ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) · other
Tb 172 / pLondon BM 9900 (pNebseni) (1)
Description
〈Totenbuchprojekt, Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften〉→pLondon BM 9900 (pNebseni) (1)→Tb 172
Inscriptions (1)
Inscription #1
· Egyptian
Transcription
ḥꜣ,t-ꜥ-m rʾ.pl n.w sṯz,w jrr!.w m ẖr-nṯr 〈§〉 [...] m bd 〈§〉 wšꜥ =j ḥzmn snṯr 〈§〉 [...] [...].y wꜥb.kw wꜥb[.kw] 〈§〉 [...] n sꜣḫ.w pri̯ m rʾ =j 〈§〉 wꜥb st r šw,t [...] [...]m.y,t n.t rmi̯.w ḥr jtr,w r twt n.w ḥw,t-ḥzmn 〈§〉 wꜥb sꜣḫ.w [...] 〈§〉 nfr ,wj [...] nb-jmꜣḫ 〈§〉 ḥzi̯.n sw Ptḥ 〈§〉 ḥzi̯.n sw rsj-jnb≡f 〈§〉 ḥzi̯.n sw nṯr nb 〈§〉 ḥzi̯〈.n〉 〈sw〉 nṯr,t nb.t 〈§〉 nfr,pl =k 〈mj〉 nwy m ḥtp,w mj n,t sḫnti̯.tj 〈§〉 nfr,pl =k 〈mj〉 wsḫ,t ḥ(ꜣ)b.y,t sqꜣi̯.t nṯr =f nb jm =s 〈§〉 nfr,pl =k mj wḫꜣ n Ptḥ mj rr,w mꜣw,t n.t Rꜥ,w 〈§〉 jri̯.n [...] wḫꜣ n Ptḥ ḥz,t n rsj-jnb≡f 〈§〉 j m =k ḥꜣi̯.t(w) =k zp-2 〈§〉 m =k rmi̯.t(w) =k 〈§〉 m =k sꜣḫ =k 〈§〉 m =k sqꜣi̯ =k 〈§〉 m =k ꜣḫ =k 〈§〉 m =k wsr =k 〈§〉 j ṯzi̯ ṯw 〈§〉 jw =k ṯzi̯.tj 〈§〉 ṯzi̯.{w}n sw [...] r jri̯.yw r =f r jri̯.yt r =f 〈§〉 ḫr ḫftj.w =k 〈§〉 sḫr.{t}〈n〉 Ptḥ ḫftj.w =k 〈§〉 mꜣꜥ-ḫrw =k r =s 〈§〉 sḫm =k jm =sn 〈§〉 sḏm.tw md,t =k 〈§〉 jri̯.tw wḏ.tn =k 〈§〉 jw =k ṯzi̯.tj 〈§〉 jw ḫrw =k mꜣꜥ(.w) m ḏꜣḏꜣ,t n(.t) nṯr nb nṯr,t nb(.t) 〈§〉 j m =k ḥꜣi̯ =k zp-2 〈§〉 ḥw,t sn,nw(.t) 〈§〉 jw tp =k nb =j ⸮wrḥ(.w)? ḫdi̯.tj m nbd,t sti̯.t ḥm,t 〈§〉 ḥḏ ḥr =k r ḥw,t-jꜥḥ 〈§〉 ḥr,j =k ḫsbḏ.y 〈§〉 km šnj =k ⸢r⸣ 〈ꜥꜣ〉.w n.t sbꜣ nb knḥ,w 〈§〉 šnj =k šꜥm.w m ḫsbḏ tp ḥr =k 〈§〉 wbn,w Rꜥ,w m ḫnt =k ḥbs.t(j) m nbw 〈§〉 drf.n st Ḥr,w m ḫsbḏ 〈§〉 jnḥ.wj sn,t[.j] snsn.{n}〈tj〉 〈§〉 drf.n st Ḥr,w m ḫsbḏ 〈§〉 jw fnḏ =k m ḫnm.w [...] 〈§〉 [...] m šr,t.pl =k mj ṯꜣw m p,t 〈§〉 jw jr,t.du =kj mꜣꜣ.tpl bꜣẖ,w 〈§〉 gꜣb,tj =k mn(.w) rꜥ,w-nb 〈§〉 sṯr,t.pl =sn m ḫsbḏ mꜣꜥ 〈§〉 mnḏ,t =kj jn,y.t ḥtp.w 〈§〉 ẖsw.pl =sn mḥ(.w) ẖr msdm,t 〈§〉 jw sp,t.j =kj ḥr rḏi̯.t n =k mꜣꜥ,t 〈§〉 wḥm =sn mꜣꜥ,t n Rꜥ,w 〈§〉 sḥtp =sn jb.pl nṯr.pl 〈§〉 jbḥ.w =k n.w Mḥn ḥꜥb.n wr.wj jm 〈§〉 jw ns =k [.] ⸢sꜣꜣ.w⸣ 〈§〉 dm ḏd =k r ḏr,w n šꜣ 〈§〉 jw ꜥrꜥr =k ḫbs.w 〈§〉 mnḏ,t.j =kj mn(.w) ḥr s,t.pl =sn 〈§〉 ḫnz =sn zmy,t jmn,t(j).t 〈§〉 [j] [m] =[k] ⸢ḥꜣi̯⸣ ⸢=k⸣ [zp-2] 〈§〉 ḥw,t 3,nw(.t) 〈§〉 nḥb,t =k ẖkr.tj [m] nbw wḥm.tj m ḏꜥm 〈§〉 ꜥꜣ šꜣšꜣ,t =k 〈§〉 ḥt,yt =k m Jnp,w 〈§〉 jw ṯz,t.pl =k pn m wꜣḏ,tj 〈§〉 jw psḏ [=k] rmrm.tj m nbw 〈§〉 jw =s wḥm.tj m ḏꜥm,w 〈§〉 jw zmꜣ =k m Nb,t-ḥw,t 〈§〉 jw ḥr =k Ḥꜥpj nwi̯,t =f 〈§〉 jw ḫpd.du =k swḥ,t.j m ḥrs,t 〈§〉 jw wꜥr,t.j [=k] [r]w[ḏ].tj m šmi̯.t 〈§〉 jw =k ḥmsi̯.