ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) · other

〈Vso 2.9-5.11: 〉Protest gegen die Rekrutierung von Zwangsarbeitern und Hymnus auf Thot / pTurin A = pTurin Cat. 1882 Vso. (Miscellanies)

Source of record: ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) — catalogued by the holding institution. View the original record →

Description

〈Literarische Texte〉→〈4. Satiren, Miscellanies, Brieflehren〉→〈Late-Egyptian Miscellanies〉→pTurin A = pTurin Cat. 1882 Vso. (Miscellanies)→〈Vso 2.9-5.11: 〉Protest gegen die Rekrutierung von Zwangsarbeitern und Hymnus auf Thot

Inscriptions (1)

Inscription #1 · Egyptian

Transcription

ḥnꜥ-ḏd 〈§〉 ḥr,j-zꜣu̯,w-zẖꜣ,w.pl Ḏḥw,tj-m-ḥb n tꜣ s,t tꜣ šnw,t Pr-ꜥꜣ ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) m Mn-nfr ḥr nḏ ḫr,t n zẖꜣ,w Bꜣk-n-Ptḥ,j n sm m ꜥnḫ (w)ḏꜣ s(nb) 〈m〉 ḥs,(w)t Jmn-Rꜥ nswt-nṯr,pl 〈r〉-n,tj 〈§〉 tw≡j ḥr ḏd n Jmn Pꜣ-Rꜥ Ptḥ nꜣ nṯr,pl nb.w.pl p,t tꜣ jmm ꜥnḫ =k jmm snb =k jmm rnpj =k jmm ptrj =〈j〉 tw ꜥnḫ.tw snb.tw rꜥ-nb 〈§〉 ḥnꜥ-ḏd r-n,tj 〈§〉 sḏm =j r-ḏd ṯꜣi̯.y =k pꜣj 8 r(m)ṯ{.pl} hꜣy,t n,tj ḥr bꜣk m pr Ḏḥw,tj n Rꜥ-msi̯-s(w)-mri̯-Jmn ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) Hr-〈ḥr〉-Mꜣꜥ,t-m-Mn-nfr 〈§〉 j:ḏi̯ =k st r jtḥ jnr 〈n〉 pꜣ Ḥw~rw~〈n〉 m Mn-nfr ḫr bn bḥ,w jw~nꜣ 〈n,tj〉 tw≡k r jri̯ =f mtw =k ṯꜣi̯.y =w m hrw 2 m-rʾ-pw hrw 3 〈§〉 tw≡k rḫ.tw r-ḏd bn sḥn pꜣ ⸮ḥr,j{.pl}? ḥr bꜣk n pꜣ nṯr m tꜣ rnp,t 〈§〉 ḏd =k pꜣ wsr jm ḥr bꜣk ḫr bn rʾ-ꜥ-bꜣk n sḫ,t{.pl} jw~nꜣ 〈§〉 ḏd =k bn tw≡tw (ḥr) ptrj pꜣ j:jri̯ nb{.t} jm =f ((m))-mn,t 〈§〉 jr tnw pꜣ swtwt m Mn-nfr swtwt m pr Ḏḥw,tj n Rꜥ-msi̯-sj-mri̯-Jmn ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) Hr-〈ḥr〉-Mꜣꜥ,t-m-Mn-nfr m-bꜣḥ{-r} =k 〈r-〉ḥꜥ,t.pl =k 〈§〉 ḫr bn jnk sr ꜥꜣ jw =j ẖr ḫrp.pl mtw =j gmi̯ wꜥ r(m)ṯ{.pl} m-ḥꜣ,w jm =sn mtw =j ḏi̯.ṱ =f r pꜣ rʾ-ꜥ-bꜣk.pl n Pr-ꜥꜣ ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) n,tj r-ḫt =j 〈§〉 pꜣ-wn j:jri̯ =j jni̯ pꜣ 8 r(m)ṯ{.pl} hꜣy,t m dbḥ.pl spr.pl m-ḏr pꜣ Rꜥ nfr n tꜣ nb{.t} jw pḥ{,wj} =j tꜣ p,t ḏr =st 〈§〉 pꜣ-wn jr pꜣ n,tj (ḥr) pḥ{,wj} nꜣ wsḫ,t.pl Pr-nswt ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-snb sw mj tꜣ hꜣn,t pꜣ 〈y~mꜥ〉 ꜥqꜣ zp-2 {{sp-2}} wnn wꜥ ꜥnḫ{{.pl}} jw ḫꜣ ((ḥr)) m(w)t 〈§〉 ḫr {{jr}} sw(t) gr bn mntk zẖꜣ,w n Ḏḥw,tj 〈§〉 pꜣy =f gstj pꜣ n,tj m ḏr,t =k 〈§〉 jr wꜥ qrjꜥ,y{.pl} n ḥm =f ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) m-rʾ-pw wꜥ ḥr,j-jḥ(,w) wꜥ šms,w n Pr-ꜥꜣ ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) n,tj ((j:jri̯)) =((f)) thꜣm{.pl} pꜣ ꜥḥꜥ,w.pl nꜣ rʾ-ꜥ-bꜣk.pl n,tj m Mn-nfr bn mntk j:jri̯ =k ḥn{.pl} n =sn 〈m〉 pr Ḏḥw,tj pꜣy =k nṯr 〈§〉 ḫr jnn j:jri̯ =k hꜣn =k r:ḏd ḏd =tw n =j m ḏd,t.pl 〈§〉 wꜥ sr ꜥꜣ (ḥr) sbqꜣ pꜣ n,tj hꜣn =f 〈§〉 ((sw)) m wꜥ m nꜣ nṯr,pl ꜥqꜣ zp-2 〈§〉 ḫr wnn =f ḫwi̯ r-nḥḥ-ḏ,t 〈§〉 ḫr j~jrʾ-mꜥ mntk pꜣ r(m)ṯ{.pl} nmḥ šrj n,tj tw≡tw (ḥr) šnj pꜣ j:jri̯ =f nb 〈§〉 ḥsi̯{.t} wsj ptr jr,t =k mntk 〈§〉 jr jw =tw (ḥr) ḥsb{.pl} bꜣk,w =sn r =j nꜣ bꜣk,j.pl n Pr-ꜥꜣ ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) 〈§〉 jḫ kꜣ 〈§〉 mtr{.t} =j mꜥ~y ḏs =k 〈§〉 〈j〉n bw jri̯ =tw jri̯.t wšꜣ n r(m)ṯ{.pl} jw =tw rḫ sw 〈§〉 〈j〉n bw jri̯ =tw šdi̯.ṱ r(m)ṯ{.pl} m-ḏr nꜣ-(n) pꜣ ẖꜥ 〈§〉 ḫr mk tw≡j wꜣi̯.kwj 〈r〉 =k 〈§〉 bn tw≡j ẖn.kwj n =k jri̯.y =j swnwn{.pl} =k{wj} 〈§〉 wnn =k{wj} (ḥr) ḫꜣꜥ =w m pꜣ-hrw sḏr =w m-ḏr ky jw =f hꜣb m wpw,t Pr-ꜥꜣ ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) m dwꜣ,w 〈§〉 jḫ pꜣ sḫr{.pl} n,tj jri̯.y =st ḥr-ꜥ 〈§〉 m(w)t pꜣ n,tj tw≡j jm =f m-dj =k 〈§〉 bn mntk jꜣw{.t} ḫm =f r nṯr 〈§〉 bn mntk ꜥḏdj swgꜣ ḫm =f ꜥnḫ 〈§〉 tp,j-rʾ.pl ṯ(ꜣ)s jm =k ẖr ḥꜣ,t[j] =[k] 〈§〉 [ḫm] =[k] [jb] =[k] [r] [ꜥnḫ] 〈§〉 ꜣbb =k r m(w)t r snb 〈§〉 j yꜣ jḫ pꜣy =k ꜣb,w wstn 〈m〉 r[ʾ-pr] [n] [nṯr] [jw] =[f] [rs] [bn] [n] =[f] ꜣꜥꜥ,wj 〈§〉 nw(ꜣ) =f 〈r〉 ḥꜣ,ty.pl nṯr wr Ḏḥw,tj m-ẖnj ḫr [...] tp,j-rʾ.pl n jt =f 〈§〉 mntf j:jri̯ ḥꜣ,w m jb n Ptḥ m-ḏr grg =f tꜣ,wj,du 〈§〉 [...] ḥꜥ,t =f nn ḫpr nṯr,pl mj nꜣ r(m)t.pl wpw =f ḏ,t =f 〈§〉 nṯr nꜥi̯ hru̯ 〈ḥr〉 dwꜣ[,t.pl] =[f] [...] 〈§〉 [mntf] jsq jꜣ[w,t] ḫtm ḏbꜥ,pl =f wn =f r ḏi̯.t n jb =f pꜣ šꜣ,y [...] [n] =[f] 〈§〉 qꜣi̯.y md,ṱ =f j:jri̯ hp.pl [⸮m?] tp-rʾ =f hꜣn =tw m ḏd rʾ =f 〈§〉 ṯꜣ[,tj] [wpi̯] [pꜣ] [ꜥḏꜣ] nḥm m-ꜥ sḏr.pl ḏi̯.ꜣy ṯꜣw wḥꜥ snḥ.pl ḫft rwj [...] 〈§〉 [jni̯] ḥꜥpj gsgs m rʾ.pl =〈f〉 〈§〉 sw (ḥr) p(s)š n bw-nb jw jri̯.y =f ẖr,t.pl [...] 〈§〉 [...] ḏdfy,t{.pl} nn pri̯.y{.t} =st m rʾ =st [__] =f ___ jb =st 〈§〉 nn tkn mw wꜣ,ṱ =f [...] n mw nṯr,pl nb.w.pl 〈§〉 smy n =f nꜣ zẖꜣ,w.pl ḏr.w.pl 〈§〉 mntf ḥsb n =sn ḏi̯ [...]

