ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) · ostracon

Der große Nilhymnus / oDeM 1176

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Description

〈Literarische Texte〉→〈5. Poetische Literatur〉→〈Hymnen an die Überschwemmung〉→〈Der große Nilhymnus〉→oDeM 1176→Der große Nilhymnus

Inscriptions (1)

Inscription #1 · Egyptian

Transcription

dwꜣ.ww Ḥꜥpj 〈§〉 j:nḏ ḥr =k Ḥꜥpj pri̯ m [tꜣ] jyi̯.y r s[ꜥnḫ] ⸢Km,t⸣ 〈§〉 jmn =f sšm(,w) ={k} =〈f〉 m kk,wj m hrw ḥsi̯.⸮⸢n⸣? n =f šms,w =〈f〉 〈§〉 jwḥ ⸢šꜣ⸣ qmꜣm.n Rꜥ sꜥnḫ ꜥw,t nb.t 〈§〉 sꜣꜣ ⸮zp-2? ḫꜣs,t wꜣi̯.ww p,t{.pl} mw pw hꜣ〈i̯〉 〈m〉 p,t{.pl} 〈§〉 mri̯ Gb ḫrp Np{t}rj sw〈ꜣ〉ḏ ḥm,wt [n.t] [Ptḥ] 〈§〉 [nb] [rm,w] sḫnti̯.y qbḥ nn ꜣpd,w hꜣi̯.y ḥny[_] 〈§〉 ⸢jri̯⸣ jt sḫpr btj s{b}ḥ(ꜣ)〈b〉 =f rʾ.pl-pr.pl 〈§〉 ws⸢fꜣ⸣ =[f] ḫr ḏbꜣ {s}fnd ={f} [ḫr] [ḥr-nb] ⸢nm⸣[ḥ] 〈§〉 jr ḫbꜣ =[tw] [m] pꜣw,t.pl nṯr.pl ḫr ḥḥ.pl ꜣq.w m r(m)ṯ.pl 〈§〉 jri̯ ꜥwn r mn{.t} tꜣ r-ḏr =f wr.pl šrjw.pl 〈ḥr〉 nmtꜣ 〈§〉 šbb r(m)ṯ.pl [ḫ]f[t] ⸢ḫsf⸣ =f [qd] [sw] [H̱nm,w] 〈§〉 wbn =f ḫr tꜣ m ⸮ḥ[k]n,w? ḫr ẖ,t-nb(.t) m rš,wt 〈§〉 ṯs,t nb.t{.pl} šzp.n =s sbjꜣ,t jbḥ.⸮pl? nb kfꜣ.w 〈§〉 jni̯ kꜣ.pl wr{t} ḏfꜣ,w qmꜣm nfr,t =[f] [nb.t] 〈§〉 [nb] [šfšf,yt] nḏm stj sḥtp.y jyi̯.y =[f] 〈§〉 sḫpr sm,w n mnmn[,t] [rḏi̯] sfd(,t) n nṯr nb 〈§〉 sw m dwꜣ,t p,t tꜣ r-ḫt =f ⸢jṯi̯⸣ tꜣ,du 2 〈§〉 mḥ wḏꜣ.pl [swsḫ] [šnw,t.pl] rḏi̯ ꜣḫ,t n nmḥ 〈§〉 〈srd〉 ḫt 〈ꜣbb(.t)〉 nb(.t) nn {d}〈n〉gꜣ =[tw] r =s 〈§〉 ḫpr jmw m pḥ,wj =〈f〉 pw nn mḏḥ m jnr 〈§〉 jṯ.t(w) 〈ḏw.pl〉 ḥr ḥw[,(y)t] =[f] [nn] [gmḥ.tw] =[f] 〈§〉 [bꜣk] [nn] ḫrp.tw =f šdi̯ m štꜣ 〈§〉 n rḫ =tw bw n,tw =f n gm[i̯.