{y}〈tj〉 ḥr s,t =k 〈§〉 jw [rḏi̯.n] n =k nṯr.pl jr,t.du =kj [...] nb-jmꜣḫ 〈§〉 [...] ḥw,t 4,nw(.t) 〈§〉 jw šbb =k m Jnp,w 〈§〉 {n}jw ḥꜥ =k wsḫ.w m nbw 〈§〉 mnḏ(,t).du =kj swḥ,t.j m ḥrs,t drf[.tn] Ḥr,w m ḫsbḏ 〈§〉 qꜥḥ.du =kj n ṯḥn,t m ṯḥn 〈§〉 rmn.du =kj mn(.w) ḥr mki̯.t =sn 〈§〉 jw jb =k nḏm.w rꜥ,w-nb 〈§〉 ḥꜣ,tj =k m kꜣ,t sḫm.wj 〈§〉 jwꜥ =k ḥr dwꜣ sbꜣ.pl ẖr(,j)[.pl] 〈§〉 jw ẖ,t =k pw p,t ḥtp.tj 〈§〉 jw ẖp =k dꜣ,t 〈§〉 ⸮wtj,w? wḏꜥ =f 〈§〉 sr.n =f sšp m knḥ,w 〈§〉 ḥnk,t =f m ꜥnḫ-jm.pl 〈§〉 dwꜣ =f ḥm n Ḏḥw,tj 〈§〉 mr,wt nfr,pl =fj m jz{j} =j 〈§〉 wḏ n =j nṯr =j bw wꜥb ⸢mri̯⸣.n =k jm 〈§〉 j m =k ḥꜣi̯ =k zp-2 〈§〉 ḥw,t ⸢5⸣,nw(.t) 〈§〉 mn ⸢ꜥ⸣.wj =kj ḥn,t m ꜣḫ,t 〈§〉 nfr,t pw ḥn,t 〈§〉 ḥbs.n st ms.w n.{t}〈w〉 Nw,w 〈§〉 mꜣs,t =kj pẖr(.w) jy(.w) m nbw 〈§〉 qꜣb,t =k šꜣb.w〈,t〉 n.w zš.w{,t} 〈§〉 ṯb,t.pl =kj mn(.w) rꜥ,w-nb 〈§〉 jw sꜣḥ.pl =k sšmi̯ =sn 〈ṯ〉w r wꜣ,t nfr.tpl!! 〈§〉 [...] ḥz,t ꜥ.wj =kj ḥnw.pl ḥr mnw.pl 〈§〉 ḏbꜥ.pl =k nšꜣ.w n.w nbw 〈§〉 ꜥn,t.pl =sn m nḫꜣ n.w ds.pl r ḥr n jri̯.yw nn r =k 〈§〉 j m =k ḥꜣi̯ [=k] [zp-2] 〈§〉 [ḥw,t] [6,nw(.t)] 〈§〉 w[n]ḫ =k wꜥb,w 〈§〉 sfḫ =k wmt js(ṯ) bnbn =k ḥr ḥnk,yt 〈§〉 sḫi̯ =tw ḫpš.pl n kꜣ =k [...] 〈§〉 ḥꜣ,tj n sꜥḥ.w =k 〈§〉 šzp =k swḥ n šs tp,j ḥr ꜥ.wj rḫt.w n.w Rꜥ,w 〈§〉 wnm =k tʾ ḥr jfdj ns[.] [s]ḫ[t].n Tꜣ,yt ḏs =s 〈§〉 wnm =k ḫpš 〈§〉 ḏꜣi̯ =k jwꜥ 〈§〉 sꜣḫ ṯw Rꜥ,w m wꜥb =f 〈§〉 jꜥi̯ =k rd.du =kj m ḫꜣw.pl n.w ḥḏ m nbi̯.t ḥmw,t(j) Zkr 〈§〉 jstw wnm.n =k šns pri̯ ḥr ḫꜣw,t.pl 〈§〉 drp ṯw jti̯.wj-nṯr 〈§〉 wnm =k pzn n pss! wḥ(ꜣ),t psi̯.yt n.t šnꜥ,w 〈§〉 wšꜥ =k ḥḏ,w n snḏ jb =k m ꜥb(ꜣ) n.w ḥtp,t =k 〈§〉 jri̯ n =k ḫnm,tt.pl ꜥq,w ḥṯꜣ.w n bꜣ,pl-Jwn,w fꜣi̯ n =k (j)ḫ,t ḏs =sn 〈§〉 sr =tw n =k fꜣj.pl tp-rd,du =kj n.w ḥw,t-ꜥꜣ,t 〈§〉 ṯzi̯ =k Sꜣḥ 〈§〉 pḥ =k m ⸮bꜣw? 〈§〉 ḏi̯! Nw,t ꜥ.wj =s n =k 〈§〉 ḏd.tn Sꜣḥ zꜣ Rꜥ,w Nw,t msi̯(.t) nṯr.pl nṯr.wj-ꜥꜣ.w n p,t jw wꜥ ḏd n sn,nw =f jṯi̯ m rmn =k jni̯.w =j m rmn =j 〈§〉 jri̯.pl n [...] m hrw pn nfr sꜣḫ =f 〈§〉 wnn.tj=f(j) m rʾ n ẖrd,w nb.pl 〈§〉 ṯzi̯ ṯw 〈§〉 sḏm =k n sꜣḫ.t =k m rʾ n pr =k ḏr =f 〈§〉 j [m] =[k] [ḥꜣi̯] =[k] [zp-2] 〈§〉 ḥw,t 7,nw.t 〈§〉 wt{ꜣ} ṯw Jnp,w [...] jri̯.n =f n ḥzi̯.n =f 〈§〉 drp ṯw wr-mꜣ,pl m sd =f 〈§〉 wdp,w pw n nṯr-ꜥꜣ 〈§〉 wḏꜣ =k 〈§〉 wꜥb =k m š jqr 〈§〉 jri̯ =k ḥtp,t m pr.pl ḥr,j.w 〈§〉 sḥtp.n =k nb.pl-Jwn,w 〈§〉 ꜣwi̯ =k mw n{.w} Rꜥ,w m znb,t jrṯ,t mh(r).wj ꜥꜣ.wj 〈§〉 ṯzi̯ ṯw 〈§〉 wdn =k ḥr ḫꜣw,t 〈§〉 jꜥi̯ =k rd.du =k ḥr jnr n [...] ḥr npr,t n.t š nṯr 〈§〉 pri̯ =k 〈§〉 mꜣ =k Rꜥ,w ḥr sḫn,t.pl rmn.w n.w p,t ḥr ḏꜣḏꜣ Jwn-mw,t≡f ḥr rmn.w Wpi̯-wꜣ,tpl 〈§〉 wpi̯ =f n =k wꜣ,t 〈§〉 mꜣ =k ꜣḫ,t bw wꜥb mrr! =k jm 〈§〉 j m =k ḥꜣi̯ 〈=k〉 zp-2 〈§〉 ḥw,t 8,nw.t 〈§〉 psš =tw n =k (j)ḫ,t m-bꜣḥ Rꜥ,w 〈§〉 jw n =k ḥꜣ,t 〈§〉 jw n =k pḥ,w 〈§〉 m wḏ.t n =k pw Ḥr,w ḥnꜥ Ḏḥwtj 〈§〉 njs.n =sn [...] 