ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) · stela

〈Kamose-Stele II (Luxor Museum J.43)〉 / Kamose-Stele II (Luxor Museum J.43)

Source of record: ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) — catalogued by the holding institution. View the original record →

Description

〈Literarische Texte〉→〈6. Historisch-biographische Literatur des Mittleren Reiches und der 2. Zwischenzeit〉→〈Königliche Memorialtexte des Mittleren Reiches und der 2. Zwischenzeit〉→Stelen des Kamose→Kamose-Stele II (Luxor Museum J.43)→〈Kamose-Stele II (Luxor Museum J.43)〉

Inscriptions (1)

Inscription #1 · Egyptian

Transcription

[...] Bḥd,tj nb-p,t 〈§〉 [...] ḏi̯ =f ḏi̯ ꜥnḫ ḏd wꜣs 〈§〉 smj ẖs m-ẖn(w) dmj =k 〈§〉 tw≡k tfi̯.tj r-gs mšꜥ =k 〈§〉 rʾ =k ḥns m jri̯ =k wj m wr jw =k m ḥqꜣ r dbḥ n =k tꜣ nm,t ḫr.t =k n =s 〈§〉 mꜣ sꜣ =k bjn 〈§〉 mšꜥ =j m-sꜣ =k 〈§〉 nn [j]wr ḥm,t.pl Ḥw,t-wꜥr,t nn sn jb.pl =sn m-ẖn(w) ẖ,t =sn sḏm.t(w) hmhm,t n(,j).t pꜣy =j mšꜥ 〈§〉 jw =j m(j)ni̯.kwj r Pr-ḏd-qn jb =j ꜣwi̯ ḏi̯ =j mꜣ Jppj ꜣ,t ḥwr.t wr n(,j) Rṯn,w ẖs ꜥ,wj ḫmt qn,w.pl m jb =f n ḫpr =sn n =f 〈§〉 spr.kwj r Jn,yt-n,t-ḫnt tw≡j ḏꜣi̯.kwj n =sn r wšd st 〈§〉 jri̯.n =j pꜣ ꜥḥꜥ,w sꜥbꜣ(.w) ⸢wꜥ⸣ m-sꜣ wꜥ ḏi̯ =j ḥꜣ,t ḥr ḥm,w m nꜣy =j n(,j) qn,yt.pl ḥr ꜥẖi̯.t ḥr j{r}〈t〉r,w mj wnn bjk jmw =j n(,j) nbw r ḥꜣ,t ⸢jr,j⸣ ⸢jw⸣ =⸢j⸣ ⸢mj⸣ bjk ⸢〈nṯri̯〉⸣ r ḥꜣ,t =sn ḏi̯ =j pꜣ mk qn ḥr ḫꜣi̯ r ꜥd tꜣ (w)ḏꜣ,t m-sꜣ =f ⸢mj⸣ ⸢wnn⸣ ⸢ḏr,tjw⸣ ḥr ẖti̯.t ḥr ḏꜥ,t Ḥw,t-wꜥr,t 〈§〉 gmḥ.n =j ḥm,t.pl ḥr tp-ḥw,t =f ḥr nwꜣ m ššd.w.pl =⸢sn⸣ ⸢r⸣ ⸢mr,yt⸣ 〈§〉 nn sn ẖ,(t) =sn ⸢mꜣ⸣ =sn wj nwꜣ =sn m šr,wt.pl jr,j ḥr jnb.pl =sn mj ṯꜣ.pl n(,j.w) jnḥw m-ẖn(w) bꜣb(ꜣ).w.pl =sn m-ḏd ḥn