Translations (1)

DE scholarly · TLA / ORAEC
Ferner: Der Oberarchivar des Scheunenamtes Pharaos - er lebe, sei heil und gesund - in Memphis, Thotemheb, grüßt den Schreiber des Sempriesters, Bakenptah, mit Leben, Heil, Gesundheit, 〈mit〉 der Gunst von Amun-Re, König der Götter; Folgendes: Ich spreche zu Amun, Re, Ptah und allen Göttern des Himmels und der Erde: "Lasst ihn lebendig sein. Lasst ihn gesund sein. Lasst ihn jung sein. Lasst mich ihn lebendig und gesund sehen jeden Tag." Außerdem, Folgendes: Ich habe gehört, dass du diese acht Pflichtdienst-Arbeiter fortgenommen hast, die (sonst) tätig sind im Haus des Thot des Ramses-meri-Amun - er lebe, sei heil und gesund - "Zufriefen-〈mit〉-der-Maat-in-Memphis". Zum Steineschleppen 〈für〉 (das Haus des) Hauron in Memphis hast du sie gegeben, obwohl es keine Pflichtdienstarbeit ist, welche du ausführen (lassen) sollst, und du solltest sie nur für 2 oder 3 Tage fortnehmen. Du weißt, dass der Chef nicht befehlen wird, für den Gott zu arbeiten in diesem Jahr. Du hast gesagt, (dass nur) der Starke von (ihnen) arbeitet, (und dass) es keine Feldarbeit gäbe. Du hast gesagt, man sehe nicht, was alles jeden Tag dabei getan worden ist. So oft wie es die Ausfahrt in Memphis gibt, (so gibt es) die Ausfahrt im Hause des Thot des 𓍹Ramses-meri-Amun𓍺 - er lebe, sei heil und gesund - "Zufrieden-〈mit〉-Maat-in-Memphis" vor dir persönlich. Aber ich bin kein hoher Beamter, da ich unter (der Aufsicht von) Leitern stehe, (dass) ich einen Mann zuviel (d.h. einen abkömmlichen Mann) von ihnen finden könnte, und (dass) ich ihn zu der Arbeit des Pharao - er lebe, sei heil und gesund - geben könnte, welche unter meiner Aufsicht steht; denn dass ich geholt habe die acht Pflichtdienst-Arbeiter, ist (nur) auf Bitten und Betteln bei der "guten Sonne jedes Landes" (i.e. beim König), nachdem ich den "gesamten Himmel" (i.e. den Palast) erreicht habe; denn was den betrifft, der die Hallen des Palastes - er lebe, sei heil und gesund - erreicht, er ist ganz genau wie die Welle des Meeres: Einer bleibt am Leben, während tausend (andere) sterben. Außerdem bist du kein Schreiber des Thot. (Nur) seine Schreibpalette ist das, was in deiner Hand ist. Ist es ein Schildträger Seiner Majestät - er lebe, sei heil und gesund - oder ein Stalloberst, ein Gefolgsmann Pharaos - er lebe, sei heil und gesund, welcher die Menge der Arbeiten bestimmt, die in Memphis sind, so bist du es (noch lange) nicht, der ihnen Befehle erteilen wird 〈im〉 Hause des Thot, deines Herrn. Falls du (dem) zustimmen solltest, so sag (doch einfach): "Man hat es mir ausdrücklich gesagt." Ein großer Beamter fördert (lit. macht hell) den, der (ihm) zustimmt. ((Er)) ist genau wie "einer von den Göttern". Und immer und ewig wird er beschützt sein. Du hingegen bist der arme kleine Mann, bei dem man alles überprüft, was er getan hat. Wie sehr gelobt sei, was dein eigenes Auge sieht. Wenn man nun gegen mich rechnet ihre Arbeiten, (so werde ich sagen:) Die Arbeiter gehören Pharao - er lebe, sei heil und gesund! Was nun? Bitte bezeuge du selbst mich! Pflegt man nicht den Mann zu mästen (?), den man kennt? Pflegt man nicht einen Mann zu retten vor "denen des Ausleerens (?)"