〈r〉 mꜣꜣ nn 〈§〉 ꜣḫ =f jm 〈§〉 rḏi̯ pri̯(.t) n nbw nṯr m sꜣḥ,t n.t bꜣ,pl-Jwn,w 〈§〉 wḏꜣ =k ḥr wꜣ,t.pl Ḥr,w m sꜥḥ =k n šzp (j)ḫ,t 〈§〉 jti̯ =k tp-ꜥ.du =k ḏbꜣ.tj m p(ꜣ)q,t rꜥ,w-nb tp mꜣꜥ n nṯr ḥr sbꜣ.pl ḥw,t-ꜥꜣ,t 〈§〉 j m 〈=k〉 ḥꜣi̯{.t} =k zp-2 〈§〉 ḥw,t 9,nw.t 〈§〉 [...] ṯꜣw n =f 〈§〉 ṯꜣw n fnḏ =f 〈§〉 ṯꜣw n šr,t.du =fj rʾ ḫꜣ dnj,t 50 m (j)ḫ,t-nb,t nfr.t wꜥb(.t) 〈§〉 jw ḫftj.w =k ḫr.w 〈§〉 nn wnn =sn [...]Translations (1)
Beginn der Sprüche der Erhebungen, die im Totenreich ausgeführt werden: [---] mit bd-Natron. Ich kaue Natron und Weihrauch. [---] ich bin rein, rein [---] [---] wegen(?) der Verklärungen, die aus meinem Mund hervorgekommen sind. Reiner ist das als die Feder[der Vögel am Himmel, als die Schupp]en der Fische im Fluß und als die Kultbilder im Natrontempel. Rein sind die "Verklärungen" des NN. Oh, wie schön ist NN, wohlversorgt! Ptah hat ihn belohnt. Der Südlich-seiner-Mauer hat ihn belohnt. Jeder Gott hat ihn belohnt. Jede Göttin hat 〈ihn〉 belohnt. Deine Güte ist 〈wie〉 das Wasser in Ruhe, wie die Flut, indem sie vorangetrieben wird. Deine Güte ist 〈wie〉 die Festhalle, die jeden seinen Gott in sich erhöht. Deine Güte ist wie die Säule des Ptah, wie rr.w Strahlen des Re. NN hat die Säule des Ptah hergestellt und die ḥz-Vase Dessen Südlich-seiner-Mauer. Oh, siehe, du wirst beklagt! - zweimal Siehe, du wirst beweint! Siehe, du bist "verklärt"! Siehe, du bist erhoben! Siehe, du bist ꜣḫ-mächtig! Siehe, du bist voll Stärke! Oh, erhebe dich! Du bist erhoben. NN hat sich gegen den erhoben, der im etwas angetan hat, und gegen die, die ihm etwas angetan hat. Deine Feinde sind gestürzt. Ptah hat deine Feinde zu Fall gebracht. Du triumphierst dagegen. Du hast Macht über sie (Feinde). Deinen Worten wird gehorcht. Was du befohlen hast, wird getan. Du bist erhoben. Deine Stimme ist recht im Tribunal jedes Gottes und jeder Göttin. Oh, siehe, du bist beklagt! - zweimal. zweite Strophe Dein Kopf, mein Herr, ist gesalbt, da du in der Lockenfrisur einer Beduinenfrau (Perücke?) nordwärts gereist bist. Dein Gesicht strahlt mehr als das Mondhaus. Deine Oberseite ist lapislazulifarben. Dein