff hinunterzugehen. Nun sagte dieser Landmann: "Ach, dürfte ich [Ihnen] eine Mitteilung machen (wörtl.: Ihr Herz erfreuen) [über] diese/die Formulierung einer Angelegenheit (?)! Es geht darum, daß man einen geschätzten Diener zu mir herauskommen läßt, damit ich (ihn) deswegen (mit Informationen ausgestattet) (zurück)schicke." Da veranlaßte er (Rensi), daß ein geschätzter Diener zu ihm (dem Landmann) herauskam. (Und) da schickte ihn dieser Landmann (mit Informationen) über diese Angelegenheit in ihrer Gesamtheit (zurück). Nun erhob der Oberdomänenvorsteher Rensi, Sohn des Meru, Anklage gegen diesen Nemti-nacht bei den hohen Beamten, die bei ihm waren. Nun sagten sie zu ihm: "Mein Herr, sicherlich ist es sein Landmann, der zu einem anderen (etwa: einem anderen Schutzherrn, Patron) in seiner Nähe gegangen ist. Siehe, es ist das, was sie üblicherweise machen mit ihren Landleuten, die zu anderen in ihrer Nähe gegangen sind. Soll man diesen Nemti-nacht bestrafen (wörtl.: Ist es ein Bestrafen dieses Nemti-nacht) wegen eines bißchen Natron und Salz? Man möge zu seinen Lasten (wörtl.: gegen ihn; oder: vielmehr) anordnen, dafür zu sorgen, daß [es] erstattet [wird]." Da schwieg der Oberdomänenvorsteher Rensi, Sohn des Meru, [ohne diesen hohen] Beamten [zu antworten] und ohne [diesem Landmann zu] ant[worten]. Nun kam dann dieser Landmann, um zum ersten Mal [eine Bitte an ihn zu richten], indem/und er sagte: (O) Oberdomänenvorsteher, mein Herr,
Großer, Herr der Groß[en],
An[führer] von dem, was nicht ist, und von dem, was ist,
wenn du zum See der Wahr[heit hin]absteigst, dann wirst du auf ihm mit günstigem Wind fahren. Kein Windstoß (?) wird dein Segel wegreißen. Dein Boot wird [nicht] langsam vorankommen (oder: in einer Windflaute dahintreiben). Kein Unglück wird deinem [Mastbaum] geschehen. Deine Rahen werden nicht brechen. Du wirst nicht vom Kurs abkommen (?), (so daß) du auf Land auflaufen (?) würdest. Die Wasserflut wird dich nicht mitreißen. Du wirst nicht {das Geschrei} 〈das Übel〉 des Flusses erfahren (wörtl.: schmecken). Du wirst [nicht] das Gesicht der Furcht (oder: des Fürchterlichen [Krokodilgottes]) erblicken. Die Fische, sogar die Scheuen (?), werden zu dir kommen
(und) du wirst Beute machen unter dem fetten Geflügel,
eben weil du der Vater des Waisen bist, der Gatte der Wit[we, der Bruder] der Geschiedenen, der Lendenschurz dessen, der keine Mutter hat. Erlaube (oder: Gib mir einen Grund dafür), daß ich deine "Titulatur" in diesem Land [gemäß jeder] guten Regel anfertige: (oder: gemäß der Regel: vollkommener Herr, )
Anführer, der frei von Habgier ist,
Großer, der frei von Gemein[heit] ist,
der das Unrecht [vernichtet],
