ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) · other

Die Lehre für Merikare / pCarlsberg VI

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Description

〈Literarische Texte〉→〈3. Weisheitslehren〉→〈Mittelägyptische Weisheitslehren〉→〈Die Lehre für Merikare〉→pCarlsberg VI→Die Lehre für Merikare

Inscriptions (1)

Inscription #1 · Egyptian

Transcription

[...] [m] =[k] [ḥwi̯] mnj,t [m] [〈w〉] [jri̯.n] =[j] [ḥr] [jꜣb,tt] [〈r〉-ḏr,w] [{Ḥbn,w}] [〈Ḥw,t-bnw〉] [r] [Wꜣ,t-Ḥr] grg.w [m] [nʾ,t] [mḥ] [m] [r(m)ṯ] [m] [stp,w] [n(,j)] [tꜣ] [r-ḏr] =[f] [r] [ḫsf] [ꜥ.wj.du] [jm] =[sn] 〈§〉 [mꜣꜣ] =[j] [qn] sni̯ =f r =[s] [jri̯.n] =[f] [ḥꜣ,w] [ḥr] [jri̯.t.n] =[j] 〈§〉 [ꜣf,t] [m]-ꜥ jwꜥ,w [ẖ]s[j] 〈§〉 [ḏd] [swt] [nꜣ] [gr] n pḏ,t 〈§〉 [js(w)] [ꜥꜣm,w] [ẖsj] [qsn] [pw] n bw n,t[(j)] =[f] [jm] [ꜣ]h.w m mw štꜣ.w [m] ḫt 〈§〉 ꜥšꜣ{.t} wꜣ,t.pl jr,j qsn m-ꜥ ḏw[.w.pl] 〈§〉 [n] [ḥmsi̯] =f [m] [s],t ={f} wꜥ.t [s]štꜣ(.t) ngꜣ,w ꜥq[.w] m rd.du =fj 〈§〉 jw =f [ḥr] [ꜥḥꜣ] [ḏr] [rk] [Ḥr] 〈§〉 [n] [qn].n =f 〈§〉 n gr,t qn.(n).tw =f 〈§〉 n smj.n =f hrw ⸢m⸣ ꜥḥꜣ mj (j)ṯꜣ [šnꜥ.n] [zmꜣ,yt] 〈§〉 [ꜥ]nḫ =j swt wn =j wn.kwj 〈§〉 wn pḏ,t r =f m jnb ḫtm.w =[f] [wn] [ḏdḥ.w] =⸮{j}? [r] =f 〈§〉 [j]w [ḏi̯].n =j ḥwi̯ st Tꜣ-mḥ,w jni̯.n =j ẖr.pl =s〈n〉 nḥm.n =j wnm,t =s[n] [nb.t] [smꜣm.n] =[j] [...] jm =sn r bwy.t ꜥꜣm.w.pl r Km,t 〈§〉 m rḏi̯ jb =k m-sꜣ =f 〈§〉 ꜥꜣm pw ms[ḥ] [ḥr] [mr,y]t =f 〈§〉 〈ḫnp〉 =f r wꜣ,t wꜥ.t 〈§〉 n jṯi̯{t}.n =f r dmj n(,j) nʾ,t ⸢ꜥšꜣ.t⸣ 〈§〉 šdi̯ M[dn,jt] [r] [w] =⸢s⸣ 〈§〉 smḥi̯ gs =s r Km-wr 〈§〉 m =k sj 〈m〉 ẖ{m}p.w n pḏ,tjw.pl 〈§〉 jnb.w[.pl] =[s] [ꜥḥꜣ.w] 〈§〉 [mšꜥ] =s ꜥšꜣ{.t} 〈§〉 mr,w jm =s rḫ šzp ḫt ḥr,w-r wꜥb n(,j) ẖn(w) w 〈§〉 Ḏd,w-s,t.pl [km] =[s] [z] [ḏbꜥ] [m] ⸢nḏs⸣ wꜥb nn bꜣk,w =f 〈§〉 jw sr.w.pl jm =s ḏr rk ẖnw 〈§〉 smn.w tꜣ[š.pl] 〈§〉 [qn] [ḫnr],wt =s 〈§〉 [mḥ,tjw].pl ꜥšꜣ [sm]ḥi̯ n =⸮j? sj r Tꜣ-mḥ,w bꜣk.w m jt m rʾ-⸮ꜥ? wꜥb 〈§〉 〈swꜣ.t〉 pw ⸢ḥr⸣ =⸢j⸣ n jri̯ s[t] 〈§〉 [m] =k st m ꜥꜣ [n(,j)] [Tꜣ]-mḥ,w 〈§〉 jri̯.n =sn dn[j,t] ⸢r⸣ ⸢Nn⸣-nsw,t 〈§〉 mtj(.t)-jb pw nʾ,t ꜥšꜣ(.t) =s 〈§〉 zꜣw pẖr m mr(,w) [n(,j)] [ḫrw,y] 〈§〉 jw zꜣ,wt snḫḫ =s rnp,t.pl 〈§〉 sꜥḥꜣ tꜣš =k r ꜥ-rs,j 〈§〉 [pḏ,t] pw šzp.t ꜥꜣgs,w 〈§〉 qd ḥw,t.pl m Tꜣ-mḥ,w 〈§〉 nn šrj rn n(,j) z m jri̯.t.n =f 〈§〉 n ḥḏi̯.n.tw nʾ,t grg.tj 〈§〉 qd n tw〈t〉 =k 〈§〉 jw ḫrw,y mri̯ =f ḥḏi̯.t jb sp ẖs[j] 〈§〉 šꜣ.n H̱,ty m sbꜣ,w 〈§〉 gr,w r sḫm-jb ḥḏ.t(w) w{ꜣ}ḏḥ,w 〈§〉 tkk nṯr sbj ḥr rʾ-pr.pl 〈§〉 jwi̯.t =tw ḥr =f mj ntf st 〈§〉 jw =f r sꜣw.t m šꜣ.t.n =f sḫt =t(w) ꜣ r =f 〈§〉 n jni̯.t{j}〈w〉 〈n,tj〉 ḥr mw =f hrw pf n(,j) jwi̯.t 〈§〉 s{t}ḫwi̯ w{ꜣ}ḏḥ,w 〈§〉 trj nṯr 〈§〉 m ḏd ẖsj pw jb 〈§〉 m fḫ ꜥ.wj.du =kj 〈§〉 jri̯ gr.