ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) · other

Verso, Section C: Liebeslied Nr. 31-37 / 〈Liebeslied Nr. 31-47: 〉pChester Beatty I

Source of record: ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) — catalogued by the holding institution. View the original record →

Description

〈Literarische Texte〉→〈5. Poetische Literatur〉→〈Liebeslieder〉→〈Liebeslied Nr. 31-47: 〉pChester Beatty I→Verso, Section C: Liebeslied Nr. 31-37

Inscriptions (1)

Inscription #1 · Egyptian

Transcription

ḥꜣ,t-ꜥ-m rʾ.pl n.w tꜣ sḫmḫ,t-jb ꜥꜣ.t 〈§〉 wꜥ,t sn,t 〈§〉 nn sn,nw =s 〈§〉 nfr 〈r〉 ḥr〈-nb〉 〈§〉 ptrj st mj Sbꜣ,t ḫꜥi̯.y m ḥꜣ,t rnp,t nfr.t 〈§〉 sšp{.t} jqr.t wbḫ{.t} j(w)nw 〈§〉 ꜥni̯{.t} jr(,t).du (ḥr) gmḥ 〈§〉 bnrj sp,t =s (ḥr) mdwi̯.t 〈§〉 bn n =s 〈ḫn〉 m ḥꜣ,w 〈§〉 qꜣi̯{.t} nḥb,t 〈§〉 wbḫ{.t} q(ꜣ)by,t 〈§〉 ḫsbd{.t} mꜣꜥ šnw =st 〈§〉 gꜣbw,t =st ḥr jṯi̯.t nbw 〈§〉 ḏbꜥ.pl =s mj sšn 〈§〉 〈bšṯ〉 pḥ,t 〈§〉 mrw{.t} ḥr,j-jb 〈§〉 〈ḏꜣi̯〉 mn,t.j.du =st nfr,pl =st 〈§〉 tw(t) 〈nmt,t〉 =〈s〉 ḫnd =st ḥr tꜣ 〈§〉 jṯt =st jb =j m ḥpt ḥp,t =st 〈§〉 ḏi̯ =sst wn nḥb.pl ṯꜣ,y.pl nb{.t}〈.pl〉 (ḥr) ms{ḥ}n〈ḥ〉 n mꜣꜣ =st 〈§〉 ršw{.t} ḥptj st nb{.t} 〈§〉 sw mj dp,j n mr,y.pl 〈§〉 ptrj =tj pri̯ =st r-ḥꜣ mj Tfj,t Wꜥ,t 〈§〉 ḥw,t mḥ-2,t 〈§〉 sn ḥr stꜣḥ jb =j m ḫrw{.pl} =f 〈§〉 ḏi̯ =f ṯꜣy{.ṱ} n =j ḫꜣy,t 〈§〉 sw m sꜣḥ-tꜣ{.pl} n pr n tꜣy =j mw,t 〈§〉 nn rḫ{.pl} =j šmi̯.t n =f 〈§〉 nfr{.t} mw,t m ḥn =j m nfj 〈§〉 j:ḫꜣꜥ mꜣꜣ ={st}〈f〉 〈§〉 m =kj jb =j ḥḏn (ḥr) sḫꜣ.ṱ =f 〈§〉 jṯt wj mrw,t.