und das Recht verwirklicht. Laß das Böse zurück! Ich rede, (und zwar damit) [du hören wirst]: Tue das Richtige, (o) Gepriesener, den die Gepriesenen [preisen]! Vertreibe meine Notlage! (Denn) siehe, ich bin [mit] Kummer beladen. (Und) siehe, ich bin geschwächt als Folge davon. Untersuche mich! (Denn) siehe, ich bin einer, der leidet (oder: ich habe Sorgen). Nun war es so, daß dieser Landmann diese Rede in der Zeit der Majestät des Königs von Ober- und Unterägypten (Neb-ka-Ra), des Gerechtfertigten, sprach. Da ging der Oberdomänenvorsteher Rensi, der Sohn des Meru, bis vor ihn (den König), indem/und er sagte: Mein Herr, ich habe einen von diesen Landleuten getroffen, der wirklich gut reden kann (wörtl.: der wahrhaft vollkommen in Bezug auf die Rede ist). Seine Sachen sind geraubt worden von einem Mann, der mir gegenüber Rechenschaft ablegt (d.h. in meinem Dienst steht). Siehe, [er] ist gekommen, um deswegen eine Bitte an mich zu richten. Nun sagte seine Majestät: (Wenn) du mich in guter Gesundheit sehen möchtest, dann solltest du ihn hier hinhalten, damit uns seine Worte schriftlich gebracht werden, [(so daß) wir sie hören können]. Ab[er sorge] für den Lebensanteil der Ehefrau dieses Landmannes und [den seiner Kinder]! (Denn) siehe, jeder einzelne der [Landleute?; oder: aus dem Wadi Natrun?] kommt (nämlich erst, nachdem) er sein [Haus?] bis zum Boden des [Getreidespeichers?] aufgebrochen (?) hat. Und sorge aber (auch) für den Lebensanteil dieses [Landmannes] sel[bst, indem/wobei] er [nicht wis]sen darf, daß du derjenige bist, der es ihm gibt. [Seinen] (d.h. des Landmannes) "Freunden" wird (es) gegeben. (Und dann) sind es seine "Freunde", die es ihm geben. [Da schickte der Ober]domänen[vorsteher] Rensi, der Sohn des [Meru], (jemanden) zum Bezirksdirektor des Wadi Natrun wegen der [Lebensmittel]versorgung [der Frau dieses Landmannes] in Höhe von (wörtl.: als; oder: mit) 1 Scheffel Gerste am Tag. Nun [stellte der Oberdomänen]vorsteher Rensi, [der Sohn des Meru], Nahrung für [diesen Landmann bereit in Höhe von 10 (?) Krügen] Bier und 50 Broten. [Seinen (des Landmannes) "Freun]den" gab [er es]. (Und dann) waren es seine "Freunde", die es ihm (dem Landmann) gaben. Nun kam [dann dieser Landmann, um zum zweiten Mal eine Bitte an ihn zu richten.] Er traf ihn, (und zwar) beim Herauskommen aus [--Lücke--, indem er sagte:] [O Oberdomänenvorsteher], mein Herr, Größster der Großen, Reichster der Rei[chen, der], für dessen Großen es (in dir) einen (noch) Größeren [gibt], [für dessen Reichen] einen (noch) Reicheren! O Steuerruder des Himmels, Stützbalken der Erde, [Meßschnur, die das Meßgewicht/Lot trägt]! Steuerruder, komme nicht vom Kurs ab! [Stützbalken], neige nicht zur Seite! Senklotschnur, mache keine Schwankungen/Abweichungen! [Lücke von 14 Zeilen].
[Siehe, du hast (sogar)] die Herrin der Seuche [übertroffen]. Ist (es) nicht [für] dich, so ist (es) [nicht] für sie. Ist (es) nicht [gegen] dich, so ist (es) nicht gegen sie. [Wirst du es nicht tun], so wird sie es nicht tun. Es gibt nicht [...] an der Spitze von [...] zurückweisen. Ein [Brot]herr möge/sollte milde sein, (wenn) Macht/Gewalt [dem Kriminellen (?) gehört]. Diebstahl ist angemessen für den Besitzlosen, (wenn/nachdem) die Güter von einem Verbrecher geraubt worden sind. Die aufrührerische Tat von einem, der keinen Mangel leidet, wird man sie/ihn denn nicht tadeln? (Denn) es bedeutet, für sich (selbst einen Vorteil) zu suchen. Du aber bist [gesättigt mit deinem Brot und sattgetrunken von deinem Bier. (Und) du bist reich in jeder Hinsicht.]