pw 〈§〉 m =k wj jy.kwj mꜥr =j 〈§〉 sp,(y)t m-ꜥ =j 〈§〉 mnḫ sp =j 〈§〉 wꜣḥ Jmn qn nn wꜣḥ =j tw nn ḏi̯ =j dgs =k ꜣḥ,t jw nn wj ḥr =k 〈§〉 wh{m}〈ꜣ〉 jb =k jr =f ꜥꜣm ẖs 〈§〉 m =k swrj =j m jrp n(,j) kꜣm,w =k m ꜥtḫ n =j ꜥꜣm.w.pl n(,j.w) ḥꜣq =j 〈§〉 ḫb(ꜣ) =j s,t =k ḥmsi̯.t 〈§〉 šꜥd =j mn,w.pl =k 〈§〉 grm.n =j ḥm,t.pl =k r wnḏ,wt.pl nḥm =j tꜣ-n,t-ḥtrj 〈§〉 n(n) wꜣḥ =j pḫ(ꜣ) ẖr bꜣ.w šn,t.pl n(,j) ꜥš wꜣḏ mḥ m nbw ḫsbd ḥḏ mfkꜣ,t ḥzmn mjnb nn ṯn,t =s ḥr(,w)-r bꜣq snṯr ꜥd bj,t j~tw~rn ssnḏm spnj ḫt =sn nb špsj jn,w nb nfr n(,j) Rṯn,w 〈§〉 jf.n =j st r-ꜣw n(n) wꜣḥ =j nkt Ḥw,t-wꜥr,t n(,j.t) šwi̯ =s ꜥꜣm ꜣq 〈§〉 whꜣ jb =k jr =f ꜥꜣm ẖs wn ḥr ḏd 〈§〉 jnk nb nn sn,nw =j šꜣꜥ-r Ḫmn,w Pr-Ḥw,t-Ḥr ḥr ⸮ḫrp? r Ḥw,t-wꜥr,t m j{r}〈t〉r,w 2 〈§〉 wꜣḥ =j st m wšꜣ nn r(m)t.pl jm 〈§〉 ḫb(ꜣ).n =j njw,t.pl =sn wbd =j 〈s,t〉 =sn jri̯ m jꜣ,t.pl dšr.t.pl n-ḏ,t ḥr pꜣ ḥḏi̯.t jri̯ =sn m-ẖn(w) tꜣ Km,t 〈§〉 ḏi̯.w.pl st ḥr sḏm jꜣꜥš n(,j) ꜥꜣm.w.pl btꜣ.n =sn Km,t ḥn,wt =sn 〈§〉 kfꜥ.n =j wp(w),t =f m ḥr,t wḥꜣ,t ḥr ḫnt.yt r Kšj ḥr šꜥ,t zẖꜣ.w 〈§〉 gmi̯.n =j ḥr =s m-ḏd m zẖꜣ(,w) m-ꜥ ḥqꜣ n(,j) Ḥw,t-wꜥr,t 〈§〉 ꜥꜣ-⸢wsr⸣-Rꜥ zꜣ-Rꜥ Jppj ḥr nḏ ḫr,t n(,j).t zꜣ ḥqꜣ n(,j) Kšj 〈§〉 ḥr-m ꜥḥꜥ =k m ḥqꜣ nn rḏi̯.t rḫ =j 〈§〉 jn jw gmḥ =k jri̯.t.n Km,t r =j 〈§〉 ḥqꜣ n,tj m-ẖn(w) =s Kꜣ-ms-nḫt ḏi̯ ꜥnḫ ḥr thm =j ḥr jṯn{.pl} =j n pḥ =j sw mj qj n(,j) jri̯.t.n =f nb.t r =k 〈§〉 stp =f pꜣ tꜣ 2 r jꜣd st pꜣy =j tꜣ ḥnꜥ pꜣy =k ḫb(ꜣ).n =f st 〈§〉 mj ḫdi̯ m ꜣꜥ 〈§〉 m =k sw ꜥꜣ m-ꜥ =j 〈§〉 nn n,⸢tj⸣ ⸢ꜥḥ⸣ꜥ n =k ḥr tꜣ Km,t 〈§〉 m =k nn ḏi̯ =j n =f wꜣ,t r spr.t =k 〈§〉 kꜣ psš =n nꜣ-n dmj.w.pl n(,j).w tꜣ Km,t ⸢wn⸣[n] [Ḫnt-ḥn]-nfr ẖr rš,wt 〈§〉 Wꜣḏ-ḫpr-Rꜥ-nḫt ḏi̯ ꜥnḫ dꜣjr sp.w.pl 〈§〉 ḏi̯.n =j ḫꜣs,t.pl ⸮⸢ḥꜣ,t⸣? ⸮⸢tꜣ⸣? ẖr =j j{r}〈t〉r,w m-mj,t(j)t 〈§〉 n gmi̯.n.tw wꜣ,t n(,j).t msnb =j 〈§〉 n bꜣgi̯.n =j ḥr mšꜥ =j 〈§〉 n jṯi̯ ḥr mḥ,〈t〉(j) 〈§〉 snḏ.n =f n =j jw =j m ḫdi̯ n ꜥḥꜣ.