Haar ist schwärzer als die Türen des Sterns, Herr der Finsternis (???). Dein Haar ist šꜥm-frisiert(?) mit Lapislazuli über deinem Gesicht. Res Sonnenstrahlen sind in deinem Antlitz, so daß es mit Gold umhüllt ist. Horus hat es (Antlitz) mit Lapislazuli(-Farbe) konturiert. Die Augenbrauen sind die beiden vereinten Schwestern. Horus hat sie (Augenbrauen) mit Lapislazuli gezogen. Deine Nase ist mit Riechen [...] [...] an deinen Nüstern wie Wind im Himmel. Deine Augen sind Erblicker des Gebirges. Deine Wimpern dauern täglich fort. Ihre Oberlider sind aus echtem Lapislazuli. Ihre Augenhöhlen(?) sind Opferbringerinnen. Ihre Augenhöhlen(?)* sind mit Augenschminke gefüllt. Deine Lippen geben dir Maat. Sie wiederholen Maat für Re. Sie stellen die Herzen der Götter zufrieden. Deine Zähne sind die der Ringelschlange, womit die Beiden Großen gespielt haben. Deine Zunge [spricht?] klug. Deine Rede ist schärfer als der Habicht des Weidelands. Dein Kinn(?) sind die Sterne. Deine Wangen bleiben fest an ihren Stellen. Sie durchwandern die westliche Wüste. [Oh, siehe], du bist beklagt! [- zweimal]. dritte Strophe Dein Nacken ist mit Gold geschmückt und zusätzlich ("indem er wiederholt ist") mit Elektrum. Dein Hals ist groß. Deine Kehle ist Anubis. Diese* deine Wirbelknochen sind die Beiden Uräen. [Dein] Rückgrat ist aus Gold getrieben. Es ist mit Elektrum überarbeitet ("wiederholt"). Deine Lunge ist Nephthys. Dein Gesicht ist Hapi und seine Flut. Deine Hinterbacken sind die beiden Eier aus Karneol. [Deine] Beine sind fest beim Gehen. Du sitzt auf deinem Platz. Die Götter [haben] dir deine Augen [gegeben], NN, wohlversorgt. [---] 4. Strophe. Deine Gurgel ist Anubis. Dein Leib ist weit (geschmückt) mit Gold. Deine Augenhöhlen(?), sind zwei Eier aus Karneol, die Horus mit Lapislazuli konturiert hat. Deine Schultern sind aus Fayence in Fayence-Glanz. Deine Arme sind beständig dabei, sie zu schützen. Dein Herz ist täglich erfreut. Dein ḥꜣ.tj-Herz ist das Erzeugnis der Beiden Mächtigen. Dein Schenkel betet die unteren Sterne an. Dein Bauch ist der Himmel, da er zufrieden istt. Dein Nabel ist die Unterwelt. Der Gefesselte(?), er ist gerichtet. Er hat das Licht in der Finsternis angekündigt. Seine Gaben bestehen aus der ꜥnḫ-jmj-Pflanze. Er wird(?) die Majestät des Thot anbeten. Die Beliebtheit seiner schönen Erscheinung herrscht in meinem Grab. Möge mir mein Gott den reinen Ort überweisen, an dem du sein wolltest(?)