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〈Kol. 1-3: 〉Die Lehre des Amenemhet / pSallier II = pBM EA 10182

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Description

〈Literarische Texte〉→〈3. Weisheitslehren〉→〈Mittelägyptische Weisheitslehren〉→〈Die Lehre des Amenemhet〉→pSallier II = pBM EA 10182→〈Kol. 1-3: 〉Die Lehre des Amenemhet

Inscriptions (1)

Inscription #1 · Egyptian

Transcription

ḥꜣ,t-ꜥ-m sbꜣ,yt jri̯.t.n ḥm n.(j) nsw-bj,t Sḥtp-jb-Rꜥ ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) zꜣ-Rꜥ Jmn-m-ḥꜣ,t ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) mꜣꜥ-ḫrw ḏd =f m wp.wt mꜣꜥ,t n zꜣ =f Nb-r-ḏr 〈§〉 ḏd =f ḫꜥi̯ m nṯr 〈§〉 sḏm n ḏd.ty =j n =k ((nsw.y)) =((k)) 〈tꜣ〉 ḥqꜣ.y =k jdb.pl jri̯ =kwj m-ḥꜣw-ḥr nfr 〈§〉 sꜣq.w tw r smd,t r =f tm.t ḫpr.w tmm,t rḏi̯.w jb m-sꜣ ḥr [ḥ]r =st 〈§〉 m tkn jm =s[n] 〈§〉 m wꜥ.w n =k 〈§〉 m mḥ jb =k m sn 〈§〉 m rḫ ḫnms zꜣ.pl 〈§〉 m sḫpr.w n =k ꜥq 〈§〉 nn km.n jr,j 〈§〉 sḏr.kwj ḥr zꜣw ={j} n =k jb =k ḏs =k ḥr-n,tj nn wn =(j) m mr n z h[rw] [n.(j)] [qsn,t] =k 〈§〉 jw ḏi̯.n =j n šwꜣ,ww m sḫpr.w nmḥ,w 〈§〉 jw ḏi̯.n =j pḥ{wj} jw,tj 〈mj〉 〈n,tj〉 n〈n〉 wn 〈§〉 jn wnm.w{pl} kꜣ =j jri̯ ṯs,t =j n =k 〈§〉 rḏi̯.n =j n =f ꜥ.wj.du =fj ḥr sḫpr.w ḥr ḥr =st 〈§〉 wnḫ.w.pl m p(ꜣ)q,t =j ḥr mꜣꜣ n =j mj šw.y 〈§〉 wrḥ{nw}.〈pl〉 m ꜥnt,jw =j [ḥr] sti̯.t{jw} mw mẖr,j =j 〈§〉 snn.[pl] =j ꜥnḫ.pl m psš,t =(j) m r(m)ṯ.pl jw jri̯ =w n =j qꜣmd,t m jw,tj n bw sḏm.n.tw =f 〈§〉 bw-ꜥꜣ n.(j) ꜥḥꜣ n mꜣꜣ.n.tw =f 〈§〉 jstw ꜥḥꜣ =tw ḥr mtwn smḫ sf 〈§〉 nn km.n bw-nfr n ḫm rḫ =f 〈§〉 r-sꜣ ms,y(t) pw ḫꜣwj ḫpr.w šzp.n =j m wnw,t n.tj nfr-jb 〈§〉 sḏr.kwj ḥr ḥnk,yt =j bꜣgꜣ.n =j šꜣꜥ.n =j ḥꜣ,tj =j šms.w jqd n =j 〈§〉 jstw spẖr.w ḫꜥ,w r nḏ rʾ ḥr =j jri̯.kwj mj zbj ⸮zꜣ-tꜣ? n.(j) ⸢zmy,t⸣ 〈§〉 nhsi̯.n =j r ꜥḥꜣ jw =j n ḥꜥ,t.pl =j gmi̯.n =j ḥ(w)-nj-r-ḥr [pw] 〈n.(j)〉 mwnf.pl 〈§〉 jr šzp.n =j ꜣs ḫꜥ,w m ḏr,t =f jw ḏi̯.n =j {n}ḫti̯ {n}ḥm,w ⸮mbb? =tw 〈§〉 nn swt qnn.pl m grḥ,t 〈§〉 nn ꜥḥꜣ =tw 〈§〉 nn ḫpr.w sp-mꜥrd m-ḫmt =kwj mk,j 〈§〉 m =kı͗ stꜣ,w =j ḫpr.w jw =j m-ḫmt =kwj 〈§〉 nn sḏm n =j 〈šny,t〉 ḥr sw{ꜣ}ḏ =j n =k 〈§〉 〈nn〉 ḥmsi̯ =tw ḥnꜥ =k 〈§〉 jḫ jri̯.y =j ḥr s{w}ḫr.w.pl ={f} =〈k〉 ḥr-n,tj nn ḥr.pl ḥr =st ={st} 〈nn〉 〈ḫmt〉 =〈st〉 n jni̯ [n] =j jb =j wsfꜣ,t n,tj ḥr bꜣk.pl 〈§〉 jn jw pꜣu̯.n ḥm,t.pl 〈ṯsi̯〉 sꜣk.yw 〈§〉 jn jw šd.tw ẖnn.pl m ẖnw n.