ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) · architecture

Stelentext / Millionenjahrhaus Ramses I.

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Description

〈Historisch-rhetorische Königstexte (19. Dynastie)〉→Abydos→Millionenjahrhaus Ramses I.→Stele Sethos I. für Ramses I.→Stelentext

Inscriptions (1)

Inscription #1 · Egyptian

Transcription

[...] js pw 〈§〉 n-wn sbn.n =f s m wn [...] rn.ypl [n]⸢š⸣ni̯[.pl] [m] [r]k Rꜥw n-wn.t ꜥn =tw r šmi̯ =f 〈§〉 ẖr,t-nṯr n-wn mḥi̯ =s mj [m]w pw ꜣs [ḥr] [w]ꜥr,t 〈§〉 dwꜣ,t ḥr sḫr.pl =s sštꜣ.tj m [...] 〈§〉 [...] s,t =sn šꜣy m-bꜣḥ =sn mj,tt rnn,t jri̯ =sn ḫft wḏḏ.tpl 〈§〉 jw swt šꜣꜥ.n jtj =j nsw,yt Rꜥw snḏm ḥr ṯꜣn,t mj-qd =f jri̯.w ꜥb,w.pl =f m pr-wr wṯs n =f [...] [⸮_?]jw bjk 〈§〉 ntf pw js qmꜣ nfr,wpl =j sꜥꜣi̯.n =f ꜣb,t =j ḥr jb.pl 〈§〉 di =f n =j sḫr.pl =f m mk,t =j sbꜣ,yṱ =f m sbtj m jb =j 〈§〉 m =k wj m sꜣ ꜣḫ n msi̯ wj sꜥnḫ [...] 〈§〉 [⸮_?] sbq.kw ḥr jri̯.t ḏd.tn =f 〈§〉 wdi̯ =j rʾ =j ḥr jri̯.tn =j ḫr =f nfr,yt-r ḥqꜣ =j Jdb.du 〈§〉 pri̯.n =j m ẖ,t mj Kꜣ-Mꜣꜥ,t 〈§〉 ꜣbḫ.kw m sḫr.pl sbꜣ,yt 〈§〉 tj sw m Rꜥw di.n =f stw,t jw =j m-ꜥ =f mj sbꜣ r-gs =f [...] [⸮_?]mꜣ 〈§〉 [dr] =j n =[f] Tꜣ.pl-Fnḫ,pl 〈§〉 sḫti̯.y =j n =f pšn ḥr ḫꜣs,t.pl 〈§〉 mki̯.y =j n =f Km,t n jb =f 〈§〉 ṯs =j n =f nsw,yt =f j:m mj Ḥr,w ḥr s,t Wnn-nfr 〈§〉 stp =j n =f mꜣꜥ,t rꜥw-nb fꜣi̯.y =j sw 〈§〉 tj sw ḥr šnb,t =j [...] m [rn] =s n Mḥny,t 〈§〉 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Translations (1)