{ṯ}〈t〉 =n n spr.t =j r =f 〈§〉 mꜣ.n =f hh =j h(ꜣ)b.n =f šꜣꜥ-r Kšj r wḫꜣ nḫ =f 〈§〉 kfꜥ.n =j sj ḥr wꜣ,t n ḏi̯ =j spr =s 〈§〉 ꜥḥꜥ.n ḏi̯ =j jṯi̯.tw =s n =f ꜥnn.tj 〈§〉 wꜣḥ sj ḥr jꜣb,t(j)t r Tp-jḥ,w ꜥq nḫt =j m jb =f 〈§〉 ḫb(ꜣ) ḥꜥ,w =f sḏd n =f wp(w),t(j) =f nꜣ jri̯.t.n =j r pꜣ w n(,j) Jnp,wt{t} wn m (j)ḫ,t.pl =f 〈§〉 zbi̯.n =j pḏ,t =j nḫt(.t) n,t(j.t) ḥrti̯〈.tj〉 r ḫb(ꜣ) Ḏsḏs jw =j m Sꜣkꜣ r tm rḏi̯ wn rq,w ḥꜣ =j 〈§〉 ḫnti̯.n =j m wsr jb jb ꜣwi̯ s{ꜥḥꜥ}k =j rq,w nb n,tj ḥr tꜣ wꜣ,t 〈§〉 ḫy pꜣ ḫnti̯ nfr n pꜣ ḥqꜣ ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) ẖr mšꜥ =f r-ḥꜣ,t =f 〈§〉 nn nh,w =sn n šni̯ z jr,j =f n rmi̯ jb =sn 〈§〉 mnmn =j r zꜣt,w Njw,t trj 〈n(,j)〉 ꜣḫ,t 〈§〉 jw ḥr nb ḥḏ tꜣ m rʾ~s~fj mr,yt ꜥbꜥb.tj Wꜣs,t m ḥ(ꜣ)b 〈§〉 ḥm,t.pl ṯꜣ,w.pl jwi̯.pl r mꜣn =j 〈§〉 z,t nb.t ḥpt =s sn,nw =s nn ḥr ẖr rm,yt 〈§〉 snṯr n ⸢Jmn⸣ r ẖnw-pr r bw ḏd.w jm šzp bw-nfr mj ḏ{ꜥ}〈ḏ〉 =f pꜣ ḫpš n zꜣ Jmn ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) nswt wꜣḥ Wꜣḏ-ḫpr-Rꜥ zꜣ-Rꜥ Kꜣ-ms-nḫt ḏi̯ ꜥnḫ dꜣjr rs(,j) sꜣsꜣ mḥ,tj jṯi̯ pꜣ tꜣ m nḫt ḏi̯ ꜥnḫ ḏd wꜣs ꜣw jb =f ḥnꜥ kꜣ =f mj Rꜥ ḏ,t nḥḥ 〈§〉 w{ꜣ}ḏ ⸢ḥm⸣ =f n (j)r(,j)-pꜥ,t ḥꜣ,tj-ꜥ ⸢ḥr,j-sštꜣ⸣-n-pr-nswt ḥr,j-tp-n-tꜣ-r-ḏr≡f ḫtm,tj-bj,tj sbꜣ-tꜣ,wj-ḥꜣ(w),tj jm,j-rʾ-smr.w.pl jm,j-rʾ-ḫtm,t(j) Wsr-Nšm,t 〈§〉 jmm jri̯.tw jri̯.t.n nb.t ḥm =(j) m nḫt ḥr wḏ ḥtp s,t =f m Jp,t-s,(w)t m Wꜣs,t n nḥḥ ḥnꜥ ḏ,t 〈§〉 ḏd.jn =f ḫft ḥm =f 〈§〉 jrr =⸢j⸣ ⸢ḫft⸣ ⸢wḏ⸣.t [⸮n?] =[⸮j?] nb[.t] [r] ⸢ḥsw,t⸣ n(,j).t ḫr-nswt 〈§〉 [...] jm,j-rʾ-ḫtm,t(jw) Nšj