(j) pr 〈§〉 jn jw ḫbꜣ =tw jm =j ꜥd.w gb[b] 〈§〉 jn jw sḫꜣ.tw ={k} 〈nḏs.pl〉 ḥr jr{t},yt =sn 〈§〉 nn jwi̯.t ={j} 〈jy,t〉 ḥꜣ.y =j n-ḏr 〈ms,yt〉 =〈j〉 〈§〉 nn ḫpr.w mj,tt ={st} sp m jri̯.t jri̯ qnn.pl 〈§〉 jw hꜣb.w.n =j r ꜣbw 〈ḥsi̯.n〉 =〈j〉 r jdḥ,w 〈§〉 ꜥḥꜥ.kwj ḥr ḏr,ww 〈tꜣ〉 ḥr mꜣꜣ n =j m qꜣb.w =f 〈§〉 jni̯.n =j ḥr ḏr,ww m ḫpš.tw m ḫpš.{pl} =〈j〉 m ḫpr,wj =j 〈§〉 jnk jri̯ jt mri̯.y Np{t}r,j trj.n wj pꜣ ḥꜥpj ḥr pgꜣ nb 〈§〉 n ḥqr =tw jm =j 〈§〉 n ⸢jbi̯⸣ =tw jm =j 〈§〉 jw ḥmsi̯ =tw m jri̯.t.n =j ḥr sḏd.t[w] ⸢jm⸣ =⸢j⸣ 〈§〉 jw wḏ.n =j nb r s,t 〈jr,j〉 〈§〉 jw 〈qnb.n〉 =〈j〉 [m]ꜣj.w.pl jni̯.n =j msḥ.w.pl 〈§〉 jw 〈dꜣr.n〉 =j wꜣwꜣ,yw jni̯.n =j mḏꜣ,yw 〈§〉 jw ḏi̯.n =j jri̯.y ={j} St,tjw šmi̯.t m ṯsm.w.pl 〈§〉 jw ={j} ={w} 〈jri̯〉.n =j n =〈j〉 pr sẖkr m nbw 〈§〉 hꜣw,tjw.pl =f m ḫsbd,t 〈§〉 sꜣ{r},t 〈m〉 〈ḥḏ〉 〈§〉 zꜣt,w.pl m 〈⸮mnh,y?〉 〈§〉 ꜥꜣ{d,t}.pl 〈m〉 ḥmtj 〈§〉 qꜣr,t.pl 〈m〉 ḥzmn 〈§〉 jri̯ n ḏ,t ḥri̯{pl} (((n)ḥḥ)) ḥr =st 〈§〉 jw =j rḫ.kwj m-ḏr.tj 〈jnk〉 nb{t} jr,j ḏr 〈§〉 jw ms msyw,t ꜥšꜣ.t m mr,wt.pl 〈§〉 jw ={j} 〈rḫ〉 ḥr tjwt ḥr wḫꜣḫ ḥr nfr =f ḥr-n,tj nn rḫ =f sw šwi̯ m ḥr =k 〈§〉 Z-n-Wsr,(t) ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) rd.du =k ḥr šmi̯.t 〈§〉 mntk jb =k ḏs =k 〈§〉 jr,t.du =kj ḥr gmḥ.w n =j 〈§〉 ms,yt.pl m wnw,t n.t nfr-jb r-gs ḥnmm,t m {n}〈r〉ḏi̯ ={s}sn n =k jꜣ,wt ={j} 〈§〉 m =kı͗ jri̯ =w n =j ẖr,j-ḥꜣ,t =j ṯ(ꜣ)s =j n =k m-pḥ.w[j] =j 〈§〉 jnk mnjw n,tj m jb =k 〈§〉 twt.jw{nw}.pl ḥr wꜣḥ ḥḏ,t pr,t-nṯr 〈§〉 ḫtm,w r s,t 〈jr,j〉 m šꜣꜥ.n =(j) n =k 〈§〉 〈hn,w〉 m wjꜣ Rꜥ 〈§〉 ꜥḥꜥ.n nsw,y =k sḫpr.w ẖr,j-ḥꜣ,t =j 〈§〉 nn m jri̯.t n =j jri̯ qnn.pl 〈§〉 sꜥḥꜥ mnw.pl 〈§〉 smnḫ{t} r(w)ḏ =k 〈§〉 ꜥḥꜣ{ꜥ} =kwj ((ḥr)) ((rḫ)) tw ḥr rḫ =kwj ḥr-n,tj nn mri̯.n =f sw r-gs ḥm =f ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) 〈§〉 jwi̯ =s pw nfr m-ḥtp.w ={j} 〈§〉 jn kꜣ ḥsj.pl jqr nfr m bjꜣ,t zẖꜣ,w-pr-ḥḏ Qꜣi̯-gꜣbw,t zẖꜣ,w-pr-ḥḏ Ḥr(w),j 〈§〉 zẖꜣ,w Jnnꜣ-zp-2 m ḥꜣ,t-zp 1 ꜣbd 1 pr,t sw 20 [...]

