ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) · stela

Stelentext / 〈Stele S〉

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Description

〈Texte der〉 Amarna-Periode→〈Amarna〉→Grenzstelen→〈Stele S〉→Stele S→Stelentext

Inscriptions (1)

Inscription #1 · Egyptian

Transcription

rnp,t-zp 6 ꜣbd 4 pr,t 13 〈§〉 ꜥnḫ nṯr-nfr hru̯-ḥr-mꜣꜥ,t nb-p,t nb-tꜣ Jtn ꜥnḫ wr sḥḏ-tꜣ.du 〈§〉 ꜥnḫ jt(j) =j Rꜥw-Ḥr,w-ꜣḫ,tj-ḥꜥi̯-m-ꜣḫ,t M-rn≡f-m-šw-nt,tj-m-Jtn ḏi̯ ꜥnḫ ḏ,t nḥḥ Jtn ꜥnḫ wr jm,j-ḥꜣb-sd ḥr,j-jb-Pr-Jtn m Ꜣḫ,t-Jtn 〈§〉 ꜥnḫ Ḥr,w Kꜣ-nḫt-mri̯-Jtn nb,t.du Wr-nzw,yt-m-Ꜣḫ,t-Jtn Ḥr,w-nbw Wṯz-rn-n-Jtn 〈§〉 nzw-bjt ꜥnḫ-m-Mꜣꜥ,t nb-Tꜣ.du [Nfr-ḫpr.pl]-Rꜥw-⸢wꜥ-n-Rꜥw⸣ zꜣ-Rꜥw ꜥnḫ-m-Mꜣꜥ,t nb-ḫꜥ.pl Ꜣḫ-n-Jtn ꜥꜣ-m-ꜥḥꜥ(,w)≡f ḏi̯ ꜥnḫ [ḏ,t] nḥḥ 〈§〉 nṯr-nfr ⸢Wꜥ⸣-n-Rꜥw qmꜣ.n Jtn nfr.pl =f ꜣḫ jb mꜣꜥ n jri̯ sw sḥtp sw m hrr!.t kꜣ =f jri̯ ꜣḫ,t n msi̯ sw ⸢ḫrp⸣ [tꜣ] [n] ḏi̯ sw ḥr s,t =f sḏfꜣ pr =f n ḏ,t m ḥḥ.pl ḥfn.pl m jḫ,t.pl wṯz Jtn sꜥꜣi̯ rn =f ḏi̯ wn tꜣ n jri̯ sw nzw-bjt ꜥnḫ-m-Mꜣꜥ,t nb-tꜣ.du Nfr-ḫpr.pl-Rꜥw-wꜥ-n-Rꜥw zꜣ-Rꜥw ꜥnḫ-m-Mꜣꜥ,t nb-ḫꜥ.pl Ꜣḫ-n-Jtn ꜥꜣ-m-ꜥḥꜥ(,w)≡f ḏi̯ ꜥnḫ ḏ,t nḥḥ 〈§〉 (j)r,t-pꜥ,t ꜥꜣ,t-m-ꜥḥ nfr,t-ḥr ꜥn,t-m-šw,tj nb,t-rš,wt ẖnm.t ḥsw,t ḥ{t}ꜥꜥ! =tw n sḏm ḫrw =s ḥm,t-nzw-wr.t mri̯.t =f nb,t-Tꜣ.du [Nfr-nfr.pl]-Jtn-Nfr.t-jy.tj ꜥnḫ.tj ḏ,t nḥḥ 〈§〉 hrw pn jw =tw m Ꜣḫ,t-Jtn m pꜣ jꜣm,w n psš,t jri̯.y.n ḥm =f ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) m Ꜣḫ,t-Jtn n,tj rn =f r Pꜣ-Jtn-hrw ḫꜥi̯.yt ḥm =f ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) ḥr ḥtr ḥr wrry,t ꜥꜣ.t n ⸢ḏꜥm⸣ mj Jtn wbn =f m ꜣḫ,t mḥ.n =f tꜣ.du m mrw,t =f 〈§〉 šzp tp wꜣ,t nfr.t r Ꜣḫ,t-Jtn m zp-tp,j n gmi̯.tw =s jri̯ ḥm =f ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) r snti̯ =s m mn,w n pꜣ Jtn mj wḏ.t.[n] jt(j) =f Rꜥw-Ḥr,w-Ꜣḫ,tj-ḥꜥi̯-m-ꜣḫ,t M-rn≡f-m-[šw-n,tj-m]-⸢Jtn⸣ ḏi̯ ꜥnḫ ḏ,t nḥḥ r jri̯.t n =f mn,w m-ẖnw =s 〈§〉 ḏi̯ mꜣꜥ ꜥꜣb,t ꜥꜣ.t m tʾ ḥ(n)q,t jwꜣ.pl wnḏ,wpl kꜣ.pl ꜣpd.pl jrp dqr snṯr rnp,yt nb.t nfr.t m hrw [pn] [snti̯] Ꜣḫ,t-Jtn n pꜣ Jtn ꜥnḫ 〈§〉 šzp.w ḥs,w mrw,(t) ḥr-tp ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) n nzw-bjt ꜥnḫ-m-mꜣꜥ,t nb-Tꜣ.du Nfr-⸢ḫpr.pl⸣-Rꜥw-[wꜥ-n-Rꜥw] zꜣ-Rꜥw ꜥnḫ-m-mꜣꜥ,t nb-ḫꜥ.pl Ꜣḫ-n-Jtn ꜥꜣ-m-ꜥḥꜥ(,w)≡f ḏi̯ ꜥnḫ ḏ,t nḥḥ 〈§〉 šm.t ⸢m-ḫnt,yt⸣ 〈§〉 smn.t jn ḥm =f ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) ḥr wrr(y),t =f m-bꜣḥ jt(j) =f Rꜥw-Ḥr,w-ꜣḫ,tj-ḥꜥi̯-m-ꜣḫ,t M-rn≡f-m-šw-n,tj-m-Jtn ḏi̯ ꜥnḫ ḏ,t nḥḥ ḥr pꜣ ḏw rs,j-jꜣb,tj n Ꜣḫ,t-Jtn stw,t.pl [Jtn] [ḥr] =[f] [m] [ꜥnḫ] [wꜣs] [ḥr] [rnpi̯] ḥꜥ,w =f rꜥw-nb 〈§〉 ꜥnḫ ḏd.n nzw-bjt ꜥnḫ-m-Mꜣꜥ,t nb-Tꜣ.du Nfr-ḫpr.pl-Rꜥw-wꜥ-n-Rꜥw zꜣ-Rꜥw ꜥnḫ-m-Mꜣꜥ,t nb-ḫꜥ.pl ꜣḫ-n-Jtn ꜥꜣ-m-ꜥḥꜥ(,w)≡f ḏi̯ ꜥnḫ ḏ,t nḥḥ 〈§〉 ꜥnḫ jt(j) =j [Rꜥw-Ḥr,w-ꜣḫ,tj-ḥꜥi̯-m-ꜣḫ,t] [M-rn≡f-m-šw-n,tj-m-Jtn] [ḏi̯] [ꜥnḫ] [ḏ,t] nḥḥ nḏm ḥꜣ,tj =j ḥr tꜣ ḥm,t-nzw ḥr ẖrd.w =s n,tj rḏi̯.t(w) jꜣw ḥm,t-nzw-wr.t Nfr-nfr.pl-Jtn-Nfr.t-jy.tj ꜥnḫ.tj ḏ,t nḥḥ ⸢m⸣ pꜣj ḥḥ n rnp,t jw =s ⸢ẖr-ḏr,t⸣ pr-[ꜥꜣ] ⸢ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb)⸣ [rḏi̯.t(w)] [jꜣw] zꜣ,t-nzw Mr,(y)t-Jtn zꜣ,t-nzw Mk,t-Jtn nꜣy =s ẖrd.pl jw =⸢w⸣ ẖr-ḏr,t ⸢tꜣ⸣ ḥm,t-nzw pꜣy =sn mw,t r nḥḥ ḏ,t 〈§〉 pꜣy =j ꜥnḫ [n] Mꜣꜥ,t n,tj jb =j [r] [ḏd.t] =[f] ⸢n,tj⸣ bn ḏd =j sw m ⸢ꜥḏꜣ⸣ [r] nḥḥ ⸢ḏ,t⸣ 〈§〉 jr pꜣ wḏ ⸢rs.j⸣ n,tj ḥr pꜣ ḏw jꜣb,tj [n] ⸢Ꜣḫ,t-Jtn⸣ ntf pꜣ wḏ n Ꜣḫ,t-Jtn pꜣj pꜣ [jri̯.w] =[j] [ꜥḥꜥ] [r] [rʾ-ꜥ] =[f] 〈§〉 [bn] [sni̯] =[j] [sw] [r] [rs.j] [r] [nḥḥ] ḏ,t 〈§〉 jri̯ pꜣ wḏ rs,j-jmn,tj r-ꜥq=f ḥr pꜣ [ḏw] [jmn,tj] n Ꜣḫ,t-Jtn ꜥqw zp-[2] 〈§〉 jr pꜣ wḏ ḥr,j-jb n,tj ḥr pꜣ ḏw jꜣb,tj [n] [Ꜣḫ,t-Jtn] [ntf] [pꜣ] [wḏ] [n] [Ꜣḫ,t-Jtn] [pꜣj] [pꜣ] [jri̯] =j ꜥḥꜥ r rʾ-ꜥ =f ḥr pꜣ ḏw wbn,w n Ꜣḫ,t-[Jtn] 〈§〉 [bn] [sni̯] =[j] [sw] [r] ⸢wbn,w⸣ [r] nḥḥ ḏ,t 〈§〉 jri̯ pꜣ wḏ ḥr,j-jb n,tj ḥr pꜣ ḏw jmn,tj n Ꜣḫ,t-Jtn ⸢r-ꜥq⸣ =f ꜥq [zp]-2 〈§〉 ⸢jr⸣ [pꜣ] [wḏ] [mḥ,tj-jꜣb,tj] n Ꜣḫ,t-Jtn jri̯ =j ꜥḥꜥ r rʾ-ꜥ =f ntf pꜣ [wḏ] [mḥ,tj] [n] [Ꜣḫ,t-Jtn] [pꜣj] 〈§〉 [bn] ⸢sni̯⸣ =j 〈sw〉 r ḫd r nḥḥ ḏ,t 〈§〉 [jri̯] pꜣ wḏ mḥ,tj n,tj ḥr pꜣ ḏw jmn,tj n Ꜣḫ,t-Jtn r-ꜥq =f ꜥq 〈§〉 ḫr jr Ꜣḫ,t-Jtn šꜣꜥ-m pꜣ wḏ [rs,j] [n] [Ꜣḫ,t-Jtn] [nfr,yt-r] [pꜣ] [wḏ] [mḥ,tj] [m] ⸢ḫꜣ,yt⸣ r-jwd wḏ r wḏ ḥr pꜣ ḏw jꜣb,tj n Ꜣḫ,t-Jtn jri̯.w