ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) · architecture
PT 254 / 〈Westwand〉
Description
〈Pyramidentexte〉→Unas-Pyramide→〈Vorkammer〉→〈Westwand〉→PT 254
Inscriptions (1)
Inscription #1
· Egyptian
Transcription
jdi̯.y wr,t n kꜣ Nḫn 〈§〉 ns(r) hh r =ṯn ḥꜣ(,j).w kꜣr 〈§〉 j nṯr-ꜥꜣ ḫmm rn =f ḫ,t ḥr s,t n nb-wꜥ(,w) 〈§〉 j nb ꜣḫ,t jri̯ s,t n Wnjs 〈§〉 jr tm =k jri̯ s,t n Wnjs jri̯.kꜣ Wnjs fꜣ,t m jt(j) =f Gbb 〈§〉 tꜣ n mdwi̯.n =f 〈§〉 Gbb n wꜣ.n =f 〈§〉 gmi̯.y Wnjs m wꜣ,t =f wnm =f n =f sw mwmw 〈§〉 sr ḥnʾ,t pri̯ psḏ,t(j) 〈§〉 ꜥḥꜥ wr 〈§〉 mdwi̯ psḏ,t.pl 〈§〉 tꜣ ḏnj ḏnj,t 〈§〉 dmḏ ṯni̯(,w).du zmꜣ jḫm,t.du 〈§〉 sštꜣ wꜣ,t.pl r swꜣ.w 〈§〉 sḥtm rwd.pl r prr.w 〈§〉 mꜣꜥ nwḥ 〈§〉 ḏꜣi̯ msq,t 〈§〉 sqr bḏ m rʾ mr Ḥjp(,w) 〈§〉 j:nr sḫ,t.pl =k jꜣd tp-ꜥ jwn sbꜣ.pl mꜣ.n =sn jwn knz,t kꜣ n(,j) p,t 〈§〉 jꜣḫi̯ nr jḥ.pl tp mjz =f 〈§〉 hꜣi̯ snḏ sdꜣ mds.w tp-ꜥ qrr n(,j) p,t 〈§〉 wpi̯.n =f tꜣ m rḫ.t.n =f hrw(,w) mri̯.n =f jw.t jm j jn Wr-skꜣ,t ḥr(,j)-jb dwꜣ,t 〈§〉 m =k s(j) jwi̯ =s m ḫsf(,w) =k Jmn,t nfr.t m ḫsf(,w) =k m nꜣb,t.pl =s nfr.t 〈§〉 j(w) =s ḏd =s 〈§〉 jyi̯ msi̯.n =(j) wbn ꜥb =f jwn sdm kꜣ n(,j) p,t 〈§〉 ṯnj jr,w =k 〈§〉 swꜣ m ḥtp(,w) 〈§〉 ẖnm.n =(j) ṯw j.t jn Jmn,t nfr.t r Wnjs 〈§〉 j:zj ẖni̯ =k r sḫ,t-ḥtp 〈§〉 jṯi̯ =k ḥjp(,t) n ḥr(,j)-qꜣ,t≡f j jn ḫnt(,j)-mnj,t≡f 〈§〉 hb =k m tꜣ r wmt,t =k r mt,t =k r sṯt,t =k 〈§〉 mꜣ =k Rꜥw m jnṯ,t.pl =f dwꜣ =k Rꜥw m pr.w,t =f m zꜣ wr jm(,j) jns.pl =f 〈§〉 nb ḥtp(,w) ḏi̯ =f n =k ꜥ ={k}〈f〉 〈§〉 g(j)f,t.pl =f zni̯.t tp.pl swꜣ Wnjs ḥr =ṯn m ḥtp 〈§〉 ṯ(ꜣ)z.n =f tp =f ḥr wsr,t =f jw wsr,t Wnjs ḥr mk,t =f m rn =f pw n(,j) ṯ(ꜣ)z-tp ṯ(ꜣ)z =f tp n(,j) Ḥp jm =f hrw(,w) pw n(,j) spḥ ng(ꜣ) 〈§〉 sk rḏi̯.n Wnjs wnm =sn m zwr =sn zwr =sn m bꜥḥ =sn 〈§〉 jḫ mki̯.t Wnjs jm jn mꜣꜣ.w sw 〈§〉 ḥkn,wtt tp ḏꜥ(m) =s Tfn,t Wnjs twꜣ.t Šw 〈§〉 ssḫ =s s,t =f m Ḏd,w m Ḏd,t m Ḏd,wt 〈§〉 sꜥḥꜥ =s jꜣ,t.du m-ḫnt wr.w 〈§〉 zk =s šj n Wnjs m sḫ,t-jꜣr,w 〈§〉 smn =s ꜣḥ,t =f m sḫ,t.du-ḥtp 〈§〉 wḏꜥ+ Wnjs +mdw m Mḥ,t-wr,t jm(,w)t(j) ẖn(n).wdu 〈§〉 sk wsr =f m wsr,w jr,t Tbj nḫt =f nḫt,w jr,t Tbj 〈§〉 jw nḏ.n sw Wnjs m-ꜥ jri̯.w nn j[r] =[f] nḥm.w šb(,w) =f m-ꜥ =f sk sw wn nḥm.w ms,wt =f m-ꜥ =f sk s(j) wn.t(j) nḥm.w ṯꜣw m [fnḏ] =[f] sꜥḥꜥ hrw(,w) =f n(,j) ꜥnḫ 〈§〉 nḫt Wnjs r =sn ḫꜥi̯ ḥr wḏb =f 〈§〉 j:ḫr ḥꜣ,t(j).pl =sn n ḏbꜥ.pl =f 〈§〉 bsk.pl =sn n [jr(,j).w] [p,t] 〈§〉 dšr,w =sn n jr(,j).w tꜣ 〈§〉 jwꜥ(,w)〈.pl〉 =sn n šwꜣ,t pr.pl =sn n zn(zn),t ꜥrr,t.pl =sn n ḥ(ꜥ)p(j) wr 〈§〉 nḏm jb n(,j) Wnjs [zp] [2] 〈§〉 Wnjs pw wꜥ(,w) kꜣ n(,j) p,t 〈§〉 jw dr.n =f jri̯.w nn jr =f 〈§〉 jw ḥtm.n =f tp(,j).w+ =sn +tꜣ 〈§〉 ḫr =f šdi̯ =f ṯzi̯ =f [nn] [rḏi̯.n] [n] =[f] jt(j) =f Šw r-gs StẖTranslations (1)