⸮n?.tw] =[f] m {j}〈t〉pḥ,t =f m zẖꜣ,w 〈§〉 nꜥi̯{.t} jꜣ,yt.pl n tnw.n.tw =f n sšm.n =f [jb] =[f] 〈§〉 ⸢šms⸣ [sw] [ḏꜣm,w] ẖ[rd].pl tw 〈r〉 nḏ ḫr,t =〈f〉 m nsw 〈§〉 mn hꜣp.pl jyi̯.y r trj =f mḥ ⸢Šmꜥ,w⸣ Mḥ,w 〈§〉 swrj〈.tw〉 mw jr,t nb.t jm =f rḏi̯ ḥꜣ,w ḥr nfr.pl =f 〈§〉 wn m gꜣ[,wt] [pri̯] [m] [ḫntš] [jb] [nb] ⸮ḫnpj? [...] ⸢ḫn⸣[tš]j 〈§〉 jwr{.t} Sbjwk msi̯ n,t psḏ,t n,tj jm =f ḏsr[.w] 〈§〉 [bši̯] [ꜣ]ḥ,t.pl sqdd sḫ,t =f ⸮sq〈f〉n? n tꜣ-tmm 〈§〉 swsr wꜥ r [⸮smꜣjr?] [ky] [nn] [wpp] [ḥnꜥ] =[f] 〈§〉 [jri̯] [ḥtp,w] =f [n(n)] [ksm].n.tw =f tmm jri̯ n =f 〈tꜣš〉 〈§〉 sḥḏ ={j} 〈pri̯.pl〉 m kk,wj =sn m ꜥd [n] [mnmn,t] 〈§〉 〈pḥ,tj〉 =〈f〉 pw sḫpr nb{.t} nn w wḏꜣ ꜥnḫ m-ḫm,t =f 〈§〉 ḥbs [r(m)ṯ.pl] [m] [mḥ] [šꜣꜥ.n] =[f] [rḏi̯] jri̯.y Ḥḏ-ḥtp bꜣk.pl =f jri̯.n Šzm,w mrḥ[,t] =[f] 〈§〉 nḏr Ptḥ ḥnꜥ qꜣbs =[f] 〈§〉 [sḫpr] [bꜣk.pl] nb{.t} jm =f 〈§〉 zẖꜣ,w nb n mdw.pl-nṯr ḥn(,t) =f 〈m〉 Mḥ,w 〈§〉 [ꜥq] [m] [jmḥ,t] [pri̯] [m] [ḥr,j] wbꜣ.j ⸮tw? ⸮p[r]i̯? 〈m〉 štꜣ,w 〈§〉 dns ꜥnd rḫ,yt ẖdb =f snm [rnp,t] 〈§〉 [m]ꜣꜣ.n.tw wꜣs,t(j).pl mj ḥm,t.pl dr z nb{.t} [ḫꜥ,w.pl] =[f] 〈§〉 [nn] [jnw,t] [r] [jn,tw] nn ḥbs ḥbs 〈§〉 nn sẖkr.w ms.pl špss.pl nn msdm[,t] [⸮n?] [ḥr] =[⸮w?] 