Translations (1)

DE scholarly · TLA / ORAEC
Behedeti, Herr des Himmels. Er gebe / gibt den (Segen) "Beschenkt-mit-Leben,-Dauer,-Macht." Eine schlechte Nachricht ist in deinem Ort: Du bist vertrieben gemeinsam mit deinem Heer. Deine unflätige Rede, bestehend aus (der Tatsache), daß du mich zu einem "Großen" machst (d.h. (nur) als "Großen" (und nicht "Herrscher") behandelst), während du "Herrscher" bist, hat (nur) den Zweck, für dich das Diebesgut zu beanspruchen, wegen dem du fallen wirst. Dein Rücken wird (gewiß) Schlechtes/Unglück sehen: Mein Heer ist (nämlich) hinter dir her. Die Frauen von Auaris werden nicht schwanger werden, ihre Herzen werden sich nicht öffnen (d.h. sie werden starr vor Angst sein) in ihrem Leib, wenn gehört wird der Schlachtruf meines Heeres. Ich landete bei Per-djed-qen (oder: dem "Haus des Angebers" o.ä.), frohen Herzens, (und) ich ließ Apophis einen schlimmen Augenblick erleben, den Großen von Retjenu, mit schwachen Armen, der viele Taten in seinem Herzen geplant hat, ohne dass sie ihm gelungen sind. Ich hatte Jnytnetchent erreicht; ich setzte zu ihnen (d.h. den Bewohnern von Jnytnetchent?) über, um sie anzusprechen. Nachdem ich die Flotte in Formation gebracht hatte, ⸢ein⸣ (Schiff) nach dem anderen, stellte ich Bug an Heckruder bei meiner Elite bei (ihrem) Flug über den Fluß, als wenn ein Falke (am Fliegen) wäre, mein Schiff aus Gold an ⸢ihrer⸣ Spitze, ⸢wobei (ich) wie⸣ ein ⸢göttlicher⸣ Falke an ihrer Spitze war; ich wies das kühne $mk$-Schiff an, bis zum (Ufer)rand vorzudringen (lit. ausmessen); der Rest (der Flotte) hinter ihm, als ob es Weihen wären, beim Ausrupfen/Plündern über dem $ḏꜥ.t$-Gebiet von Auaris. Auf seinem Dach erblickte ich seine Frauen beim Spähen aus ⸢ihren⸣ Fenstern ⸢in Richtung auf das Ufer⸣. Ihr Körper öffnete sich nicht, als sie mich ⸢sahen⸣ und als sie hinausspähten mit ihren Nasen auf den Mauern wie die Jungtiere des $jnḥw$-Nagetieres aus ihren Löchern, und sagten: "Das ist der Angriff". Siehe, ich bin gekommen, indem ich erfolgreich bin. Der Rest (des Landes) ist (schon) in meiner Hand. Vorzüglich ist meine Lage. So wahr Amun der Tapfere dauert, ich werde dich nicht (in Ruhe) lassen, ich werde nicht zulassen, daß du ein Feld betrittst, ohne daß ich über dir bin. Oh du Ruchloser, du elender Asiat! Siehe, ich werde trinken vom Wein aus deinem Weingarten, bestehend aus dem, was die Asiaten, die ich erbeute, für mich pressen. Ich werde deine Wohnstätte zerstören. Ich werde deine Bäume umhacken. Nachdem ich deine Frauen in die Schiffsräume gezwungen (?) habe, werde ich die (d.h. deine) Pferde/Streitwagen nehmen. Ich werde nicht (übrig) lassen ein Brett/eine Planke unter den hunderten $bꜣw$-Schiffen aus frischem Zedernholz, gefüllt mit Gold, Lapislazuli, Silber, Türkis, unzähligen