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〈Kol. 7-12: 〉Der große Nilhymnus / pAnastasi VII = pBM EA 10222

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Description

〈Literarische Texte〉→〈5. Poetische Literatur〉→〈Hymnen an die Überschwemmung〉→〈Der große Nilhymnus〉→pAnastasi VII = pBM EA 10222→〈Kol. 7-12: 〉Der große Nilhymnus

Inscriptions (1)

Inscription #1 · Egyptian

Transcription

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Translations (1)

DE scholarly · TLA / ORAEC
Das Lobpreisen des (Überschwemmungsgottes) Hapi. Sei gegrüßt, o Hapi, nachdem du (?) aus {diesem Land} 〈der Erde〉 hervorgegangen bist, gekommen, um Ägypten (wieder)zubeleben; [(selbst) am] Tage verbirgt er (seine) Gestalt [in der Dunkelheit], nachdem ihre ...?... das Gefolge besungen haben; (?) der die Feldpflanzen, die Re erschaffen hat, bewässert, um jedes Böckchen (oder: jeden Durstigen) am Leben zu erhalten; der das Fremdland/Bergland [trän]kt, wenn der Himmel fern ist; (?) sein Abscheu ist es, herabzusteigen; den (der Erdgott) Geb liebt, der (den Korngott) Nepri herbeiführt; der die Werkstatt des Ptahtempels gedeihen läßt. (O Hapi,) Herr der Fische, der {das Kataraktengebiet}, 〈die Wasser/Zugvögel〉 nach Süden führt, - es gibt keinen Vogel, der ausgestattet/aufgefordert (?) hinabsteigt -; der die Gerste erschafft, der den Emmerweizen entstehen läßt, damit er die Tempel festlich machen kann. Sind seine Finger zögerlich und ist er weich (oder: verärgert), dann sind {alle} Unzähligen (zwangsläufig) arme Leute/Waisen. Wenn man (demzufolge) (etwas) an {dem Himmel} 〈den Opferkuchen〉 der Götter verringert, dann sind (schon?) 〈alle〉 Leute unter den Menschen zugrundegegangen. (O Hapi,) der Begierde nach dem Vieh des ganzen Landes verursacht, (wobei) Groß und Klein rauben; die Menschen werden zur Verantwortung gezogen, wenn er bestraft (oder: sich nähert), als {er} Chnum ihn formt. Erscheinst du, dann ist das Land 〈in〉 Jubel, dann ist jeder Bauch (oder: jedermann?/jede Generation) in Freude. Jeder Wirbel hat (dann) ein Lächeln angenommen, jeder Zahn ist (lächelnd) entblößt. (O Hapi), der Nahrung herbeibringt, groß an Speisen, der alles Gute (oder: alle Wohltaten) erschafft; Herr von Ansehen, mit süßem Duft, - das bedeutet, daß das, was in ihm ist, etwas Zufriedenstellendes ist - (?); der Pflanzen(futter) für sein Vieh entstehen läßt; der Schlachtungen/Schlachtopfer für jeden Gott gibt; - Weihrauch des Himmels (?) ist das, was ihm unterstellt ist, (ihm,) der in zwei Ländern zugreift. - der die Magazine, den Schlachthof (?) und die Scheunen füllt; der 〈dem〉 Armen/Waisen Besitz gibt. (O Hapi,) mögest du [das Holz] und alles, was erwünscht ist, wachsen lassen: - man muß deswegen (?) nicht zittern/stehlen (?) -; der ein Schiff 〈durch〉 seine Kraft (d.h. die Kraft, die Bäume wachsen läßt) entstehen läßt: - man kann nicht in/aus Stein zimmern -; der vollkommen ist beim Tragen der Weißen Krone, - (und doch) kann er nicht beobachtet werden. Es gibt keinen Diener und er wird nicht angeleitet/geführt. Man rettet nicht (oder: zieht nicht auf; nimmt nicht fort) im Geheimen. man kennt nicht den Ort, (wo) er ist; man [kann ihn] nicht durch die Kraft der Schriften finden. {Es gibt kein $nꜥy.t$-Gebäude (?)} 〈O Wasser, das fließt〉, (indem) es nicht unterschieden werden kann (?): es gibt keinen, der dein Herz führt. Deine Jungmannschaft und deine Kinder mögen dich bejubeln. (Dann) wird man dich als König begrüßen; Der Jubel des ganzen Landes (oder: 〈im〉 ganzen Land) in Anwesenheit von Ober- und Unterägypten möge andauern. Trinkt man Wasser, so ist jedes Auge in/auf ihm, (ihm,) der noch über 〈seine〉 Wohltaten hinaus gibt. Wer in einem Engpaß war, ist in Freude herausgekommen. Jedes Herz ist erfreut. der mit Sobek, dem Kind der 〈Neith〉, schwanger war: die Neunheit {dessen, was in dir ist}, 〈die in dir ist,〉 ist heilig/unnahbar. (O Hapi,) Erbrechender, der das Feld betört (?); der die ganze Menschheit stärkt; der den einen mächtig/reich macht, der den anderen liebt; es gibt kein prozessieren gegen ihn; Wenn man opfert (?), gibt es 〈keinen anderen (?)〉 