⸮w? bšt =k 〈§〉 ḥḏi̯.t p,t pw rnp,t 100 〈§〉 mn,w pw wḏꜣ 〈§〉 jr rḫ ḫrw,y nn ḥḏi̯ =f st m-mr,yt smnḫ jri̯.t.n =f jn ky jyi̯.y ḥr-sꜣ =f 〈§〉 nn-wn šwi̯ m ḫrw,y.pl 〈§〉 rḫ-ḫ,t pw n(,j) jdb.du 〈§〉 n wḫꜣ.n nsw,t [nb] [šn],y(t) 〈§〉 sꜣꜣ =f m pr,w =f n.w [ẖ],t 〈§〉 s[t]n sw nṯr [ḫn]⸢t,j⸣ z ḥḥ 〈§〉 jꜣw,t pw nfr.t nsw,yt 〈§〉 nn zꜣ =s nn sn =s swꜣḥ mn,w =k 〈§〉 jn wꜥ [s]⸢mn⸣ḫ ky 〈§〉 jri̯ z r n,tj ẖr-ḥꜣ,t =f m-mr,[yt] smnḫ jri̯.t.n =f jn ky jyi̯.y ⸢ḥr⸣-[sꜣ] =f 〈§〉 m =k sp ẖsj ḫpr m-hꜣ,w =j ꜥḏ.tw ⸮ḏꜣ,t.pl? n.t Tnj 〈§〉 ḫpr.n n-js m jri̯.t.n =j 〈§〉 rḫ.n =j st r-sꜣ ={⸮j?} jri̯.tw 〈§〉 m =k ḏꜣw,t ḫnt,t jri̯.t.n =j 〈§〉 ẖsj pw ḥḏi̯.t 〈§〉 nn ꜣḫ n =f srwd swst(.t).n =f s{ḫw}〈ḏs〉r [...] sḫw{r}〈d〉 sꜥsꜥ.t.n =f 〈§〉 zꜣꜣ.tj r =s 〈§〉 ḏbꜣ.tw sḫi̯(.t) m mj,tj =f 〈§〉 mḏd.t pw jrr.t nb.t 〈§〉 snnj ẖ,t r ẖ,t m r(m)ṯ jmn.n sw nṯr rḫ.w qd.w.pl 〈§〉 nn ḫsf ꜥ n(,j) nb ḏr,t 〈§〉 [t]kk pw mꜣꜣ.t jr,t.du 〈§〉 tr.tw nṯr ḥr wꜣ,t =f jri̯.w m ꜥꜣ,t msi̯.w m ḥmtj mj n,t ḏbꜣ.tj m n,t 〈§〉 nn jtr,w rḏi̯ sdgꜣ =f 〈§〉 nfr jri̯.t n m-ḫt 〈§〉 fḫ ꜥ pw jmn.n =f sw jm 〈§〉 šmi̯ bꜣ r bw rḫ.n =f gr,w n thi̯.n =f wꜣ,t =f n.t sf 〈§〉 sjqr s,t =k n.t jmn,t 〈§〉 smnḫ ḥw,t =k n.t ẖr,t-nṯr m ꜥqꜣ m jri̯.t mꜣꜥ,t 〈§〉 ḥtp.w jb =sn pw ḥr =s 〈§〉 ⸢šzp⸣ bj,t n.t ꜥqꜣ jb r [j]wꜣ,w.pl n(,j) jri̯ jsf,t 〈§〉 jri̯ n nṯr [jri̯] =f n =k mj,tt m ꜥꜣb,t n.t swꜣḏ ꜥbꜣ m ḫti̯.t 〈§〉 sšm(,t) pw rn =k šsꜣ nṯr m jrr n =f 〈§〉 ḥn r(m)ṯ ꜥw,t n.t nṯr 〈§〉 jri̯.n =f p,t tꜣ n-jb jr,j 〈§〉 dr.n =f n =sn snk n(,j) mw 〈§〉 jri̯.n =f ṯꜣw n(,j) jb ꜥnḫ fnḏ.pl =sn 〈§〉 snn.pl =f pw pri̯ m ḥꜥ.pl =f 〈§〉 wbn =f m p,t n-jb{.pl} =sn 〈§〉 sqdd =f r mꜣꜣ =st 〈§〉 ṯꜣs.n =f n =f kꜣrj ḥꜣ =sn 〈§〉 rmm =sn jw =f ḥr sḏm 〈§〉 jri̯.n =f n =sn sm,w ꜥw,t ꜣpd.pl rm.w.pl snm st 〈§〉 smꜣm.n =f ḫft,jw.pl =f ḥḏi̯.n =f ms.w.pl =f ḥr kꜣ(.t).pl =sn jri̯.t sbj,t 〈§〉 jri̯.n =f 〈n〉 =sn ḥqꜣ.w.pl m stj ṯꜣs,w r ṯsi̯.t m psd n(,j) sꜣ-ꜥ 〈§〉 jri̯.n =f n =sn 〈ḥ〉kꜣ,w ꜥḥꜣ,w r ḫsf ꜥ n(,j) ḫpr.yt rs.w ḥr =s mj hrw mj [grḥ] 〈§〉 [smꜣm.n] =[f] [ẖꜣk.w.pl-jb] [m-m] [mj] [ḥwi̯] [z] [zꜣ] =[f] [ḥr] [sn] =[f] 〈§〉 [jw] [nṯr] rḫ[.w] [rn] [nb] 〈§〉 [jmi̯] =[k] [jri̯] [mn,t] [nb.t] [r] [rʾ] =[j] [ḏḏ] [shp,w] [nb] [ḥr] [nsw,t] [swn] [ḥr] =[k] [ṯsi̯] =[k] [m] [z] 〈§〉 [jḫ] [pḥ] =[k] wj [nn] [srḫ,y] =[k] 〈§〉 [m] [smꜣm] [wꜥ] [tkn] [jm] =[k] [ḥsi̯.n] =[k] [sw] [nṯr] [rḫ] [sw] 〈§〉 [wꜥ] j[m] =[sn] [pw] [wꜣḏ] [tp] [tꜣ] 〈§〉 [nṯr.pl] [pw] [šms,w] [nsw,t] 〈§〉 [jmi̯] [mr,wt] =[k] [n] [tꜣ-tm,w] 〈§〉 [s{w}ḫꜣ] [pw] [q]d [nfr] [rnp,t] [sbi̯.w] [j⸮m?] 〈§〉 [ḏd.⸮tw?] =[k] [ḥḏi̯] [rk] [n(,j)] [mn] [jn] [n,tjw] [m] [pḥ.wj] [m] [pr] [H̱,ty] mꜣꜥ-[ḫrw] [m] [sšꜣ,w] [jwi̯.t] =[f] [mjn] 〈§〉 [m] =[k] [ḏd.n] =[j] [n] =[k] [bw-ꜣḫ] [n(,j)] [ẖ,t] =[j] 〈§〉 [jrr] =[k] [m] [grg] [m] ḥr =k [...]

Translations (1)

DE scholarly · TLA / ORAEC
Siehe, der Landeplock ist eingeschlagen worden in {mich} 〈dem Gebiet〉, das ich im Osten bis hin nach Hebenu und (bis) zum Horusweg gemacht habe, besiedelt (wörtl.: begründet) mit Stadtleuten und bewohnt von (wörtl.: gefüllt mit) Menschen von den Erlesensten des ganzen Landes, um (feindliche) Aktionen in/mit ihnen (oder: von sich) abzuwehren. Ich werde (in dir?) (hoffentlich) einen Tapferen sehen, der es nachahmt, (und zwar indem) er noch mehr getan haben wird, als das, was ich getan habe. (Denn) Schande (?) ist bei einem elenden Erben. Dies ist aber etwas, was noch über den Barbarenstamm gesagt wird: Siehe, der elende Asiat: er ist ein schlimmer Kerl (oder: er ist übel dran) wegen des Ortes, an dem er ist, (des Ortes, der) dürftig an Wasser und spärlich an Holz (ist). (?) Zahlreich sind die zugehörigen Wege, die durch die Berge beschwerlich sind. Er hat sich nie angesiedelt an {s}einem einzigen Platz, den der Mangel an Nahrung für seine Füße unzugänglich macht (?). Er kämpft (schon) seit der Zeit des Horus. Er kann nicht siegen; er kann (aber) auch nicht besiegt werden. Er meldet den Tag mit dem Kampf (?) nicht an, wie ein Dieb, den die Gemeinschaft ausgewiesen hat. So wahr ich aber lebe und in einem Zustand der Existenz bin! Das Barbarenvolk war ja im Mauergebiet (?), dessen Festung offen stand und von ihm (wem?) isoliert war. (??) Ich ließ Unterägypten sie schlagen, ich holte ihre Angehörigen, ich raubte ihre ganze Nahrung, ich tötete [...]