! Oh, siehe, du bist beklagt - zweimal. 5. Strophe Deine Arme dauern, ein Gewässer zur Überschwemmungszeit. Das Gewässer ist etwas Schönes. Die Kinder des Nun haben es "bekleidet". Deine Knie wandeln umher, da sie aus dem Gold gekommen sind. Deine Brust sind Pflanzen des Dickichts. Deine Sohlen dauern täglich fort. Deine Zehen, sie leiten 〈di〉ch den schönen Weg. NN, Vase(n) sind deine Arme, Krüge auf Untersätzen. Deine Finger sind Körner von Gold. Ihre Nägel sind die Klinge(n) der Messer gegen das Gesicht derer, die dir dies antaten. Oh, siehe, [du] bist beklagt! [- zweimal - 6. Strophe]. Mögest du ein Reines Gewand anlegen! Mögest du den schweren Stoff ablegen, da du fröhlich auf der Bahre (liegst)! Für deinen Ka, NN, mögen Vorderschenkel abgetrennt werden! Das Herz ist für deine Würdenträger. Du mögest einen Schurz von bestem Leinen aus(?) den Händen der Wäscher des Re empfangen! Mögest du Brot essen auf einer .?.[.] Stoffserviette(?)*, die Tait selbst gewebt hat! Mögest du einen Vorderschenkel essen! Mögest du eine Keule verzehren! Re möge dich in seinem reinen Gebäude "verklären"! Du sollst deine Füße in Schalen aus Silber waschen, Schmiedearbeit des Handwerkers (des?) Sokar! Schließlich hast du Opferbrot gegessen, das auf den Altären* aufgetragen ("herausgekommen") war. Die beiden Gottesvater-Priester werden dich speisen. Du sollst Opferkuchen essen, von dem, den der Kessel backt, Gebackenes aus dem Magazin! Du sollst Knoblauch kauen wegen der Furcht deines Herzens am(?) Altar deiner Opfer. Die "Ammen" sollen die Einkünfte zubereiten, ḥṯꜣ-Brot für die Bas von Heliopolis, die dir ihre eigenen Opfer dargebracht ("getragen") haben! Man soll dir den (Fischfang-)Ertrag melden, zu deinen Füßen, vom "Großen Gut"! Mögest du den Orion hochheben! Dein Hinterteil(?) ist im Wassergraben(?)/eine Macht(?). Nut soll dir ihre Arme reichen! Was der Orion, Res Sohn, sagte und Nut, die die Götter geboren hat, die beiden großen Götter des Himmels - einer sagte(?) zu seinem Gefährten: "Nimm dir mit deinem Arm, wen ich mit meinem Arm holen werde!" Handelt für NN an diesem Festtag, daß er "verklärt" sei! Der existieren wird ist im Munde aller jungen Leute. Erhebe dich! Mögest du aus dem Mund deines gesamten Hauses hören, was dich "verklärt"! Oh, [siehe, du bist beklagt! - zweimal 7. Strophe Anubis