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21.9-22.10 = Vso 4.8-5.10: Verjüngungsmittel / Papyrus Edwin Smith
Description
〈Medizinische Texte〉→Papyrus Edwin Smith→21.9-22.10 = Vso 4.8-5.10: Verjüngungsmittel
Inscriptions (1)
Inscription #1
· Egyptian
Transcription
ḥꜣ,t-ꜥ-m mḏꜣ,t n.t jri̯.t jꜣw m rnp 〈§〉 jni̯.ḫr =tw ḥmꜣ,yt r-ꜥꜣ,t-wr,t mj,tt ẖꜣr 2 〈§〉 qnqn.ḫr =tw 〈§〉 rḏi̯ n šw 〈§〉 jr m-ḫt šww ḥr-qd ḫr =tw ḏn =tw mj ḏn jt 〈§〉 ḫꜣḫꜣ.ḫr =tw r spp n pr,t jr,j 〈§〉 jr ḫpr.t.pl nb.t jm ḫr =tw ḫꜣi̯ =tw ḥnꜥ rḏi̯.t nqr.tw sḫr.pl n ⸮psḏn? m nqr.w 〈§〉 ḫꜣi̯ mj,tt ḫpr.t.pl nb.t m nꜣ-n pr,t 〈§〉 jri̯ m sp 2 wꜥ m nꜣ-n pr,t ky m sḫr.pl 〈§〉 jri̯ wꜥ mj wꜥ 〈§〉 smn.ḫr =tw jri̯ m (j)ḫ,t wꜥ.t ḥr mw 〈§〉 jri̯ m šd,t gn.t 〈§〉 rḏi̯.ḫr =tw m sbḫ mꜣ(w) ḥr ḫ,t 〈§〉 pfs ḥr-qd r mnḫ 〈§〉 rḫ =k pfss =sn ḥr ꜥḫḫ mw jr,j ḥr šww =sn r wnn mj sḫr.pl šw nn nqw,t r =s 〈§〉 šdi̯.ḫr =tw 〈§〉 jr jsk st qb(.w) rḏi̯.ḫr =tw r ꜥnḏ,w r jꜥi̯.t st ḥr jtr,w 〈§〉 jꜥi̯.w.ḫr =tw r mnḫ 〈§〉 rḫ =tw jꜥꜥ =sn ḥr dp =tw dp,t nꜣ-n mw n,tj m pꜣ ꜥnḏ,w nn dḥr nb r =s 〈§〉 rḏi̯.ḫr =tw n šw 〈§〉 sš ḥr ḥbs n rḫt(j) 〈§〉 jr jst st šw.w nḏ.ḫr =tw ḥr bnw,t swgm 〈§〉 smn.ḫr =tw ḥr mw 〈§〉 jri̯ mj šd,t gn.t 〈§〉 rḏi̯.ḫr =tw m sbḫ ḥr ḫ,t 〈§〉 pfs r mnḫ 〈§〉 rḫ =tw pfss =〈sn〉 ḥr prr pns,t.pl n.t mrḥ〈.t〉 jm 〈§〉 wnn z ḥr pnq mrḥ,t pri̯.t jm m bꜣd,t 〈§〉 rḏi̯ m hnw r-sꜣ ꜣd =f m sjn 〈§〉 snꜥꜥ swmt ꜣd =f 〈§〉 pnq nn-n mrḥ,t 〈§〉 ḏi̯ ḥr kꜣp,t m gs n ḥr,j hnw pn 〈§〉 jr m-ḫt rḏi̯.ḫr =tw r ḥn,w n ꜥꜣ,t 〈§〉 wrḥ z jm 〈§〉 dr ḫnt pw m tp 〈§〉 jr sk.tw ḥꜥ,pl jm prr snfr n jnm 〈§〉 dr nḏꜥ,w jmš,t nb.t tnj nb srf,t nb.t wnn.t m ḥꜥ,pl 〈§〉 šs ḥḥ n spTranslations (1)
Anfang des Buches / der Buchrolle, um einen Alten/Greis zu einem Jugendlichen zu machen. Dann/Dazu muß man sehr viel $ḥmꜣ.yt$-Früchte/Schoten (eine ölhaltige Hülsenfrucht?) holen,
das Äquivalent von 2 Khar-Säcken / 2 Khar-Maß. Dann muß man (es) zerstoßen/zerstampfen; (Es) werde in die Sonne gesetzt (wörtl.: dem Sonnenlicht gegeben). Nachdem (es) durch und durch trocken ist,
dann muß man (es) dreschen wie das Dreschen von Gerste (oder: so, wie Gerste gedroschen wird). Dann muß man (es) worfeln bis zum Rest der zugehörigen Früchte/Samen/Körner (d.h. bis nur noch die Früchte/Samen übrig sind). Bezüglich alles, was dabei entstanden ist,
man muß (es) abmessen
und man muß veranlassen, daß der Dreschraumabfall(?) (wörtl.: Abfall(?) des Dreschgebäudes(?)) mit einem Sieb gesiebt wird. (Es) werde ebenso alles, was aus diesen Früchten/Samen/Körner entstanden ist (d.h. der gesiebte Abfall?), abgemessen. (Es) werde zu zwei Teilen gemacht;
einer besteht aus diesen Früchten/Samen/Körner,