-Leute unter ihnen, bis den Asiaten Abscheu vor Ägypten eingeflößt worden war. Sorge dich nicht um ihn (wörtl.: stelle dein Herz nicht hinter ihn)! Der Asiat ist ein Krokodil auf seinem Ufer. An einem einsamen (wörtl.: einzigen) Weg {führt} 〈reißt〉 er (seine Beute) 〈an sich〉. (Aber) er greift nicht zu bei der Anlegestelle einer bevölkerungsreichen Stadt. Ergrabe (?; Bewässerungskanäle in) Medenit (22. Gau Oberägyptens) entsprechend seines Gebiets/Fruchtlandes! (?) Bewässere seine (eine) Seite bis zum Timsah-See (oder: bis Athribis)! Siehe, er ist der Bauchnabel (?; oder: die Nabelschnur?) der (oder: gegen die) Barbaren. Seine Mauern sind kampfbereit; sein Heer ist zahlreich. Es gibt $mrw$-Dienstpersonal in ihm, das es versteht, die Waffen aufzunehmen, zusätzlich zu den Freien/Freigestellten, die zum Inneren des Gebiets/Fruchtlandes gehören. (Die Stadt) Djed-sut (d.h. Memphis, eigentlich die Pyramidenstadt des Teti in Saqqara) bringt 10.000 Mann auf (wörtl.: macht 10.000 Mann vollständig) an Bürgern und (an) Freien/Freigestellten ohne Abgaben (wörtl.: an einen Freien, indem es seine Abgaben nicht gibt). Beamte sind in ihr seit der Zeit der Residenzstadt (d.h. seit dem Alten Reich). Befestigt sind die Grenzen; stark sind ihre Sperren/Einfriedungen. Die Deltabewohner sind zahlreich (geworden), die es für mich bis hin zu Unterägypten bewässern, abgabenpflichtig (wie sie bloß sind,) mit Gerste in der Art (?) der Freien/Unabhängigen. {Schritte} Das ist ein mich 〈Übertreffen〉 für den, der es tun wird (?) Siehe, sie (Djed-sut?) ist die Tür von Unterägypten. Bis (?) Herakleopolis haben sie einen Damm (d.h. einen Schutzwall?) errichtet. Eine Stadt und ihre Bevölkerungsmasse bedeuten Aufrichtigkeit. Hüte (dich) davor, mit Anhängern des Unruhestifters herumzuziehen. Wachsamkeit läßt die Jahre wieder jung werden (d.h. Vorsicht verlängert die Jahre). Mache deine Grenze gegen das südliche Gebiet (oder: zum südlichen Gebiet) kampfbereit! (Denn) das Barbarenvolk (wörtl.: Bogenleute) sind (Leute), die den $ꜥꜣgs$-(Waffen?)