n jtr,w 6 ḫt 1-3/4 mḥ 4 m-mj,tt šꜣꜥ-m pꜣ wḏ rs,j-[jmn,tj] [n] [Ꜣḫ,t-Jtn] [r] [pꜣ] [wḏ] [mḥ,tj]-jmn,tj ḥr pꜣ ḏw jmn,tj n Ꜣḫ,t-Jtn jri̯.w n jtr,w 6 ḫt 1-3/4 mḥ ⸢4⸣ m-mj,tt ꜥq zp-2 〈§〉 ḫr jr ẖnw pꜣj 4 wḏ šꜣꜥ-m pꜣ ḏw [jꜣb,tj] [n] [Ꜣḫ,t-Jtn] [nfr,yt-r] [pꜣ] [ḏw] [jmn,tj] [n] Ꜣḫ,t-Jtn [r-ḥꜥ(,w)] =[s] tꜣj 〈§〉 jw =s n jt(j) =j Rꜥw-Ḥr,w-ꜣḫ,tj-[ḥꜥi̯-m-ꜣḫ,t] [M-rn≡f-m-šw]-n,tj-m-Jtn ḏi̯ ꜥnḫ ḏ,t nḥḥ m ḏw.w m ḫꜣs,t.pl m sḫ,t[.pl] m mꜣw,t.pl m ⸢qꜣ,yt.pl⸣ [m] [nḫb.w] m ꜣḥ,t.pl m mw [m] dmj.pl m wḏb.w m r(m)ṯ m ⸢mnmn,t⸣ m štꜣ.pl m (j)ḫ,t.pl nb.t jri̯.w pꜣ Jtn pꜣy =j jt(j) sḫpr =[sn] [r] [nḥḥ] [ḏ,t] 〈§〉 [bn] wsf =j pꜣj ꜥnḫ jri̯.w =j n pꜣ [Jtn] pꜣy =j {{r}} {{n}} [[jt(j)]] r nḥḥ ḏ,t ḥr,w jw =f mn ḥr wḏ n jnr m pꜣ tꜣš rs,j-jꜣb.tj [m-mj,tt] [m] pꜣ tꜣš mḥ,tj-jꜣb.tj n Ꜣḫ,t-Jtn 〈§〉 m-mj,tt jw =f mn ḥr wḏ n jnr m pꜣ tꜣš rs,j-jmn,tj m-mj,tt [m] [pꜣ] [tꜣš] [mḥ,tj-jmn,tj] n Ꜣḫ,t-Jtn 〈§〉 bn ftt =tw =f 〈§〉 bn jꜥi̯ =tw =f 〈§〉 bn krp =tw =f 〈§〉 bn jꜥꜥ =⸢tw⸣ =⸢f⸣ m qḏ 〈§〉 bn jri̯.y [ḥjḥj] =f 〈§〉 jr ḥjḥj =f jr wḥwḥ =f ⸢jr⸣ hꜣi̯.y pꜣ wḏ n,tj sw ḥr =f jw =j r smꜣwi̯ =f ꜥn m mꜣw,t [m] ⸢tꜣj⸣ s,t ⸢n,tj⸣ sw jm 〈§〉 [wḥm] pꜣj ꜥnḫ m rnp,t-zp 8 tp,j pr,t ⸢8⸣ {j}jw =tw m Ꜣḫ,t-Jtn jw pr-ꜥꜣ ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) ꜥḥꜥ ḫꜥi̯.w ḥr wrr,yt ꜥꜣ.t n ḏꜥm ḥr ptr nꜣ wḏ.pl n pꜣ Jtn n,tj m ⸢pꜣy⸣ ḏw m pꜣ tꜣš rs,j-jꜣb,tj n Ꜣḫ,t-Jtn