DE scholarly · TLA / ORAEC
(Eine Sünde o.ä.) also war geschehen. Nie überwand er/einer sie (= Sünde o.ä.), weil ... war(en). ... die jungen Männer, die [wü]teten [in d]er [Ze]it des Re, wobei man sich nicht abwandte, bis er (= Re?) starb (wörtl.: ging). Die Nekropole, sie wurde nie gefüllt/versorgt, so wie [Was]ser war sie, das vorbeifließt [an einem w]aret-Bezirk (= unkontrolliert und nutzlos?). Die Unterwelt mit ihren Angelegenheiten war verborgen durch/weil ... ... ihre Stätten (= Tempel der Götter von Abydos?), wobei Schai (= Schicksal) und ebenso Renenet (= Glück) vor ihnen (= Göttern?) war, indem sie (= Götter oder Schicksal und Glück?) handelten entsprechend dem, was befohlen war. Da nun trat mein Vater (= Ramses I.) das Königtum des Re an, auf der Thronestrade sitzend wie dieser selbst, wobei/nachdem seine Reinigungen im Perwer (= Teil/Kapelle in Tempel/Palast) vollzogen wurden, wobei/nachdem ihm ... (die Kronen o.ä.) aufgesetzt wurden. ... Tüchtigkeit? des Falken. Er war es nun, der meine (= Sethos I.) Vollkommenheit/Charakter erschuf, nachdem er meine Familie groß gemacht hatte in den Herzen (der Menschen/Götter). Er gab mir seine Ratschläge zu meinem Schutz, wobei seine Lehre als Bollwerk in meinem Herz war. Siehe, ich bin ein Sohn, der nützlich ist für seinen Erzeuger, der (den Namen seines Vaters/Erzeugers o.ä.) leben lässt. ... Ich bin verständig im Ausführen dessen, was er (= Ramses I.) gesagt hat, wobei ich über das spreche(n will), was ich unter ihm getan habe (= meine Taten), bis ich (selbst) über die beiden Ufer herrschte. Ich kam aus dem Leib heraus wie der Stier der Maat (= Thoth) und war (bereits) mit den Ratschlägen der Lehre erfüllt. Er war Re und sandte Strahlen aus, während ich bei ihm war, so wie ein Stern an seiner (= Re) Seite (ist) ... Ich [bezwang] für [ihn] die Länder der Fenechu. Ich vertrieb für ihn den Aufständigen in den Fremdländern. Ich schützte für ihn Ägypten nach seinem Willen. Ich festigte (wörtl.: knüpfte) ihm dadurch sein Königtum, so wie Horus (es tat) auf dem Thron des Wenen-nefer (= Osiris). Ich erwählte für ihn täglich die Maat (= Wahrheit/Gerechtigkeit) und erhob sie (= setzte sie im Alltag durch). Während sie (als Amulett) auf meiner Brust lag, ... in ihrem [Namen] 'Mehenit' (= 'Die sich Ringelnde'; Uräusschlange an der Stirn des Königs oder von Göttern). Ich versorgte sein Heer und setzte es auf einen (einzigen) Gedanken. Ich erforschte für ihn die Bedürfnisse der beiden Länder (= Ägypten). Ich machte für ihn meinen Arm/Sichelschwert zum Schutz seines Leibes in den Fremdländern, deren Namen man (bisher noch) nicht kannte. Ich war ein starker Held vor ihm, so dass er seine Augen für meinen (guten) Charakter/Vollkommenheit öffnete. Nachdem er verstorben war (wörtl.: sich mit dem Himmel vereinigt hatte), [nahm] ich seinen Platz [ein]. (Denn) ich bin der, der seinen Namen leben lässt. Ich bin wie Re am Morgen, seit ich den Schmuck (= Königsornat) meines Vaters empfing. Siehe, ich bin König auf dem Platz, den er weit gemacht hatte, auf dem Thron, auf dem er (selbst) gesessen hatte. Dieses Land gehört mir (nun) ebenso wie (vormals) meinem Vater. Er ist es, der beginnt Gott zu sein. Siehe, ich beschütze denjenigen, vor dem ich [heraus]ge[kommen] bin, und lasse seinen Leib [er]scheinen als Gott. Ich errichtete ihm einen Tempel an der Stätte von Abydos auf der Nordseite meines herrlichen Tempels. Ich ließ sein seschem-Bild in dessen Inneren ruhen, wobei er (= der Tempel) ausgestattet war wie (die Tempel) der (früheren) Könige. Die Majestät dieses herrlichen Gottes Wenen-nefer zog aus, um sich darin niederzulassen. Er verehrte meinen Vater wie (er verehrte) die Vorfahren. Er [machte] ihn groß unter den Gelobten (= Gruppe der Verstorbenen). Er gab ihm Anweisung vor der Unterwelt, vor ihm zu sitzen wie