ein anderer besteht aus dem Abfall. Der eine werde wie der andere gemacht (d.h. beide Teile sind von gleicher Quantität). Dann muß man (es), indem/nachdem (es) zu einer einzigen Masse gemacht wurde, in Wasser ansetzen; (Es) werde zu einem weichen/flüssigen Teig gemacht. Dann muß man (es) in einem neuen $sbḫ$-Topf aufs Feuer setzen; (Es) werde durch und durch und gründlich gekocht. Du erkennst, daß sie (ausreichend) durchgekocht werden,
weil das zugehörige Wasser verdampft und weil sie austrocknen,
so/bis daß (sie) wie trockner Abfall sind, ohne daß es Feuchtigkeit darin gibt. Dann muß man (sie) (vom Feuer) wegnehmen. Vorausgesetzt, es ist inzwischen abgekühlt,
dann muß man (sie) in eine $ꜥnḏw$-Schüssel geben,
um sie im Fluß zu waschen. Dann muß man (sie) gründlich waschen. Man erkennt, daß sie (ausreichend) gewaschen werden, weil man den Geschmack dieses Wassers, das in dieser $anDw$-Schüssel ist, schmeckt:
es ist keinerlei Bitterkeit darin (oder: ohne daß noch irgendeine Bitterkeit darin ist). Dann muß man (sie) in die Sonne setzen (wörtl.: dem Sonnenlicht geben); (Sie) werden ausgebreitet auf einem Tuch des Wäschers. Vorausgesetzt, sie sind inzwischen getrocknet,
dann muß man (sie) zerreiben auf einem Mühlstein zum Pulverisieren/Zermahlen. Dann muß man (es) in Wasser ansetzen. (Es) werde wie ein weicher/flüssiger Teig gemacht. Dann muß man (es) in einem $sbḫ$-Topf aufs Feuer setzen; (Es) werde gründlich gekocht. Man erkennt, daß 〈sie〉 (ausreichend) durchgekocht werden, weil Klümpchen Öl daraus hervorgehen. Mit einer Muschelschale(?) (als Schöpflöffel) pflegt ein Mann das Öl, das daraus hervorgeht, abzuschöpfen. (Es) werde in ein Hin-Gefäß gegeben, nachdem es (das Gefäß?) mit Ton ausgeschmiert(?) wurde. (Er, d.h. der Ton oder der Hin-Topf) werde geglättet und seine Ausschmierung(?) werde verdichtet/verdickt(?). Dieses Öl werde abgeschöpft; (Es) werde gegeben auf ein Abdecktuch(?) in der Hälfte der Oberseite (d.h. an der oberen Seite oder in der oberen Hälfte; oder: des Deckels) dieses Hin-Gefäßes. Danach, dann muß man (es) in ein Henu-Gefäß aus Stein umsetzen (wörtl.: geben). Es werde der Mann (d.h. der Patient) damit eingecremt. Das bedeutet ein Beseitigen der Stirn-/Gesichtskrankheit (ein starker Schnupfen oder Katarrh?) im Kopf. Wenn der Körper damit abgewischt/abgerieben wird,
dann kommt eine Verschönerung der Haut (dabei) heraus, (wobei) die $nḏꜥ.w$-Alterserscheinung, jegliche Art von $jmš.t$-Alterserscheinung, jegliche Art von $tnj$-Altersbeschwerde und jegliche Art von $srf.t$-Entzündung, die im Körper (oder: an der Körperoberfläche) ist, beseitigt worden sind. Etwas vorzügliches, zahllose Male (erprobt) / millionenfach (angewendet).
Cross-references (2)
- TLA-Text VBLHGTRTIFDSFLCP7UOE7256V4 tier-1
- ORAEC-id oraec229 tier-2
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