[Das Gesicht des Steuermannes ist nach vorn gerichtet, (indem/obwohl)] das Schiff [vom Kurs abkommt, wie es möchte. Der König ist in der (Palast)vorhalle] (und) das Steuerruder ist [in deiner Hand, (indem doch) Unrecht] in deiner Umgebung [verursacht wird. Langwierig ist (die Aufgabe des) Bittstellers (oder: Langwierig ist meine Bitte), (indem/weil) das Lot (an der Waage)] abgerissen ist. [Mache (oder: Sei) eine Zufluchtsstätte,] (damit) dein Uferdamm gesund sei. [(Denn) siehe,] deine Anlegestelle ist krokodilverseucht. Sei rechtschaffen (wörtl.: sei genau, was deine Zunge angeht), damit du nicht fehlgehst. (Denn) sein (eigenes) [Glied verursacht (wörtl.: ist)] die Verschimmelung (?) [eines Mannes.] Erzähle keine Lüge! [(Und) achte auf die hohen Beamte]n! Das (nicht Lügen und das Beachten) ist der (Sortier)Korb, der die Richter [aussortiert (wörtl.: worfelt/siebt)]. (Denn) zu lügen ist ihr (der hohen Beamten) [Getreide, (damit) es] ihrer Meinung nach [leicht sei]. O Weisester aller Menschen, ist es (nur) von meiner Angelegenheit, daß du keine Kenntnisse hast? O (du), der [jede] Bedrängnis beseitigt, siehe, ich bin [mit] Sorgen beladen. (Und) siehe, ich bin in deiner Hand. Mögest du mich überprüfen, (denn) siehe, ich habe Kummer (wörtl.: ich bin in Kummer). O (du), der den Erschöpften rettet, rette [mich] in einer Angelegenheit deines Bereiches (?). Nun kam dann dieser Landmann, um [zum dritten Mal eine Bitte an ihn zu richten, indem/und er sagte:] O Oberdomänenvorsteher, mein Herr,
du bist Ra, [der Herr des Himmels, zusammen mit] deinem Hofstaat. Das Bedürfnis [aller] Leu[te ist bei dir (oder: bist du), wie (bei) der Überschwemmungsflut.] (Denn) du bist Hapi, der die Felder/Sumpfgebiete grünen läßt [und die] verwüsteten [Hügel/Tells (neu) gründet/versorgt.] (O du,) der den [Räuber] bestrafen und den Bedürf[tigen schützen muß], verwandele (dich) nicht in [eine Wasserflut gegen den Bittsteller!] Hüte (dich) davor (oder: Achte darauf), daß die Ewigkeit sich nähert! [Strebe danach, zu überdauern, wie (die Redewendung) lautet: "Maat] zu tun, ist die Atemluft für die (wörtl.: der) Nase". ..., wer] denn [wird das Unrecht bestrafen?] [Siehe], du [bist ein armseliger Wäscher, der] seinesgleichen [im Stich läßt ..., ein Habgieriger], der damit beschäftigt ist, [die Freundschaft] zu vernichten. [Sie]he, [du bist ein Fährmann, der (nur) einen, der Fahrgeld hat, über]setzt, ein Aufrichtiger, [dessen Aufrichtigkeit in Stücke gefal]len ist. Siehe, [du bist ein] Polizei[vorsteher (?), der den ... zurück]weist (?). [Siehe, du bist] wie ein $ṯnḥr$-Greifvogel [für die "Kiebitzleute", der von] den schwächsten Vögeln [lebt]. Siehe, [du] bist ein Aufwärter, [dessen] Freu[de] das Zerlegen [ist], ohne die dazugehörige Verstümmelung (selbst) zu spüren. Siehe, [du bist ein Hirte] von (der Art) (?): es ist schlecht für mich, daß du nicht prüfst. (Dann/daher) mögest du einen Verlust erfahren [...