bronzenen Streitäxten, noch (ablassen von dem) Moringa-Öl, Weihrauch, Fett, Honig, $jtrn$-Holz, $ssnḏm$-Holz, $spnj$-Holz, und allen ihren kostbaren Hölzern und allen guten Produkten von Retjenu. Nachdem ich sie allesamt weggetragen (?) haben werde, werde ich nichts von Auaris, das leer sein wird, übrig lassen, wenn der Asiat zugrunde gegangen ist. Oh du Ruchloser, du elender Asiat, der sagte: Ich bin ein Herr ohne meinesgleichen von Hermopolis an; und (sogar) Per-Hathor liefert (?) nach Auaris an den zwei Flüssen. Ich werde sie leer zurücklassen, ohne Menschen darin. Nachdem ich ihre Städte aufgebrochen (d.h. zerstört) hatte, habe ich ihre Stätten/Orte in Brand gesteckt, und sie wurden zu roten (=unfruchtbaren) (Ruinen)Hügeln für immer, wegen der Zerstörung, die sie in diesem (Teil von) Ägypten angerichtet hatten. Die, die sich dazu hergegeben hatten, zu hören auf die Rufe der Asiaten (d.h. den Asiaten zu dienen), sie haben Ägypten, ihre Herrin, im Stich gelassen. Ich habe eine Botschaft von ihm abgefangen oberhalb (d.h. südlich von) der Oase bei der Reise südwärts nach Kusch, in einem geschriebenen Brief. Ich fand darin folgendes, geschrieben (lit. in Schrift) von der Hand des Herrschers von Auaris: Aa-⸢user⸣-re, der Sohn des Re, Apophis, grüßt den Sohn, den Herrscher von Kusch: Weshalb bist du aufgestanden als Herrscher (d.h. hast die Herrschaft angetreten), ohne es micht wissen zu lassen? Siehst du, was Ägypten gegen mich unternommen hat? Der Herrscher, der in ihm ist, 𓍹Kamose, der Mächtige𓍺 - beschenkt mit Leben -, greift mich an auf meinem Boden, ohne dass ich ihn angegriffen habe, ganz genau nach der Art, wie er dich angegriffen hatte. Er zerlegt diese zwei Länder, um sie leiden zu lassen, mein Land und das deine, nachdem er sie verheert hat. Komm! Fahre nach Norden! Hab keine Furcht (?)! Siehe, er ist hier bei mir. Es gibt ihn nicht, der gegen dich steht in diesem (Teil von) Ägypten. Siehe, ich werde ihm nicht den Weg (frei)geben (d.h. ihn weglassen), bis du angekommen sein wirst. Dann werden wir die Städte von diesem (Teil von) Ägypten aufteilen und [Chent-hen]-nefer [wird] voller Freude sein. 𓍹Wadj-cheper-Re, der Mächtige𓍺, beschenkt mit Leben, der die Fehler/Mißstände behrrscht / beseitigt: Mir habe ich die Gebirge / Wüsten und den Anfang des Landes (?) unterworfen und den Fluß ebenso. Man kann nicht einen Weg finden, mich zu Fall zu bringen (?). Ich bin nicht nachlässig bezüglich meines Heeres (d.h. ich vernachlässige es nicht). Das Gesicht des Nord(bewohners) hat sich nicht verzogen/abgewandt (?). Er hatte (schon) Angst vor mir, als ich (noch) nach Norden segelte, noch bevor wir gekämpft haben würden (und) noch bevor ich ihn erreicht haben würde. Kaum hat er meinen Gluthauch gesehen, da hat er auch schon