Die Große wird für den Stier von Hierakonpolis untertänig machen(?) / beräuchert werden(?). Die Flamme des Gluthauchs ist gegen euch gerichtet, die ihr um den Schrein steht. O Großer Gott, dessen Name unbekannt ist, ein Mahl am Platz/auf der Stelle(?) für den Einherrn! O Herr des Horizonts, mach Platz für Unas. Wenn du dem Unas nicht Platz machst, wird Unas eine Verwünschung(?) gegen seinen Vater Geb ausstoßen: Die Erde, sie wird nicht (mehr) sprechen können. Geb, er kann sich nicht (mehr) wehren(?) / nichts ersinnen(?) können. Wen Unas auf seinem Weg findet, den ißt er roh(?)/häppchenweise(?)/mit Haut und Haaren(?). Der $ḥnʾ.t$-Pelikan wird verkünden, der $psḏ.tj$-Pelikan wird hervorkommen; der Große wird aufstehen; die Neunheiten werden sprechen, (sagend): "Die Erde ist vollständig abgedämmt. Die beiden Randgebirge sind vereint, die beiden Ufer verbunden. Die Wege sind für die, die vorbeiziehen wollen, verborgen/unzugänglich; die Treppen sind für die, die hinaufsteigen wollen, zerstört." Die Seile sind gespannt. Die $msq.t$-Himmelsgegend ist überquert. Der Ball ist an der Mündung des Hapi-Kanals geschlagen. "Deine Felder, (o) $jꜣd$-Stern, erschrecken vor dem Pfeiler der Sterne, denn sie haben den Pfeiler von $Knz.t$, den Stier des Himmels, gesehen. Der Hirte der Rinder ist überwältigt(?) (lit.: überschwemmt) vor/auf seinem $mjz$. Furcht senkt sich herab, die Gewalttätigen zittern vor dem Unwetter des Himmels. Er hat die Erde mit dem, was er weiß, an dem Tag geöffnet, an dem er zu kommen wünschte", sagt Wer-sekat, der in der Unterwelt wohnt. Siehe, sie kommt dir entgegen, (die Göttin) der schöne Westen, dir entgegen, mit ihren schönen Locken. Sie sagt: "Es kommt der, den ich geboren habe, dessen Horn glänzt, der geschminkte Pfeiler, der Stier des Himmels. Deine Gestalt ist ausgezeichnet. Passiere in Frieden! Ich habe dich umfaßt", sagt der schöne Westen zu Unas. "Geh und rudere zum Opfergefilde. Du sollst den Lauf beginnen für den 'Der auf seiner $qꜣ.t$-Pflanze ist'", sagt 'Der auf seinem Pflock(?) ist'. "Du