Translations (1)

DE scholarly · TLA / ORAEC
Anfang der (wörtl.: aus der) Lehre, die verfaßt hat die Majestät des Königs von Ober- und Unterägypten 𓍹Sehetep-ib-Re𓍺 - L.H.G. -, der Sohn des Re 𓍹Amenemhat𓍺 - L.H.G. -, der Gerechtfertigte, der (wörtl.: indem er) in einem Offenlegen der Wahrheit (d.h. in einer Vision?) zu seinem Sohn, dem Allherrn, spricht. Erschienen als Gott, sagt er: Höre auf das, was ich dir sagen werde, (damit) du 〈das Land〉 regieren wirst, (damit) du die Ufergebiete beherrschen wirst, (indem/und) du (dabei) über das Vollkommene hinaus (d.h. mehr als vollkommen) handelst. Nimm dich in acht (wörtl.: nimm dich zusammen), gerade vor dem $smd.t$-Personal, das es zu nichts gebracht hat (?), und vor der Menschheit, die sich deshalb der Hinterlist (Var.: dem Terror) widmet (?). Nähere (dich) ihnen nicht! Sei nicht für dich allein! Vertraue keinem Bruder (wörtl.: fülle dein Herz nicht mit einem Bruder)! Kenne keinen Freund und keine Söhne (oder: der Söhne)! Erschaffe dir keine Vertrauensleute! (Denn) ein Gefährte wird keinen Erfolg bringen (wörtl.: nicht vollenden können). Ich verbringe die Nacht damit, dein eigenes Herz für dich zu schützen, weil ich nicht zu den (unzuverlässigen) Anhängern eines Mannes (von Rang) an deinem Unglückstag gehöre. Ich habe dem Armen gegeben als einer, der den Waisen aufgezogen (oder: zum Erfolg gebracht) hat. Ich habe den, der nicht ist, 〈sowie〉 den, der nichts hat, (?) (ans Ziel) gelangen lassen. Es war der, der meine Speisen aß, der einen Vorwurf gegen mich für dich erhob (?). Der, dem ich seine Arme gegeben habe, erschuf deshalb (oder: damit) Hinterlist. Die in mein feines Leinen gekleidet waren, blickten auf mich wie (auf) $šw$-Gras (?; oder: einen Grasgekleideten?; oder einen Mittellosen). Die mit meiner Myrrhe gesalbt waren, vergossen das Wasser meines Getreidespeichers (oder: Fundaments). Meine lebenden Abbilder als (?) (mein) Anteil an der Menschheit (d.h. der zu mir haltende Teil der Menschen), sie machen mir eine Totenrede (?) als eine, die (sonst) nicht gehört werden kann. (Denn) die Größe des Kampfes, man kann sie sich nicht vorstellen (wörtl.: sie kann nicht gesehen werden). Außerdem kämpft man auf dem Kampfplatz, (indem/wenn) das Gestern (d.h. die gute Sitte, der Maat-gerechte Zustand oder das, was einem seitens des Königs widerfahren ist) vergessen worden ist. (Und) das Gute/Glück ist nicht vollendet (oder: führt zu nichts) für den, der sein Wissen (d.h. seine Erfahrungen von gestern) nicht (aner)kennt (oder: der den nicht (mehr aner)kennt, den er kennen sollte (d.h. seinen Gönner)). Es war (die Zeit) nach dem Abendessen, (als) die Nacht eingesetzt hatte, (und nachdem) ich eine Stunde der Herzensfreude verbracht (wörtl.: empfangen) hatte. Ich lag auf meinem Bett, (weil/nachdem) ich