bis nach Kusch geschickt, um seine Hilfe (d.h. Hilfe für sich) zu ersuchen. (Aber) nachdem ich sie unterwegs erbeutet habe, habe ich sie nicht (ihr Ziel) erreichen lassen. Dann veranlasste ich, dass sie wieder zu ihm (zurück)gebracht wurde. Sie wurde zurückgelassen auf der Ostseite in Höhe von Aphroditopolis/Atfih, damit meine Stärke/mein Sieg in sein Herz eintreten konnte. Sein Leib ist zerstört worden (d.h. er war am Boden zerstört), als sein Bote ihm erzählte, was ich getan hatte gegen das Gebiet des Kynopolitischen Gaues, das zu seinen Besitzungen gehört hatte. Ich habe meine starke/siegreiche Truppe, die über Land reiste, ausgeschickt, um Djesdjes (=Bahariya) zu verheeren, während ich in Saka blieb, um zu verhindern, daß ein Gegner hinter mir sein würde (d.h. in meinen Rücken schleichen könnte). Selbstsicher und frohen Herzens bin ich (wieder) nach Süden gefahren, wobei ich jeden Gegner, der sich auf dem Weg befand, vernichtete. Was war die Südreise schön für den Herrscher LHG mit seinem Heer vor ihm! (Denn) sie hatten keinen Verlust, kein Mann hat nach seinem Gefährten gefragt (d.h. ihn vermisst), ihre Herzen haben nicht geweint. Zur Überschwemmungszeit begab ich mich in das Gebiet von Theben. Jedes Gesicht strahlte, das Land war in freudiger Hektik (lit.: im Fisch- und Vogelfang), das Ufer war (freude)strahlend, der Thebanische Gau war im Fest. Frauen und Männer waren gekommen, um mich zu sehen. Jede Frau, sie umarmte ihren Gefährten; es gab kein Gesicht unter Tränen. Weihrauch war für ⸢Amun⸣ im Sanktuar, an dem Ort, wo gesagt wird: "Empfange das Gute!", so wie er das Krummschwert verleiht dem Sohn des Amun LHG, dem dauerhaften König 𓍹Wadj-cheper-Re𓍺, dem Sohn des Re 𓍹Kamose, dem Mächtigen𓍺, mit Leben beschenkt, der den Süden (= Nubien) bezwungen hat, der den Norden zurückgedrängt hat, der das Land mit Kraft/siegreich ergriffen hat, beschenkt mit Leben, Dauer, Macht, indem sein Herz zusammen mit seinem Ka froh ist, wie Re für immer und ewig. Seine ⸢Majestät⸣ befahl dem Erbfürsten und Grafen, ⸢dem Geheimrat⸣ des Königshauses, dem Vorsteher des ganzen Landes, dem Schatzmeister des Königs, dem ersten Lehrer / Lenker (?) der Beiden Länder, dem Vorsteher der Hofleute/Freunde, dem Siegelbewahrer User-Neschemet: Sorge dafür, daß man anbringt alles, was (meine) Majestät siegreich getan hat, auf einer Stele, die ihren Platz einnimmt in Karnak im Thebanischen Gau für ewig und immer. Und er sagte vor seiner Majestät: ⸢Ich⸣ werde handeln ⸢gemäß allem, was⸣ [mir(?)] befohlen worden war, [zur] ⸢Gunst⸣ von Seiten des Königs. Der Schatzmeister Neshi.

Connections

Found at Karnak

Cross-references (2)

  • TLA-Text SXQSUAMQH5F2HORTAGXSEWEUGM tier-1
  • ORAEC-id oraec126 tier-2
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