Horus, damit er sich täglich zu dem geselle, der vollständig auf seinem (= Wenen-nefer) Wasser ist (= loyal sein), ohne aufzuhören. Ich verehrte den Gott, der in der Unterwelt ist (= Wenen-nefer), damit er meinen Vater in das Gefolge seines Ka aufnehme und er herauskomme zusammen mit ihm, um sich niederzulassen in seinem Tempel im Heiligen Land (= Nekropole von Abydos). Ich [ver]zeichnete für ihn Opfergaben für seinen Ka. Ich goss für ihn goldene (Schulter)Tragestangen (= für den Transport von Götterfiguren während Prozessionen). Ich brachte ihm herbei, was dieses Land (= Ägypten) hervorbringt. Ich überschwemmte ihm seine Kammer/Grab täglich (mit Opfergaben). (Denn) gut ist es, zu handeln für den, der in der Unterwelt ist (= Wenen-nefer). Ein Beispiel/Vorbild (wörtl.: Zeuge) ist ein Sohn, der seinen Vater schützt. Seht, mein Herz, es [ermü]dete [nicht] im Gedenken an [meinen] Erze[uger] (= Ramses I.). ... Sein Name ist bei mir wie mein Diadem/Uräusschlange. Ich verlor seine Familie nicht aus dem Blick (wörtl.: von meinem Gesicht entfernen). Ich vereinigte die Hinterbliebenen (wörtl.: Erdbewohner) mit dem königlichen Frühstück ... gesprengt/geschmiert auf die Opferkuchen. Ich erbaute seinen Tempel in trefflicher Arbeit in der Nähe meines Tempels [der Millionen] an Jahren, die da[rüber] hingehen werden/die folgen werden diesen ... Ich [⸮ging?] an der Seite meines Erzeugers (= Ramses I.), während sich die Klageweiber um ihn mit Verklärungen bemühten und ihn beklagten (wörtl.: die Hände schlagen wegen ihm ihre Gesichter) Die ... erinnerten sich seines Charakters/Vollkommenheit. Man trauerte um ihn von Generation zu Generation. Die Sprüche der Vorfahren, [sie] erzählen Wahr[es]. Wer sie hört (= sie beherzigt) ist [einer, der] sich [erheben wird] von seinem Platz, nachdem er erwacht ist und die Sonne gesehen hat. Sie (= die Sprüche) erfreuen sein (= der Verstorbene) Herz in der Unterwelt, denn sie sind vorzügliche Ratgeber. Mein Herz leitete mich wirklich gut an bei den (Bau-)Arbeiten seines ( = Ramses I.) Tempels, der vortrefflich gemacht wurde am Sitz der Ewigkeit (= Nekropole von Abydos) gemäß dem Gedenken an ihn [un]d [mich] ... seine vollkommene Familie. Sein (= Tempel) 'Besonderes' ist es, an dem sich mein Herz erfreut. Ich sprach mit meinem Mund (= ordnete Bauarbeiten an) und mein Herz führte die (Bau-)Arbeiten 〈in〉 seinem Tempel der Ewigkeit aus. Ich verehrte seinen Leib, der im Tempel ist. Ich machte ihm eine chenet-Kapelle für seinen Ka, bemalt und reliefiert (wörtl.: (vor)gezeichnet mit Figuren und graviert mit dem Meißel) mit Abbildern/Statuen [meines] Erzeugers, die (= Abbilder/Statuen) geschaffen sind als sein Leib, Seine Mutter ist an seiner Seite, ohne zu weichen. Und die (Dahin)gegangenen sind vor ihm versammelt. Und der geliebte Bruder des Königs ist ihm gegenüber. Ich bin sein Sohn, der seinen Namen leben lässt. Die Gottesmutter, ihre beiden Arme sind hinter ihm (als Schutz) wie (die Arme der) Isis, als sie sich ihrem Vater zugesellte. Alle seine Geschwister sind entsprechend ihrer Gang(art) (dargestellt). Er freut sich, wenn seine Menschen ihn umgeben. Seht, die? ..., die? Gelobten, ..., die Würdenträger, die trefflich sind wegen ihrer Pläne, ihre Gestalt ist es, die in der Nekropole ruht, ohne dass ihr Leib beschädigt wurde, ohne dass sie getadelt/behütet wurden von ihrer Kindheit bis zu ihrem Ruhen im Grab. Die Herren des Alters, sie verbringen das Jahr, indem ein jeder von ihnen mit seinem Schicksal gesättigt ist. Ich [bin] also [ein Sohn], der seinen Erzeuger ehrt. Weder verneine noch vergesse ich seine Angelegenheiten. Viele starben seit der Zeit des Gottes und am nächsten Morgen waren ihre Namen vergessen, obwohl keiner gefehlt hatte zu handeln und jedermann (sagte): "Einer, der seinen Namen dauern lässt, ist er." Mein ib-Herz