ṱ =f 〈§〉 m =kj sw m jw,tj jb =f jw swt jw =j mj-qd =f 〈§〉 bw rḫ =f nꜣy =j ꜣby ḥpt =f mtw =f hꜣb n tꜣy =j mw,t 〈§〉 sn hꜣy t(w)≡j wḏ.kwj ḫr =k jn Nbw,t-ḥm,t,pl 〈§〉 mjj n =j mꜣꜣ =j nfr,pl =k ršw{.t} jt mw,t 〈§〉 nhꜣm n =k r(m)ṯ.pl =j nb{.t}〈.pl〉 m bw wꜥ 〈§〉 nhꜣm =sn n =k sn 〈§〉 ḥw,t mḥ-3,t 〈§〉 ḫmt jb =j r mꜣꜣ nfr,pl =st jw =j ḥmsi̯.kwj m ẖnw =st 〈§〉 gmi̯{.pl} =j 〈Mḥy〉 ḥr ḥtrj ḥr wꜣ,t ḥnꜥ nꜣy =f mr,y.pl 〈§〉 bw rḫ =j jṯi̯.t =j m-bꜣḥ =f 〈§〉 snny =j ḥr =f m wstn 〈§〉 ptrj jtwr mj wꜣ,t nn rḫ =〈j〉 s,t-rd,du =j 〈§〉 ḫmi̯ tw jb =j r-jqr 〈§〉 wstn =k 〈Mḥy〉 ḥr-jḫ 〈§〉 m =kj jr snny =j m-bꜣḥ =f jw =j (r) ḏd n =f pẖr,pl =j 〈§〉 m =kj jw =j n =k kꜣ =〈j〉 n =f 〈§〉 jw =f (r) swhꜣ m rn =j jw =f ḥr dnj =j r tꜣ kpw,y(t) dp,j(.t) n,tj jm,j.pl-ḫt =f 〈§〉 ḥw,t mḥ-4,t 〈§〉 jfd sw jb =j ꜣs ḏr sḫꜣ =j mr(w,t).ṱ =k 〈§〉 bw dd =f šmi̯ =j mj r(m)ṯ.pl 〈§〉 sw tfy 〈m〉 mkj.ṱ =f 〈§〉 bw dd =f ṯꜣy =j mssj 〈§〉 bw wnḫ =j pꜣy =⸢j⸣ ⸮b?h[ꜣ]n 〈§〉 bw dd =〈j〉 sdm,w r jr,t =j 〈§〉 bw wrḥ =〈j〉 wj m-kf 〈§〉 m-jri̯ ꜥḥꜥ 〈§〉 pḥ,t 〈r-〉ẖn ḫru̯ =f ⸢n⸣ =⸢j⸣ ⸢r-tnw⸣ sḫꜣ =〈j〉 sw 〈§〉 m jri̯ n =j pꜣy =j ḥꜣ,tj wḫꜣ 〈§〉 j:jri̯ =k ḫꜣ~jn~jw ḥr-jḫ 〈§〉 ḥmsi̯ qb 〈§〉 jwi̯ n =k ⸮sn? jr,t(.pl) qn,w m-mj,tt 〈§〉 m-rḏi̯.t ḏd nꜣ r(m)ṯ.pl r =j 〈§〉 s,t tw~hꜣ.ṱ m mry(,t) 〈§〉 smn tj r-tnw sḫꜣ =k sw 〈§〉 jb =j jmi̯ =k jfd 〈§〉 ḥw,t mḥ-5,t 〈§〉 dwꜣ =j Nbw,t 〈§〉 sšwꜣ =j ḥm =st 〈§〉 sqꜣy =j Nb,t-p,t 〈§〉 jry =j jꜣ,wt n Ḥw,t-ḥr,t ḥkn,w n ḥn,wt 〈§〉 smj =j n =s sḏm =st spr,w.pl =j 〈§〉 wḏ =st n =j ḥn,wt 〈§〉 sw jyꜣy.tj ḥr ḏs =st r mꜣꜣ =j 〈§〉 ꜥꜣy{.wt} wsj ḫpr.w n =j 〈§〉 ḥꜥꜥ{.wt}.kwj ḫntšj.kwj wr.kwj ḏr ḏd〈.tw〉 yḥj m =kj 〈st〉 〈§〉 m =kj jyꜣy 〈n〉 =st mr,y.pl m