〈§〉 [w]š{.n} šn{d} n gꜣ,w =f [wrḥ] [n] [bw-nb] 〈§〉 [smn] mꜣꜥ,t 〈m〉 [jb.pl] r(m)ṯ.pl m ḏd grg r-〈sꜣ〉 šwꜣ.ww 〈§〉 šbn ḥnꜥ Wꜣḏ-wrj tm ḫrp Np{t}rj 〈§〉 dwꜣ.ww nṯr.pl nb[.pl] rḏi̯ hꜣi̯.y ꜣpd,w ḥr ḫꜣs,t =f 〈§〉 〈nn〉 sḫt ḏr,t =f n nbw 〈n(n)〉 〈z〉 tḫ.w n ḥḏ 〈§〉 nn wnm.w =tw m ḫsbd mꜣꜥ{,t} jt ẖr.j-ḥꜣ,t rdw 〈§〉 šꜣꜥ{.n} =tw 〈n〉 =f ḥsi̯ m bn,t ḥsi̯{.pl} ḥr ḏr,t 〈§〉 nhꜣm n =f ḏꜣm,w ẖrd.pl ꜥpr =tw n =f wpw,t 〈§〉 jyi̯.y ẖr špss{.pl} sẖkr tꜣ{.pl} swꜣḏ jwn ḥꜥ,t.pl r(m)ṯ.pl 〈§〉 sꜥnḫ ḥꜣ,tj.pl bꜣkꜣ,t.pl mri̯.y ꜥšꜣ,t mnmn,t nb.t 〈§〉 wbn =f r nʾ,t.pl ḥqr ḫr sꜣꜣ =tw m jn,w (n) šꜣ 〈§〉 ḥn[_] m rʾ sšnj m 〈šrj,t〉 ꜣḫ,t nb.t ṯtf ḥr-tp tꜣ 〈§〉 sjm,w nb{.t} m-ꜥ ẖrd.w.pl smḫ.n sw wnm 〈§〉 bw-⸢nfr⸣ ⸢ḫꜣ~n⸣~rʾ m jwy,t pꜣ tꜣ r-ꜣw ḥr ftft 〈§〉 ḥwi̯ Ḥꜥpj wdn =tw n =f sfd =tw n =f jwꜣ.pl 〈§〉 jri̯.y =tw n =f ꜥ(ꜣ)bw(,t) ꜥꜣ.t wšꜣm =tw n =f ꜣpd,w 〈§〉 grg =tw n =f mꜣj.pl ḥr ḫꜣs,t ḏbꜣ =tw n =f nfr.pl 〈§〉 wdn =⸢tw⸣ n nṯr nb mj jri̯ =tw 〈n〉 Ḥꜥpj 〈§〉 sntrj tp,j(t) [j]wꜣ.pl wnḏw.pl ꜣpd,w n sbi̯-n-sḏ,t n Ḥꜥpj m tpḥ,t =f wsr 〈§〉 nn rḫ =t[w] [rn] =f m dwꜣ[,t] [n]n [pri̯] [nṯr.pl] [ẖr.j] =[f] 〈§〉 tm[m.pl] [wṯs] [psḏ,t].pl sndw n šfšf,t jri̯ n =f zꜣ =f Nb-r-ḏr swꜣḏ jdb,du 〈§〉 wꜣḏ [...] 〈§〉 [...] [sꜥnḫ] [r(m)ṯ.pl] [mnmn,t] m jn,w =[k] [n] [šꜣ] 〈§〉 wꜣḏ [...] 〈§〉 [jwi̯] =[s] [pw] [nfr] [m] ḥtp [...] 〈§〉 [...] zẖꜣ,w-qd [...] zẖꜣ,w-qd [...] m rnp,t-zp 6 [ꜣbd] [3] [ꜣḫ,t] [sw] 10 [...] 〈§〉 [...] ꜣbd 3 ꜣḫ,t sw 10 hrw pn jyi̯ zẖꜣ,w Tꜣ-zp-2 [...]