sollst in die Erde eindringen entsprechend/bis zu deiner Dicke(?), deiner ..., deiner ... Du siehst Re in seinen Fesseln, du preist Re in seinen Banden(?) (oder: Entfesselung ?) beim Schutz des Großen, der in seinen roten Leinenstoffen ist. Der Herr des Friedens, er reiche dir {deinen} 〈seinen〉 Arm. (O ihr) seine Meerkatzen, die die Köpfe abschneiden, Unas gehe an euch in Frieden vorbei. Er hat seinen Kopf an seinen Hals geknüpft - Unas' Hals ist an seinem richtigen Platz - in diesem seinem Namen 'Der den Kopf anknüpft', in dem er den Kopf des Apis angeknüpft hat an jenem Tag des Einfangens des Langhornrindes mit dem Lasso. Unas hat ja veranlaßt, daß sie aus ihren Schalen essen und daß sie von ihrer Überfülle trinken. Ach möge doch Unas darin von denen, die ihn sehen, geschützt werden. Die $Ḥkn.wtt$ ist auf ihrem $ḏꜥm$-Szepter; Tefnut des Unas, die Schu stützt, sie macht seinen Sitz in Busiris, in Mendes, in Djedut weit; sie stellt die beiden Standarten an der Spitze der Großen auf; sie gräbt einen Teich für Unas im Binsengefilde; sie läßt seinen Acker in den beiden Opfergefilden dauern. Unas richtet in der Großen Flut zwischen den beiden Streitenden. Seine Macht ist ja die Macht des Auges des Tebi, seine Stärke die Stärke des Auges des Tebi. Unas hat sich vor denen gerettet, die ihm dies antun wollten: die ihm seine Nahrung wegnehmen wollten, als sie da war, die ihm sein Abendbrot wegnehmen wollten, als es da war, die die Atemluft aus [seiner Nase] wegnehmen wollten, die seinen Tag des Lebens anhalten/zu Ende bringen wollten. Unas ist stärker als sie, nachdem er auf seinem Ufer erschienen ist. Ihre Herzen fallen seinen Fingern anheim. Ihre Eingeweide sind für die zum Himmel Gehörigen; ihr Blut ist für die zur Erde Gehörigen. Ihre Erben (fallen) der Verarmung (anheim), ihre Häuser der Feuersbrunst(?)/Zerstörung(?), ihre Hallen der hohen Nilflut. Unas freut sich. [ - zweimal - ] Unas ist der Eine, der Stier des Himmels. Er hat die vertrieben, die ihm dies antun wollten. Er hat ihre Hinterbliebenen vernichtet. ... [dies, was ihm] sein Vater Schu in Gegenwart des Seth [gegeben hat].
Connections
Found at
Saqqara
Cross-references (2)
- TLA-Text LJWVROTIJJGRLCE7A6IYACJHCA tier-1
- ORAEC-id oraec270 tier-2
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