ksy,pl n ꜥꜣ,w (n) mrw,t =st 〈§〉 jry =j smꜣꜥ.w.pl n tꜣy =j ntr,t ḏi̯ =sst n =j sn,t m d,y 〈§〉 hrw 3 r sf ḏr spr{,w.pl} =j ḥr rn =st 〈§〉 pri̯ =st m-ꜥ =j ḥr hrw 5 〈§〉 ḥw,t ⸢mḥ⸣-6,t 〈§〉 swꜣi̯.n ={f}〈j〉 m hꜣw n pr =f 〈§〉 gmi̯{.pl} =j ꜥꜣ =f wn(.w) 〈§〉 sn ꜥḥꜥ(.w) r-gs,wj mw,t =f 〈§〉 sn,w,pl =f nb{.t}〈.pl〉 r-ḥnꜥ =f 〈§〉 mrw,t.ṱ =f ḥr jṯi̯.t jb n ḫnd(.t) nb.t ḥr wꜣ,t 〈§〉 sfy jqr 〈§〉 nn mj,tt =f 〈§〉 sn stp bjꜣ,t 〈§〉 gmḥ =f r =j m-ḏr snny.n =j 〈§〉 tw≡j wꜥi̯.kwj r nhꜣm 〈§〉 ḫntš.wj jb m ṯꜣ~ḥw sn ḏr mꜣꜣ =j 〈§〉 〈hꜣnꜣ〉 mw,t rḫ.tj jb =j jw =st ꜥqwj.tj n ={s}〈f〉 r nw 〈§〉 Nbw,t hꜣy jmm sw ((m)) ((jb)) =((st)) 〈§〉 kꜣ ḥnw =j n sn 〈§〉 snny =〈j〉 sw m-bꜣḥ nꜣy =f jr,j.pl 〈§〉 bw ṯm [...] rmi̯ =j n r(m)ṯ.pl 〈§〉 ršw{.t} =j n pꜣy =sn ꜥmꜣm r-ḏd tw≡k rḫ wj 〈§〉 jry =j ḥb.pl n tꜣy =j ntr,t 〈§〉 tfi̯ jb =j r pri̯ r rḏi̯.t gmḥ =j sn m pꜣ grḥ{,t} 〈§〉 nfr wsj m swꜣ 〈§〉 ḥw,t mḥ-7,t 〈§〉 (hrw) 7 r sf bw mꜣꜣ =j sn,t 〈§〉 ꜥqꜥq.n ={j} ḫꜣy,t jm =j 〈§〉 ḫpr.kwj ḥꜥ,t =j wdn(.w) 〈§〉 smḫ =〈j〉 ḏ,t =j ḏs =j 〈§〉 jr jwi̯ n =j nꜣ wr.pl-swnw bw hru̯ jb =j (m) pẖr,t.pl =sn 〈§〉 nꜣ ẖr,j.pl-ḥb bn wꜣ,t jm =sn 〈§〉 bw wḏꜥ tꜣy =j ḫꜣy,t 〈§〉 pꜣ ḏd n =j m =kj sw pꜣ n,tj (ḥr) sꜥnḫ =j 〈§〉 rn =st pꜣ n,tj (ḥr) ṯsi̯ =j 〈§〉 pꜣ ꜥqj pri̯ n nꜣy =st wpw,tj.pl pꜣ n,tj (ḥr) sꜥnḫ jb =j 〈§〉 ꜣḫ n =j 〈sn,t〉 r pẖr,t.pl nb.(w)t 〈§〉 wr sw n =j r tꜣ dmd,yt 〈§〉 pꜣy =j wḏꜣ [...] wḏꜣ pꜣy =⸢st⸣ ꜥqw n-bw~n~rʾ 〈§〉 ptrj =〈j〉 st kꜣ snb =〈j〉 〈§〉 wn =st jr,t(.du) =st rnp{tr}y ḥꜥ,t =j 〈§〉 mdwi̯{.t} =st kꜣ rd =j 〈§〉 jw =j (ḥr) ḥptj =st sḥrj =st ḏw,t ḥr =j 〈§〉 pri̯ =st m-ꜥ =j ḥr hrw 7