müde geworden war und ich, (genauer gesagt) mein Herz, angefangen hatte, dem Schlaf für mich zu folgen (oder: indem/während mein Herz für mich anfing, dem Schlaf für mich zu folgen). Inzwischen wurden die zu meinem Schutz bestimmten Waffen überall verteilt (?), während ich mich verhielt (oder: behandelt wurde) wie Schmutz (?) und wie die $sꜣ-tꜣ$-Schlange der Wüste. (Nachdem) ich zum Kampf aufgewacht war, (indem/als) ich (wieder) meinem Körper gehörte (d.h. klar denken konnte), da stellte ich fest, daß es ein Nahkampf der Leibwache war. Was betrifft, daß ich den empfangen habe, der mit den Waffen in seiner Hand herbeieilte: ich ließ den Feigling, den man ...?..., (tatsächlich zuerst) zurückweichen. Aber nachts gibt es keine Tapferen. (Und) man wird nicht kämpfen. Erfolg wird sich nicht einstellen ohne dich, den Beschützer. Siehe, das Attentat (?) auf mich ist geschehen, als ich ohne dich war. Der Hofstaat hat nicht auf mich gehört wegen dessen, was ich dir anvertraut habe (?; oder: weil ich dir (mein Amt) vererbe). (?) Man hat sich 〈nicht〉 mit dir zusammengesetzt. Also möchte ich nach {seinem} 〈deinem〉 Plan handeln, weil es deswegen keine Hinterlist (Var.: keinen Schrecken) gibt {ohne es} 〈und weil es nicht beabsichtigt wird〉 und weil mein Herz mir nicht die Faulheit (oder: Nachlässigkeit, d.h. Unzuverlässigkeit?), die auf der Dienerschaft liegt, vorgeführt hat. Haben in der Vergangenheit Frauen je {Truppen und} Militäreinheiten 〈befehligt/aufgestellt〉? Werden Unruhestifter (normalerweise) im Innern des Hauses (d.h. in den Privatgemächern) aufgezogen? Wird man bei mir geschmälert, wenn der Erdboden intakt ist? (?) Werden {deine Kleinheit} 〈die kleinen Leute〉 wegen ihrer Arbeit erinnert? 〈Unheil〉 ist nicht {zu mir} über mich gekommen, seit {den Kindern} 〈meiner Geburt〉. (Und) eine ähnliche Heldentat ist nicht geschehen (wörtl.: Nicht ist geschehen ähnliches wie der Fall, als das, was die, die den Tapferen spielen, machen). Ich betrat Elephantine (oder: ich bin bis nach Elephantine gereist) und {Lobpreis} 〈ich begab mich in die andere Richtung〉 zu den Deltasümpfen. Ich stand an der Grenze 〈des Landes〉, während ich für mich auf sein Inneres schaute. Es war dank 〈meiner〉 (Armes)kraft und meiner Statur (oder: körperlichen Präsenz; wörtl.: Gestalt), daß ich die äußerste Grenze von/in/mit (?) $ḫpš.t$ erreichte. Ich bin einer, der das Getreide erschaffen hat und der von Nepri (d.h. dem Getreidegott) geliebt wird, (nachdem) die Überschwemmung mir auf jedem (Bewässerungs)bassin (?) Respekt erwiesen hat. Man hat bei mir nicht gehungert; (und) man hat bei mir nicht gedürstet. Man kann/konnte sich hinsetzen dank dem, was ich getan habe, und über mich erzählen (wörtl.: beim Erzählen über mich). (Und) alles, was ich angeordnet habe, ist an