Translations (1)

DE scholarly · TLA / ORAEC
Das Lobpreisen des (Überschwemmungsgottes) Hapi. Sei gegrüßt, o Hapi, der aus [der Erde] hervorgegangen ist, gekommen, um Ägypten (wieder)zubeleben; als den Dunklen (oder: Dunkelheit/Finsternis) am Tage verbirgt er {deine} 〈seine〉 Erscheinungsform (wieder), nachdem (?) 〈sein〉 Gefolge für ihn gesungen hat; der die Felder/Feldpflanzen, die Re erschaffen hat, befeuchtet; der jegliches (Klein)vieh am Leben erhält; Das Fremdland und die Ferne (?) des Himmels sind satt (?): das ist das Wasser, das 〈vom〉 Himmel herunterkommt. geliebt von (dem Erdgott) Geb, der (den Korngott) Nepri leitet/herbeiführt; der die Handwerke [des (Handwerksgottes) Ptah] gedeihen läßt. (O Hapi,) [Herr der Fische], der die Wasser/Zugvögel nach Süden führt, - es gibt keinen Vogel, der ...?... hinabsteigt -; der die Gerste erschafft, der den Emmerweizen entstehen läßt, damit er die Tempel festlich macht. Verzögert [er] sich (oder: bleibt er aus; wörtl.: ist er faul, nachlässig), dann verstopft (zwangsläufig) {seine} 〈die〉 Nase, [dann ist jedermann (zwangsläufig)] verwaist (oder: arm/verarmt). Wenn man (demzufolge etwas) [an] den Opferkuchen der Götter verringert, dann sind (schon?) unendlich Viele unter den Menschen zugrundegegangen. (O Hapi,) der Raub betreibt/verursacht, bis das ganze Land leidet, (wobei) Groß und Klein (das Land) durchstreifen, (erst) wenn er sich nähert, [(d.h.) als (?) Chnum ihn formt], versammeln/vermischen sich (?) die Menschen. Erscheint er, dann ist das Land in Jubel, dann ist jeder Bauch (oder: jedermann?/jede Generation) erfreut. Jedes Gebiß hat (dann) ein Lächeln angenommen, jeder Zahn ist (lächelnd) entblößt. (O Hapi), der Nahrung herbeibringt, groß an Speisen, der [seine ganzen] Wohltaten erschafft; [Herr von Ansehen], mit süßem Duft, der befriedet, wenn er kommt; der Pflanzen(futter) für das Vieh entstehen läßt, der Schlachtungen/Schlachtopfer (von Rindern) für jeden Gott [gibt]; er ist in der Unterwelt, (aber) Himmel und Erde sind ihm unterstellt, (ihm,) der zwei Länder erobert; der die Magazine füllt, [der die Scheunen erweitert], der dem Armen/Waisen Besitz gibt. (O Hapi,) der Holz und alles, was {aufhört} 〈erwünscht ist〉, wachsen läßt, - man hat keinen Mangel daran -; das bedeutet, daß ein Schiff durch 〈seine〉 Kraft (d.h. die Kraft, die Bäume wachsen läßt) entsteht: - man kann (ja) nicht in/aus Stein zimmern! -; 〈die Berge werden〉 dank [seines Re]gens in Besitz genommen, [- (und doch) kann/wird er nicht beobachtet werden -;] [der arbeitet, ohne daß] er geführt/angeleitet worden ist; der ernährt (?; oder: aufgezogen wird) im Geheimen; man kennt nicht den Ort, 〈wo〉 er ist; man fin[det ihn nicht] in seiner Höhle in den Schriften. Der die Hügel befährt: er kann nicht eingedämmt werden, er kann sein Herz nicht lenken. [Eine Truppe von] Kindern (?) soll [ihn begleiten (oder: ihm dienen)]; (dann) wird man 〈ihn〉 als König begrüßen; (ihn, der) mit festem [Regelmaß, der zu seiner Zeit kommt,] der Ober- und Unterägypten füllt (oder: flutet?). Trinkt man Wasser, so ist jedes Auge in/auf ihm, (ihm,) der noch über seine Wohltaten hinaus gibt. Wer in einem Engpaß war, ist in Freude herausgekommen. Jedes Herz atmet auf (?) (oder: ist erfreut). (O Hapi,) der mit Sobek schwanger war, der die Flut geboren hat, - die Neunheit, die in ihm ist, ist heilig/unnahbar -; der den Acker erbricht, der über sein Feld fährt; der backt (?) für (?) die ganze Menschheit; der den einen mächtig/reich macht, um (?) [den anderen ins Elend zu stürzen;] [- es gibt keinen, der gegen ihn prozessieren kann -;] [der] seinen [Frieden bewirkt]: ihm [kann nicht getrotzt werden]; (ihm,) dem keine 〈Grenze〉 gesetzt werden kann. (O Hapi,) der {die Häuser gegen mich} 〈die〉 erleuchtet, die in ihrer Dunkelheit 〈hinausgehen〉, mit dem Fett [der Herde] (d.h. mit Talgkerzen oder Fettlampen); jeglicher Zuwachs ist seine Leistung (d.h. geschieht dank seiner Kraft). Es gibt kein Gebiet, das ohne ihn wohlbehalten sein und leben kann. (O Hapi,) der [die Menschen] bekleidet [mit dem Flachs, das er geschaffen (wörtl.: angefangen) hat;] der dafür sorgt, daß Hedjhotep seine Arbeit macht, nachdem (?) Schesmu [sein] Öl gemacht hat; der, mit [dessen] Erbrechen (?) Ptah zimmert (?). [der alle Arbeit] aus/durch sich [entstehen läßt]; jede Schrift der Gottesworte: (das ist) sein Geschäft (?) in Unterägypten. (O Hapi), [der in die Unterwelt eintritt, der an die Oberfläche (?) hervorgeht;] der 〈...〉 