Translations (1)

DE scholarly · TLA / ORAEC
Anfang der Sprüche der großen Herzensfreude: Einzig ist die Liebste, ohne ihresgleichen. Schöner (ist sie) als jedermann. Schau, sie ist wie ein aufgehender Stern (wörtl.: Sternenhafte) am Beginn eines guten Jahres. Wirklich leuchtend und strahlend ist (ihr) Äußeres. Freundlich sind (ihre) umherblickenden Augen. Lieblich sind ihr(e) redende(n) Lippe(n), ohne dass sie zu Geschwätzigkeit (neigt). Schlank ist (ihr) Hals, hell ist (ihre) Brust. Ihr Haar ist göttergleich (wörtl.: echtes Lapislazuli). Ihr(e) Arm(e) (können) es mit Gold aufnehmen. Ihre Finger sind wie Lotos. Aufregend/Reizend (?) ist (ihr) Hintern. Schlank (wörtl.: zusammengebunden) ist (ihre) Taille. Ihre Beine bringen ihre Vollkommenheit (erst richtig) rüber (d.h. ihre Beine sind das Tüpfelchen auf dem i?). (?) Vollkommen ist {das Ohr} 〈ihr Gang〉, wenn sie über den Boden läuft. Mit {ihrer Umarmung} 〈ihrem Lauf〉 erobert sie mein Herz. Sie macht, dass sich (ihr) bei ihrem Anblick (stets) die Köpfe (wörtl.: Hälse) aller Männer zuwenden. Jeder, der sie umarmt, ist erfreut - er ist der Auserwählte unter den Liebenden. Ihr Herauskommen ist (nur) vergleichbar mit demjenigen Jener, der Einzigartigen (wörtl.: man sieht ihr Herauskommen als das ... an). Zweite Strophe: Der Liebste betört mein Herz mit seiner Stimme. Er lässt mich ein Leiden umfangen. Er ist der Nachbar meines Vaterhauses (wörtl.: des Hauses meiner Mutter), (aber) ich vermag nicht zu ihm zu gehen. Mutter ist gut (dar)in, mich mit folgendem (Rat) zu versehen: "Hör auf, nach ihm Ausschau zu halten!" Siehe, mein Herz ist verärgert, wenn es an ihn (oder: daran) denkt! Die Liebe zu ihm hat mich ergriffen. Siehe, er ist durcheinander (wörtl.: ohne Verstand), wobei aber - wobei ich wie er bin. Er kennt meine Wünsche nicht, ihn (zu) umarmen, und so schickte er (nicht) zu meiner Mutter (oder: Er kennt meine Wünsche nicht, ihn (zu) umarmen, und dass er nach meiner Mutter schickte.) Liebster, ach, ich bin dir (doch) anbefohlen (oder: vorherbestimmt [wörtl.: zugewiesen]) durch die Goldene der Frauen! Komm zu mir, damit ich deine Vollkommenheit erblicke, (und) damit sich Vater und Mutter freuen! Alle meine Verwandten sollen dir einhellig zujubeln! Sie sollen dir zujubeln, Liebster! Dritte Strophe: Ihre Schönheit zu bewundern, in ihrem Haus zu sitzen (wörtl.: während ich ... sitze), (das) beabsichtigt mein Herz Unterwegs begegne ich Mehy auf dem Streitwagen (wörtl.: Pferdegespann), zusammen mit seinen Lieblingen. Ich kann mich nicht vor ihm (zusammen)reißen. Ungehemmt gehe ich an ihm vorbei. Schau, Fluss wie Weg - 〈ich〉 kenne meinen Platz nicht (mehr) (wörtl.: ich kenne nicht den Platz meiner Füße). Absolut ignorant bist du, mein Herz. Warum erlaubst du dir bei Mehy (solche) Freiheiten? Siehe, wenn ich an ihm vorübergehe, verrate ich ihm (noch), was mich umtreibt. "Siehe, ich gehöre zu ihm", sage ich (besser) zu ihm. (Dann) wird er meinen Namen rühmen, wobei er mich der obersten Vogelfängertruppe (?) zuteilt, die in seinem Gefolge ist. Vierte Strophe: Es fliegt (nur so dahin), mein Herz - (ganz) hastig -, sooft ich an die Liebe zu dir denke. Es lässt mich nicht wie (normale) Menschen laufen. Es ist 〈aus〉 seinem Platz gesprungen. Es lässt mich (mein) Hemd nicht ergreifen. Ich kann mein Obergewand (?) nicht anziehen. 〈Ich〉 kann keine Schminke an mein(e) Auge(n) geben. 