-Gurt/Schurz (?) anlegen. Baue "Häuser" (Tempel?; oder: Wirtschaftsanlagen?; oder: Festungen?) im Delta! (Denn) der Name eines Mannes wird nicht gering werden durch das, was er getan hat. Eine Stadt, wenn (richtig) gegründet/organisiert, kann nicht zerstört werden. Baue (ein Haus) für deine Statue! Der Unruhestifter liebt Herzenskränkung und Übeltat. Als Lehrer hat (König) Cheti bestimmt: "Der Bescheidene (wörtl.: Schweigende) wird zum Angriffslustigen (wörtl.: Herzgewaltigen), (wenn) die Opferaltäre geschädigt werden. (?) (Und) Gott wird den angreifen, der gegen die Tempel rebelliert." Man möge über ihn kommen, so wie es ihm gebührt (wörtl.: wie es das Seine ist). Er wird sich sättigen mit dem, was er bestimmt hatte, das man für ihn ja erwerben sollte (?). Wer (dem Gott) ergeben/loyal ist (?), ist nicht geholt worden an jenem Tag des Kommens. Schütze (?) den Opfertisch! Ehre Gott! Sage nicht: "Der Wille ist schwach (wörtl.: das Herz ist etwas Elendes)"! Löse deine beiden Arme nicht (d.h. laß nicht nach)! Handle doch, (damit) der gegen dich Aufständische schweigt! (??) Es braucht 100 Jahre, den Himmel zu zerstören (oder: zerfallen zu lassen) (wörtl.: Hundert Jahre sind das, was den Himmel zerstört). (??) Ein Denkmal ist etwas, das unversehrt bleibt. (?) Wenn der Unruhestifter (es) weiß, wird er es nicht zerstören, in dem Wunsch nach Restaurierung (wörtl.: Verbesserung) dessen, was er (selbst) gemacht hat, durch einen anderen, der nach ihm kommt. (Denn) es gibt keinen, der ohne Feinde (wörtl.: frei von Unruhestiftern) ist. Es ist der Wissende der beiden Ufer. Der König, der über einen Hofstaat verfügt (wörtl.: der Herr des Hofstaats), kann nicht töricht sein. (Schon) bei seinem Verlassen des Mutterleibes ist er weise. ..., (indem/so daß) Gott ihn vor Millionen Menschen auszeichnet. Das Königtum ist ein vollkommenes Amt. (Aber) es hat weder einen Sohn/Schüler noch einen Bruder/Kollegen, der dein (des Königtums) Denkmal dauern läßt. Es ist der eine (König), der dem anderen eine Wohltat erweist (wörtl.: der den anderen verbessert). Ein Mann möge/sollte handeln für den (?; oder: entsprechend dem), der vor ihm war, in dem Wunsch nach Restaurierung (wörtl.: Verbesserung) dessen, was er (selbst) gemacht hat, durch einen anderen, der nach ihm kommt. Siehe, eine schändliche Tat ist zu meiner Zeit geschehen, (indem/als) die Gutsbezirke (oder: die Gaue) von This (?) verwüstet wurden. Nicht als Folge von etwas, was ich getan habe, geschah es. Erst nachdem (es) getan wurde, habe ich es erfahren. Siehe, Unheil