Translations (1)

DE scholarly · TLA / ORAEC
Regierungsjahr 6, 4. Monat der Peret-Jahreszeit, Tag 13. Es lebe der vollkommene Gott, der mit der Maat zufrieden ist, der Herr des Himmels, der Herr der Erde, der große lebende Aton, der die beiden Länder erleuchtet. Es lebe mein Vater "Re-Harachte, der im Horizont jubelt in seinem Namen Sonnenlicht, das in der Sonne ist" (=Aton), der Leben für immer und ewig gibt, der große lebende Aton, der im Fest ist, der inmitten des Atontempels in Achetaton ist. Es lebe der Horus "Starker Stier, geliebt von Aton", die beiden Herrinnen "Groß an Königsherrschaft in Achetaton", Goldhorus "Der den Namen des Aton erhebt". Der König von Ober- und Unterägypten, der von der Maat lebt, Herr der beiden Länder, [Nefer-cheperu]-Re-Wa-en-Re, Sohn des Re, der von der Maat lebt, Herr der Kronen, Echnaton, der groß in seiner Zeit ist, dem Leben für immer und ewig gegeben ist. Der vollkommene Gott, Einziger des Re, dessen Vollkommenheit Aton erschaffen hat, der wahrhaft klug ist für den, er ihn erschaffen hat, der ihn mit dem zufriedenstellt, womit sein Ka zufrieden ist, der Nützliches für den macht, der ihn erzeugt hat, der [das Land für] den leitet, der ihn auf seinen Thron gesetzt hat und der sein Haus für die Ewigkeit mit Millionen und Hunderttausenden an Dingen versorgt, der den Aton erhebt, der seinen Namen erhöht, der veranlasst, dass das Land für den, der es geschaffen hat, existiert, der König von Ober- und Unterägypten, der von der Maat lebt, Herr der beiden Länder, Nefer-cheperu-Re-Wa-en-Re, Sohn des Re, der von der Maat lebt, Herr der Kronen, Echnaton, der groß in seiner Zeit ist, dem Leben für immer und ewig gegeben ist. Die Fürstin, die Große im Palast, die Schöngesichtige, die Schöne mit der Doppelfeder, Herrin der Freude, die Gunst besitzt, man jubelt, wenn man ihre Stimme hört, die große königliche Gemahlin, die er liebt, die Herrin der beiden Länder, [Nof]retete, sie lebe für immer und ewig. An diesem Tag, als man in Achetaton in dem Mattenzelt war, das seine Majestät, er lebe, sei heil und gesund, in Achetaton errichtet hatte und dessen Name "Aton ist zufrieden" ist, erschien seine Majestät, er lebe, sei heil und gesund, mit einem Pferdegespann auf einem großen Streitwagen aus Elektrum, genau wie Aton, wenn er im Horizont aufgeht und er die Erde mit seiner Liebe erfüllt hat. Einschlagen des schönen Weges nach Achetaton am Jahrestag des Auffindens durch seine Majestät, er lebe, sei heil und gesund, (wörtlich: das seine Majestät gemacht hat), um es als Denkmal für Aton zu gründen, wie sein Vater "Re-Harachte, der im Horizont jubelt in seinem Namen Sonnenlicht, das in der Sonne ist" (=Aton), der Leben für immer und ewig gibt, befohlen [hat], um darin für ihn ein Denkmal zu errichten. Veranlassen, dass für den lebenden Aton eine große Opferspende dargebracht wird, bestehend aus Brot, Bier, Lang- und Kurzhornrindern, Stieren, Geflügel, Wein, Früchten, Weihrauch und jeder frischen und guten Pflanze, an [diesem] (Jahres-)Tag der [Gründung] Achetatons. Empfangen von Gunst und Liebe zugunsten von Leben, Wohlergehen und Gesundheit des Königs von Ober- und Unterägypten, der von der Maat lebt, Herr der beiden Länder, Nefer-cheperu-Re-[Wa-en-Re], Sohn des Re, der von der Maat lebt, Herr der Kronen, Echnaton, der groß in seiner Zeit ist, dem Leben für immer und ewig gegeben ist. Reisen nach Süden. Stehenbleiben seitens seiner Majestät, er lebe, sei heil und gesund, auf seinem Streitwagen vor seinem Vater "Re-Harachte, der im Horizont jubelt in seinem Namen Sonnenlicht, das in der Sonne ist" (=Aton), der Leben für immer und ewig gibt, beim südöstlichen Berg von Achetaton, die Strahlen [des Aton waren als Leben und Wohlergehen über ihm und verjüngten] seinen Körper (wie) jeden Tag. Der Eid, den der König von Ober- und Unterägypten, der von der Maat lebt, Herr der beiden Länder, Nefer-cheperu-Re-Wa-en-Re, Sohn des Re, der von der Maat lebt, Herr der Kronen, Echnaton, der groß in seiner Zeit ist, dem Leben für immer und ewig gegeben ist, geleistet hat: So wahr mein Vater ["Re-Harachte, der im Horizont jubelt in seinem Namen Sonnenlicht, das in der Sonne ist" (=Aton), der Leben für immer] und