〈Ich〉 kann mich auch gar nicht salben. "Bleib nicht stehen, (sondern) geh hinein!", sprach es zu mir jedes Mal, sooft 〈ich〉 an ihn denke. Begehe mir - mein Herz! - keine Torheit! Warum handelst du töricht? Bleib gelassen, der Liebste wird zu dir kommen - viele Augen (aber) ebenso! Die Leute sollen nicht über mich sagen: "Eine von Liebe betroffene Frau (ist sie)." Sei stark, sooft du an ihn denkst! Mein Herz, du sollst nicht so hasten! Fünfte Strophe: Ich flehte die Goldene an, ich rühmte ihre Majestät(ische Erscheinung). Ich ließ die Herrin des Himmels hochleben. Ich gab der Hathor Lobpreis, der Fürstin Ehre. Ich wandte mich an sie, damit sie meine Bitten erhört. Sie möge mir (meine) Prinzessin übergeben. Sie kam selbst, um mich zu sehen. Wie großartig ist das, was mir geschah! Ich war entzückt, ich war erfreut, ich fühlte mich ausgezeichnet, sooft gesagt wird: "Heh, schau, sie (ist es)!" Schau, die Liebhaber kommen 〈zu〉 ihr, (sie) verehrend (wörtl.: in Verbeugung), weil (deren) Liebe zu ihr so groß ist. Ich schickte Gebete zu meiner Göttin, damit sie mir die Liebste als Gabe überweist. Drei Tage inklusive gestern waren (es), seit ich namentlich um sie gebeten habe (wörtl.: seit ich um ihren Namen gebeten habe). Sie verließ mich vor fünf Tagen. Sechste Strophe: Ich ging in der Nähe seines Hauses vorbei (und) ich fand seine Tür offen. Der Liebste stand neben seiner Mutter. Alle seine Geschwister waren bei ihm. Die Liebe zu ihm ergriff das Herz von jeder, die auf dem Weg lief. Ein vortrefflicher Jüngling (ist er), ohne seinesgleichen. Ein Liebster von ausgezeichnetem Charakter (ist er). Er schaute mich an, als ich vorbeiging. Ich war (aber) allein in meinem Glück. O wie jubelt (mein) Herz vor Freude, Liebster, als ich (dich) sah! Wenn doch Mutter nur mein Herz kennte, würde sie zur (rechten) Zeit zu ihm gegangen sein. O Goldene, gib dies in ihr Herz! Dann will ich zu dem Liebsten eilen. 〈Ich〉 will ihn in Gegenwart seiner Gefährten liebkosen. Ich schäme mich nicht (oder: ich klage (?) nicht wegen) der Leute. Ich würde mich an ihrem Wissen, dass du mich kennst, erfreuen. Ich würde Feste (zu Ehren) meiner Göttin feiern. Um mich den Liebsten heute Nacht sehen zu lassen, springt mein Herz auf, herauszukommen. O wie herrlich ist (es), (sc.: an seinem Haus) vorbei(zu)gehen! Siebte Strophe: Sieben Tage inklusive (wörtl.: bis) gestern habe ich die Liebste nicht gesehen. Bei mir hat sich Liebeskummer eingestellt. Ich bin (zu jemandem) geworden, (der) trägen Leibes ist. 〈Ich〉 habe (die Bedürfnisse) meines eigenen Leibes vergessen. Wenn die Oberärzte zu mir kommen, kann mein Herz nicht (mit) ihren Heilmitteln beruhigt werden. Die Vorlesepriester - sie haben keine (Heilungs)methode. Mein Leiden kann nicht diagnostiziert werden. Mir (zu) sagen: "Schau, sie (ist es)", ist das, was mich aufleben lässt. Ihr(en) Name(n zu hören) ist das, was mich erhebt. Das Hin- und Hereilen (wörtl.: eintreten und herauskommen) ihrer Boten ist das, was mein Herz aufleben lässt. {Der} 〈Die〉 Liebste ist für mich nützlicher als alle Heilmittel. {Er} 〈Sie〉 ist besser für mich als ein Medizinerhandbuch. Ihr Eintreten von außen (sorgt für) mein Wohlbefinden (oder: ist mein Amulett). Sehe 〈ich〉 sie, so werde 〈ich〉 gesunden. Wenn sie ihr(e) Auge(n) öffnet, wird mein Leib (wieder) jung. Redet sie, so blühe ich auf. Wenn ich sie umarme, vertreibt sie das Übel von mir. (Aber) vor sieben Tagen hat sie mich verlassen.

Connections

Found at Deir el-Medineh

Cross-references (2)

  • TLA-Text R47DMKUHQRCMBK7Q7UHBQCANTM tier-1
  • ORAEC-id oraec210 tier-2
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