ist das Ergebnis von dem (wörtl.: ist an der Spitze dessen), was ich getan habe. Zu Zerstören ist etwas Elendes. Es ist für keinen nützlich, instand zu setzen, was er verwüstet hat, prächtig zu gestalten, was er beschädigt (?) hat. Hüte dich davor! Mit seinesgleichen (d.h. mit einem Gegenschlag) wird das Schlagen vergolten. Alle Taten greifen ineinander (wörtl.: Alles, was getan wird, ist etwas, das miteinander verschränkt ist). (?) (Nachdem/seit) Gott, der die Charaktere kennt, sich verborgen hat, folgt (eine) Generation auf die (nächste) Generation unter den Menschen. (Denn) es gibt keinen, der den Arm des Herrn der Hand (d.h. die Vergeltung durch den Schöpfergott) abwehren kann. Was von den beiden Augen (der Menschen) gesehen wird, ist (nur) der, der angegriffen wird. (?) Daß Gott auf seinem (Prozessions)weg verehrt wird, ist (in seiner sichtbaren Gestalt,) hergestellt aus kostbarem Gestein und angefertigt (wörtl.: geboren) aus Kupfer, wie eine Welle, die durch eine (andere) Welle ersetzt ist. Es gibt keinen Fluß, der sich verstecken läßt. Für die Zukunft zu handeln ist gut. Es (d.h. der Fluß) ist einer, der den Deich (oder: den eingedämmten Kanal), in dem er sich verborgen hatte, auflöst. Zu dem Ort, den er (schon) kennengelernt hat, wird der Ba wiederum gehen, indem er nicht von seinem üblichen Weg (wörtl.: seinem Weg von gestern) abweicht. Mache deinen Platz des Westens funktionsfähig! Statte dein Haus der Nekropole gut aus, durch Aufrichtigkeit und durch das Tun der Maat! Es bedeutet, daß ihr Herz damit zufrieden ist. Akzeptabler ist der Brotfladen dessen mit aufrichtigem Herzen, als die Langhornrinder dessen, der Unrecht begangen hat. Tue (etwas) für den Gott, damit er für dich Gleiches tue, mit Opfergaben zur reichlichen Versorgung der Altäre, und mit Inschriften. Dein Name ist ein Hinweis, so daß Gott vertraut wird mit dem, der für ihn handelt. Wohlversorgt sind die Menschen, das Vieh Gottes. Aus dem entsprechenden Wunsch (oder: aus dem Wunsch davon) hat er Himmel und Erde erschaffen. Für sie hat er die Gier des Wassers vertrieben. (Damit) ihre Nasen leben, hat er die Atemluft des Herzens gemacht. Es sind seine Ebenbilder, die aus seinen Gliedern hervorgekommen sind. Um ihretwillen geht er am Himmel auf. Um sie zu sehen, fährt er herum. Hinter ihnen (oder: um sie herum) hat er eine Kapelle zusammengebaut. (Wenn) sie weinen, so hört er zu. Für sie hat er Pflanzen, Kleinvieh, Geflügel und Fische gemacht, die sie ernähren. Wegen ihrer Gedanken, eine Rebellion durchzuführen, hat er seine Feinde getötet und seine Kinder vernichtet. 