ewig [gibt], lebe, so wahr mein Herz wegen der Königsgemahlin und ihrer Kinder erfreut ist, weil der großen königlichen Gemahlin Nofretete, sie lebe für immer und ewig, ein (hohes) Alter von Millionen Jahren verliehen ist, da sie unter der Leitung des Pharao, er lebe, sei heil und gesund, ist und (weil) der Königstochter Meritaton und der Königstochter Meketaton, ihren Kindern, [ein (hohes) Alter verliehen ist], da sie unter der Leitung der Königsgemahlin, ihrer Mutter sind, für immer und ewig. Mein Eid [der] Maat, den mein Herz [sprechen wird] und den ich nicht in Unwahrheit sprechen werde [für] immer und ewig: Was die südliche Stele betrifft, die auf dem östlichen Berg [von] Achetaton steht, sie ist eine Stele von Achetaton, eine, die [ich an seiner Grenze aufgestellt habe]. [Ich werde sie nicht nach Süden überschreiten für immer und] ewig. Fertigt die südwestliche Stele äußerst genau gegenüber von ihr auf dem [westlichen Berg] von Achetaton. Was die mittlere Stele betrifft, die auf dem östlichen Berg [von Achetaton steht, sie ist eine Stele von Achetaton, eine, die] ich an seiner Grenze auf dem östlichen Berg von Achet[aton aufge]stellt habe. [Ich werde sie nicht nach] Osten [überschreiten für] immer und ewig. Fertigt die mittlere Stele, die sich auf dem westlichen Berg von Achetaton befindet, [äuß]erst genau gegenüber von ihr. Was [die nordöstliche Stele] von Achetaton betrifft, die ich an seiner Grenze aufgestellt habe, sie ist die [nördliche Stele von Achetaton]. Ich werde [sie nicht] nach Norden überschreiten für immer und ewig. [Fertigt] die nördliche Stele, die sich auf dem westlichen Berg von Achetaton befindet, genau gegenüber von ihr. Also, was Achetaton betrifft, angefangen von der [südlichen] Stele [von Achetaton bis hin zur nördlichen Stele, im] Maß zwischen Stele und Stele auf dem östlichen Berg von Achetaton, es macht 6 jtr,w-Längen, 1,75 ḫt-Längen und 4 Ellen, gleichermaßen angefangen von der süd[westlichen] Stele [von Achetaton bis hin zur nord]westlichen Stele auf dem westlichen Berg von Achetaton, es macht 6 jtr,w-Längen, 1,75 ḫt-Längen und 4 Ellen, gleichermaßen ganz genau. Was den Bereich innerhalb dieser vier Stelen betrifft, angefangen vom [östlichen] Berg [von Achetaton bis hin zum westlichen Berg von] Achetaton: das ist [es selbst]. Und es gehört meinem Vater "Re-Harachte, [der im Horizont jubelt in seinem Namen Sonnenlicht], das in der Sonne ist" (=Aton), der Leben für immer und ewig gibt, bestehend aus Bergen und Wüsten, aus Weideland, Neuland und Hochland, [aus neuem Ackerland] und aus Ackerland, aus Wasser, [aus] Städten und Ufern, aus Menschen und Viehherden, aus Baumpflanzungen und Allem, was Aton, mein Vater, geschaffen hat, damit es für immer und ewig entstanden sei. Ich werde diesen Eid [nicht] brechen, den ich gegenüber [Aton], meinem Vater, für immer und ewig geschworen habe, sondern er dauert auf einer Stele aus Stein an der südöstlichen Grenze fort, [gleichermaßen an] der nordöstlichen Grenze von Achetaton. Und gleichermaßen dauert er auf einer Stele aus Stein an der südwestlichen Grenze fort, gleichermaßen [an der nordwestlichen Grenze] von Achetaton. Sie (die Inschrift auf der Stele) soll nicht ausgelöscht werden. Sie (die Inschrift) soll nicht ausgewaschen werden. Sie (die Inschrift) soll nicht getilgt werden. Sie (die Inschrift) soll nicht mit Gips verputzt werden. Es soll nicht geschehen, dass sie [verloren geht]. Wenn sie (die Inschrift) (jedoch) verloren geht, wenn sie verblasst oder wenn die Stele, auf der sie sich befindet, herunterfällt, dann werde ich sie noch einmal als etwas Neues [an] (genau) dieser Stelle, an der sie sich befindet, erneuern. [Wiederholung] des Eides im 8. Regierungsjahr, 1. (Monat) der Peret-Jahreszeit, (Tag) 8, als man in Achetaton war und als Pharao, er lebe, sei heil und gesund, dastand, nachdem er auf einem Streitwagen aus Elektron erschienen war, und die Stelen des Aton, die auf diesem(?) Berg an der südöstlichen Grenze von Achetaton sind, erblickte.

Connections

Found at Tell el-Amarna

Cross-references (2)

  • TLA-Text XLTUDFWWXVH3XE7WCXVXPNYQJY tier-1
  • ORAEC-id oraec171 tier-2
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