aufmacht (oder: sich offenbart) (?), der aus dem Geheimnis hervorgeht; der schwer/lästig ist, so daß die Menschen gering sind, (wenn/weil) er (sie) (während) (?) der Trauer des [Jahres] tötet; wie (hilfsbedürftige) Frauen hat man die Einwohner Thebens gesehen, wenn/weil jedermann [seine Waffen/Geräte (d.h. Werkzeug)] beseitigt. [Es gibt keine Schnur für die Gewänder]. (?) Es gibt kein Kleid, das verhüllt. (?) Es gibt kein Schmücken der Kinder der Edlen (oder: Es gibt keinen, der die Kinder der Edlen schmückt). Es gibt keine Augenschminke [für ihr Gesicht]. Die Haare fehlen (oder: sind ausgefallen) aus Mangel an ihm (d.h. an Hapi), [(an) der Salbe für jedermann.] (O Hapi,) der die Wahrheit [festigt] in [den Herzen] der Menschen, in denen (?), die lügen nach dem Verarmen; der sich vermischt mit dem Großen Grünen (Meer), das den Korngott nicht führen kann; der, den alle Götter lobpreisen; der dafür sorgt, daß der (Zug)vogel aus seinem Fremdland (nach Ägypten) herabsteigen. 〈Es gibt keinen〉, dessen Hand mit Gold webt. (?) 〈Es gibt keinen Mann〉, der von Silber betrunken wird. Man kann nicht von echtem Lapislazuli essen: Getreide ist die Grundlage für (wörtl.: ist unter dem Anfang von) Wachstum/Leistungsfähigkeit. 〈Für〉 ihn fängt man an, mit der Harfe zu singen und auf der Hand zu singen (d.h. den Takt anzugeben); Ihm jubelt eine Truppe von Kindern (?) zu; für ihn stattet man ein Empfangskomitee (oder: einen Hausstand?) aus. (O Hapi,) der mit Kostbarkeiten kommt, der das Land schmückt, der die Hautfarbe der Menschen wieder frisch macht; der die Herzen der Schwangeren wiederbelebt; der eine Menge/Vielfalt von jeglichem Vieh liebt (oder: sich wünscht). Wenn er für die hungernden Stadtbewohner erscheint, dann sättigt man sich mit den Produkten des Feldes: Eine $ḥn$-Pflanze (Zyperngras?; oder: ein Krug) ist am Mund, eine Lotosblume ist am Nasenloch; alle Sachen sind auf den Boden übergelaufen (d.h. überreichlich vorhanden). Jedes Gemüse ist in der Hand der Kinder, nachdem die Essenden (?) es vergessen haben. Das Beste ist auf der Straße verstreut; das ganze Land hüpft (vor Freude) herum. (Sobald) Hapi fließt, dann opfert man ihm; dann schlachtet man für ihn Langhornrinder/Mastrinder; dann richtet man für ihn ein großes Festopfer an; dann rührt (?) man für ihn Geflügel/Gänse an; dann fängt man für ihn Löwen in der Wüste ein; dann vergeltet man ihm die Güte/Wohltaten. Man opfert für jeden Gott, gemäß wie (es) 〈für〉 Hapi getan wird: Weihrauch und feines Salböl, Langhornrinder und Kurzhornrinder, (sowie) Geflügel sind (?) das Brandopfer für (?) Hapi in seiner mächtigen (?) Höhle. Man kennt seinen [Namen] in der Unterwelt nicht. [(Und) die Götter können nicht mit ihm (dem Namen) hervorkommen (d.h. können ihn nicht offenbaren/verraten)]. [O Menschheit, die die Neunheit verherrlicht,] habt Angst vor dem Ansehen (des Hapi), das sein Sohn, der Allherr, der die beiden Länder grünen läßt, einrichtet (?)! Gedeihe! [Und dann sollst Du bitte kommen!] [Gedeihe! Und dann sollst Du bitte kommen!] O Hapi, gedeihe! Und dann sollst Du bitte kommen! [Belebe die Menschen und das Vieh] von [deinen] Produkten [der Wiesen]! Gedeihe! [Und dann sollst Du bitte kommen!] [Gedeihe! Und dann sollst Du bitte kommen!] [O Hapi, gedeihe! Und dann sollst Du bitte kommen!] [Dies(er Satz) bedeutet, daß er (d.h. der Text) gut und] zufriedenstellend [an(s Ende) kommt]. [Für den Ka des ... ... ...] Vorzeichner [... ... ... ...] Vorzeichner [... ... ...] im Regierungsjahr 6, [3. Monat der Überschwemmungszeit, Tag] 10 (oder 11?) [... ... ...]. Vierter Monat der Überschwemmungszeit, Tag 11. (An) diesem Tag ist der Schreiber Taui gekommen (d.h. fertig geworden?).

Connections

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Cross-references (3)

  • TLA-Text D3Y7OZ3IERFFHAXEYUNLLLHXAY tier-1
  • TM-Text 137859 tier-1
  • ORAEC-id oraec117 tier-2
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