〈Für〉 sie hat er Herrscher aus dem (göttlichen) Duft (?) gemacht, einen Befehlshaber (oder: Unterstützer), um eine Stütze im Rücken des Schwächlichen (wörtl.: dessen mit schwachem Arm) zu sein. Für sie hat er die Zauberei gemacht, eine Waffe, um den Schlag (wörtl.: Arm) der Ereignisse abzuwehren, über die er bei Tag und bei Nacht wacht (?). Er hat die Hinterlistigen darunter (d.h. unter den Menschen) getötet, (und zwar aus dem gleichen Grund,) wie ein Mann seinen Sohn um seines (oder: dessen) Bruders willen schlägt. Gott kennt jeden Namen. Du sollst nichts Kümmerliches unternehmen 〈gegen〉 meinen Ausspruch, der alle Verhaltensnormen für den König auflistet (wörtl.: über den König gibt) und dich instruiert (wörtl.: dein Gesicht öffnet), (damit) du als Mann hervortrittst. Dann mögest du mich (im Jenseits) erreichen, ohne daß es deinen Ankläger gibt. Töte keinen, der dir nahe steht, nachdem du ihn begünstigt hast, (mit dem Ergebnis, daß) Gott ihn (also) kennt! (Denn) wer auf Erden gedeiht, ist einer von ihnen (d.h. ein Gott). Die Gefolgsleute des Königs sind Götter. Verbreite die Liebe zu dir unter der ganzen Menschheit! Ein gutes Wesen ist etwas, was in Erinnerung bleibt, (wenn) die Jahren dahingegangen sind. Du wirst/mögest genannt werden: "Der die Zeit des Leidens (oder: des Leidenden) vernichtet hat" durch die Nachkommen (wörtl.: die am Ende sind) im Haus des (Königs) Cheti, des Gerechtfertigten, in einem Erflehen: "Möge er (doch) heute kommen!" (?; oder: in einem sich flehend Wenden an den, der heute (schon) kommen wird (?)). Siehe, ich habe dir das Nützlichste meines Wesens (wörtl.: meines Bauches) gesagt. Mit dem, was vor dir (oder: nach deiner Ansicht; wörtl.: in deinem Angesicht) wohlbegründet steht, kannst du (jetzt) handeln.

Cross-references (2)

  • TLA-Text FTVMO4SFGBHHBA4RTMZITSRNAM tier-1
  • ORAEC-id oraec125 tier-2
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