mumifiziere dich, [...] was er für den, den er gelobt hat, tat (?). Der (Priester) "Große der Schauenden" stattet dich mit deinem sd-Gewand aus. Das ist der Diener des Großen Gottes. Mögest du laufen (können)! Mögest du (dich) im trefflichen See reinigen! Mögest du in den Oberen (=himmlischen?) Häusern Opfer bereiten! Du hast die Herren von Heliopolis zufriedengestellt. Mögest du Re Wasser im znb.t-Krug darbringen und Milch (in) den beiden großen mhr-Krügen! Erhebe dich! Mögest du auf der Opferplatte opfern! Mögest du deine Füße auf dem Stein des/von [...] waschen, auf dem Rand des Gottessees! Mögest du hervorgehen! Mögest du Re auf den Stützen, den Trägern des Himmels erblicken, auf dem Kopf des "Pfeilers seiner Mutter", auf den Armen des Upuaut! Er öffne dir den Weg! Mögest du den Horizont sehen, den reinen Ort an dem du (sein) möchtest! Oh, siehe, du bist beklagt! - zweimal. 8. Strophe In Res Gegenwart teilt man dir Opfer zu. Der Anfang gehört dir. Das Ende gehört dir. Das heißt, da es dir Horus und Thot zugewiesen haben. Sie haben NN gerufen, dies zu sehen. Er sei dadurch "verklärt". Es ist veranlaßt zum "Gold des Gottes" (?) herauszugehen, nahe bei den Bas von Heliopolis. Mögest du auf den Wegen des Horus wandeln in deiner Würde eines Opfer-Empfängers! Dein Vater ist vor dir, da du täglich mit feinstem Linnen ausgestattet bist, zu Beginn der (Weg-)Weisung zum/für den Gott an den Toren des "Großen Gebäudes" vorbei. Oh, siehe, du bist beklagt! - zweimal. 9. Strophe NN, ihm gehöre Atemluft! Atemluft gehöre seiner Nase! Atemluft gehöre seinen Nasenlöchern und tausend Gänse und 50 Kubikellen aller schönen und reinen Gaben! Dein Feinde sind gefallen. Sie werden nicht existieren, NN!
Connections
Found at
Memphis
Cross-references (3)
- TLA-Text FQDIQY7WHVG6TDG3MU2OFXJPDU tier-1
- TM-Text 134286 tier-1
- ORAEC-id oraec129 tier-2
About this record's data
- From the source institution — accession, description, dimensions, and dating are as catalogued by ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus).
- AI-inferred — the image-analysis panel (deities, names, signs) is machine-generated and may be wrong.
- Approximate location — most map points are plotted at the site centroid, not the exact findspot.
- Inferred links — cross-references marked with a match method other than explicit-source-field were matched by us, not stated by the source.