? Aber siehe, ich stehe dir fern. Ich bin dir nicht (so) nahe, dass ich dir schmeicheln müsste. Wenn du sie (noch) heute freilässt, können sie die Nacht zubringen bei jemand anderem, der (schon) am (nächsten) Morgen ausgesandt sein wird im Auftrag Pharaos - er lebe, sei heil und gesund. Auf welche Weise ist jetzt zu handeln? Tod ist das, worin ich bei dir bin (d.h. was uns verbindet). Du bist doch kein alter Mann, der den Gott nicht (mehr) kennt; Du bist (auch) kein törichter Jüngling, der das Leben (noch) nicht kennt. Verdrehte/verknotete (?) Ausreden sind in dir, in [deinem] Verstand. [Negierst du deinen Wunsch zu leben?] Wünschst du lieber zu sterben als gesund zu sein? Ach, was soll dein Wunsch, umher zu flanieren 〈im〉 Tem[pel des Gottes, der wacht, ohne zu] schlafen? Er hat in die Herzen geblickt, der große Gott Thot, in der Nekropole [... ... ...] [...] die Reden seines Vaters. Er ist einer, der mehr erreicht (lit. gemacht) hat aus dem Wunsche des Ptah, als er die Beiden Länder begründet hat. [... ... ...] sich selbst, als es weder Götter noch die Menschen gab, mit Ausnahme seiner selbst. Der gnädige Gott, der zufrieden ist (mit) Lobpreisungen [an ihn] [... ...]. [Er ist der,] der Ämter verhindern und seine Finger verschließen kann; er wird (sie) öffnen um seinem Wunsch nachzugeben; das Schicksal [___ __ihm]; Der, dessen Rede laut (d.h. gut verständlich) ist; der Gesetze erlässt durch seinen Ausspruch; dessen Rede seines Mundes man zustimmt; We[sir, der den Schuldigen richtet]; der vor den Starken beschützt, der Atem gibt und Fesseln löst, wenn weggeht [... ...]; [der bringt] die Nilflut, die überfließt durch seine Worte. Er teilt an alle Menschen aus, nachdem er gesorgt hat für den Bedarf [... ...] [... ... ...] Schlange, sie wird nicht herauskommen aus ihrem Loch gemäß(?) ihrem Wunsch. Das Wasser wird sich seiner Seite nicht nähern, [... ... ...] des Wassers aller Götter. Alle Schreiber werden ihm berichten. Er ist der Berechner für sie, der gibt (?) [... ...] --Abbruch des Textes--

Connections

Found at Memphis

Cross-references (2)

  • TLA-Text 3IHQBYAQDRGSRDWD2ZZRUXJ6KQ tier-1
  • ORAEC-id oraec188 tier-2
About this record's data
  • From the source institution — accession, description, dimensions, and dating are as catalogued by ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus).
  • AI-inferred — the image-analysis panel (deities, names, signs) is machine-generated and may be wrong.
  • Approximate location — most map points are plotted at the site centroid, not the exact findspot.
  • Inferred links — cross-references marked with a match method other than explicit-source-field were matched by us, not stated by the source.