der {Stelle des Gefährten} 〈entsprechenden (d.h. richtigen) Stelle〉. {Das Kollegium} 〈Ich habe〉 Löwen 〈gebändigt〉 und Krokodile gefangen (wörtl.: herbeigeführt). Ich habe die (seßhaften) Bewohner von Wawat {gegeben} 〈bezwungen〉 und die (nomadenhaften) Bewohner von Medja gefangen (wörtl.: herbeigeführt); Ich ließ die Asiaten als Hunde gehen (d.h. unterwürfig kriechen oder gehorsam folgen). Ich habe mir ein Haus (hier wahrscheinlich eine Grabanlage) errichtet, das mit Gold geschmückt ist; seine Decken sind aus Lapislazuli; die Mauern sind {dort} 〈aus Silber〉; die Böden sind {herabgestiegen} aus 〈$mnhy$-Gestein (?)〉; die Türen sind 〈aus〉 Kupfer; die Riegel sind 〈aus〉 Bronze; angefertigt für die Ewigkeit, vor der die Unendlichkeit sich fürchtet (oder: vorbereitet 〈für〉 die Unendlichkeit dadurch). Ich weiß (es), seit/weil 〈ich〉 der Herr von diesem allem bin (?). Nun gibt es aber viel anklägerisches Gerede (?) auf den Straßen. {Ich weiß} 〈Der Weise〉 sagt "ja" (d.h. bestätigt dies) auf der Suche nach seiner Schönheit, weil er sie nicht kennt, beraubt (, wie er ist,) von deinem Anblick. O Sesostris - L.H.G. -, deine Füße machen sich auf den Weg. Dir gehört dein eigenes Herz. Deine Augen betrachten mich. Die Kinder sind in einer Stunde der Herzensfreude an der Seite des Sonnenvolkes, wenn sie dir Lobpreis bringen (?). Siehe, man handelt für mich an meinem Anfang, ich erschaffe (wörtl.: knote) für dich an meinem (?) Ende. Ich bin der, der {die Seienden, die in deinem Herzen sind} das, was in deinem Herzen ist, an Land bringt (d.h. zum Erfolg bringt). Die Statuen tragen die weiße Krone, o Gottessamen. (?) Das Siegel ist an der {Stelle des Gefährten} 〈richtigen Stelle〉, als etwas, was ich für dich angefangen (oder: bestimmt?) habe. {Gefäße} 〈Jubel〉 ist in der Barke des Re. Da ist dein Königtum erschaffen worden vor mir. (??) (Es) ist nicht etwas, was die, die tapfer handeln, für mich machen. (??) Errichte Statuen! Mache deine Grabkammer (?) hervorragend! Du mögest kämpfen für (oder: acht geben auf) den, der dich kennt, und den, den du kennst (??; oder: und weil du mich kennst??), denn er kann sich/ihn nicht wünschen/lieben an der Seite seiner Majestät L.H.G. (??) Dies(er Satz) bedeutet, daß es gut und zufriedenstellend (zu Ende) kommt. (Widmung:) für den Ka des fähigen Gelobten, dessen mit vollkommenem Verhalten, des Schreibers des Schatzhauses Qa-gabt, (sowie für den Ka) des Schreibers des Schatzhauses Hori. (Es hat verfaßt) der Schreiber Inna-inna (?; oder: Innana) im 1. Regierungsjahr (Sethos II.), 1. Monat der Aussaat-Jahreszeit, 20. Tag.

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Cross-references (2)

  • TLA-Text 2SOSQYN3XZGMJPPSFL2PE53ONY tier-1
  • ORAEC-id oraec198 tier-2
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