sorgt (deshalb) für den Müden (= Wenen-nefer) und mein hati-Herz ist (zum Schutz und zur Fürsorge) hinter meinem richtigen Vater, denn ich bin wie Horus an der Seite seines Erzeugers (= Osiris), wenn (ich) den Namen meines Erzeugers (= Ramses I.) erinnere. An einem Ort, der des Namens millionenfach gedenkt, vernachlässigt man ihre (= Väter) Angelegenheiten nicht. Während er (= Ramses I.) ein Gott ist, der die Unterwelt (auf einem Schiff) durchfährt, wobei das Licht (des Sonnengottes) ihn beleuchtet am Ort der Dunkelheit (= Unterwelt), er sein Gesicht entblößt und seinen Staub abschüttelt und der Nordwind mit Geheul ihm gegenüber ist, ist mein ib-Herz über die Maßen umsichtig hinsichtlich der Angelegenheiten seines Ortes, ohne dass es seiner (= Ramses I.) überdrüssig ist. Und mein Hati-Herz ist besorgt (wörtl.: herumgehen hinter) um seine Vollkommenheit/Charakter. Ich bin wie ein Falke über meinem Erzeuger (= Ramses I.), indem meine Flügel im Flug über ihm sind. Ich beschützte seinen Leib so, wie (es) der (Gott) von Edfu (= Horus) in seinem Bild an der Stätte von Edfu (tut), wenn er (= Horus) sich niederläßt auf Erden bei der Vereinigung mit meinem Vater (= Ramses I.). Seine (= Horus) Gestalt ist es (dann), die sich erstreckt/ausspannt über den Boden und mein Auge erblickt/erkennt die Gestalt Gottes (= Horus) auf der Suche nach dem Leib des Großen Gottes (= Osiris). Ich stiftete ihm (= Ramses I.) ein Fest, geleistet/durchgeführt zum (richtigen) Zeitpunkt (wörtl.: seinem (= Fest) Zeitpunkt). (Ich) beschenkte ihn mit frischem Wasser zum (richtigen) Zeitpunkt. Jegliche (Art von) frischen Blumen waren vor ihm (als Opfergabe niedergelegt) und seine js-Kammer/Grab war überflutet (mit Opfergaben) zu jedem (richtigen) Zeitpunkt. Ich ließ die Majestät des Wenen-nefer (in Prozession) erscheinen, um sich mit seinem (= Ramses I.) Tempel zu vereinigen ewiglich, wobei ich ihn (= Wenen-nefer) gab als/zum Ersten in die Häuser der (Vorfahren)Könige, die seit der Zeit des Re errichtet worden waren. (Ich) stellte (auch) das Herz der Herren von Ta-wer (= Götter im Bezirk von Abydos) zufrieden, indem sie ruhen in seinem (= Ramses I.) herrlichen Tempel. Die Gemeinschaft derer, die jemals verstarben (wörtl.: gehen), sie verehrten meinen Vater (= Ramses I.) wegen seiner Trefflichkeit. Ich ließ die (meine?) Mutter sich mit meinem Erzeuger vereinigen, so wie Isis (es tat) an der Seite des Unversehrt-Erwachenden (= Osiris). Ich ging umher unter Lobpreisung des Wenen-nefer, (denn) er ist der Herrscher, der Herr der Nekropole. (Ich) überantwortete ihm meinen Tempel für seinen (= Wenen-nefer) Ka und ebenso den meinigen (Tempel) meines Vaters, so wie ich ihm (bereits) die vereinten Länder(eien) des Südens und Nordens gegeben hatte, ohne zu vergessen den Westen und Osten des Landes (= Ägypten), wobei jedermann ein Höriger seines Tempels war. Er soll meinen Namen dauern lassen bis zur Ewigkeit auf diesem Berg (= Abydos), der seine (= Wenen-nefer) Bilder/Statuen verhüllt. Er soll mir eine Ewigkeit im Königtum des Re geben und er soll meine Jahre als Millionen dauern lassen, ohne mein Schicksal zu zählen, ohne mein Königtum zu verkürzen (wörtl.: (schädigend) herantreten) wie seine (eigenen) Annalen. Er soll mich auf seinen Thron geben vor den Menschen, ohne dass es (je) einen gibt, der (es) wiederholen wird bis in Ewigkeit. Er soll den Tempel [me]ines richtigen (= leiblichen) Vaters lieben und er soll ihm Respekt bezeugen am Ort des Schweigens (= Unterwelt) ... [der König von OÄ und UÄ Menmaatre], der Sohn des Re Sethos-merienptah, dem Leben gegeben wurde ewiglich, indem er fröh[lich] ist [zu]sammen mit [seinen Ka wie Re ewiglich].

Connections

Found at Abydos

Cross-references (2)

  • TLA-Text QZRKOAAMVBCO7G45APFC44BMVM tier-1
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