an der Seite 〈der Neith〉; (?) {Menschheit} der, dem 〈keine〉 Grenze gesetzt werden kann. (O Hapi,) Erleuchtender, der 〈mit〉 dem Fett seiner Herde (d.h. mit Talgkerzen oder Fettlampen) aus der Dunkelheit herauskommt; jeglicher Zuwachs ist 〈seine〉 Leistung (d.h. geschieht dank seiner Kraft). Es gibt keinen, der existiert, wenn er vor ihm verborgen ist. (?) Die Menschen werden bekleidet, um seine Feldpflanzen zu packen (?); (für ihn), der sich seiner Arbeit widmet (?), nachdem die Nacht (?) getan hat, was sein Acker wünscht. Es gibt nicht die Grenze des Ptah und des Erbrechens. (??) (Hapi,) der alle Arbeit aus/durch sich entstehen läßt; jede Schrift der Gottesworte: er stattet (sie) mit Papyrus aus. (O Hapi,) der mit Worten eintritt und in die Mitte hervorgeht; der als Geheimnisvoller (oder: aus dem Geheimnis) hervorzugehen wünscht; Bist du in der Rolle eines Belastenden, (so) sind/werden die Zugeneigten (??) gering: sein Bedarf ist (notwendigerweise) das Wasser des Jahres. Wie einen Sich-sorgenden hat man den Reichen gesehen. Jeder Mann zeichnet sich dadurch aus, daß er seine Waffen trägt. Es gibt keinen Gefährten hinter einem Gefährten (d.h man kümmert sich nicht um einander?). Es gibt kein Kleid, um sich/ihn zu kleiden. Es gibt keinen, der die Kinder des Edlen schmückt. Es gibt keinen, der nachts zuhört/gehorcht. Unterhalte dich (?) mit dem Kataraktengebiet, (du) Salbe für jedermann! (O Hapi,) festige die Wahrheit, die die Menschen sich wünschen: man lügt, bis (?) du reagierst/antwortest (?); Unterhalte dich (?) mit dem Großen Grünen (Meer), der (den Korngott) Nepri nicht leitet/herbeiführt! (O Hapi,) den alle Götter lobpreisen: in die Wüste wird kein Vogel herabsteigen. Möge deine Hand mit Gold weben. (?) Form keinen Barren (wörtl.: Ziegel) 〈aus〉 Silber! (?) Man kann keinen echten Lapislazuli essen: Getreide ist die Grundlage für (wörtl.: ist unter dem Anfang von) Wachstum/Leistungsfähigkeit. Für dich fängt man an, mit der Harfe zu singen. Für dich singt man im Takt (wörtl.: auf der Hand). Dir jubeln deine Jungmannschaft und deine Kinder zu. Für dich richtet man ein Empfangskomitee (oder: einen Hausstand?) ein. Was den Edlen (d.h. Hapi) angeht, der das Land schmückt, 〈das ist der,〉 der das Schiff vor den Menschen anordnet (oder: gedeihen läßt) (?); der die Herzen in den Schwangeren wiederbelebt; der eine Menge/Vielfalt von seinem ganzen Vieh liebt (oder: sich wünscht). Wenn du in der Stadt des Herrschers erscheinst, dann sättigt man sich von einer schönen Liste (an Produkten). Gäbe (?) es doch einen Mann mit etwas Kleinem! (?) Alle Sachen sind von bester Leistung. (?) Jedes Gemüse ist in der Hand seiner Kinder, nachdem die Essenden (es) vergessen haben. Das Beste ist auf der Straße verstreut; Das/dieses Land ist hüpfend (zu Hapi) herabgestiegen. Fließe, o Hapi, damit man dir opfert, damit man für dich Langhornrinder/Mastrinder schlachtet, damit man für dich ein großes Festopfer anrichtet, damit man für dich Geflügel/Gänse mästet, damit man für dich Löwen 〈in〉 der Wüste einfangt, damit man dir die Wohltaten vergeltet. Man opfert für jeden Gott, gemäß wie Hapi produziert hat (oder: wie (es) für Hapi getan wird): Weihrauch {des Himmels} 〈und feines Salböl〉, Langhornrinder und Kurzhornrinder, (sowie) Geflügel sind 〈im〉 Feuer. In Theben hat Hapi seine Höhle gemacht. (Aber) man kennt seinen Namen in der Unterwelt nicht. [(Und) kein Gott kann 〈mit/in (?)〉 seiner Gestalt hervorkommen. Der Plan/die Absicht ist abwegig (?; wörtl.: schlampig). O Menschheit, die die Neunheit verherrlicht, habt Angst vor 〈seinem〉 Ansehen (des Hapi), das sein Sohn, der Allherr, eingerichtet hat, um die beiden Ufer grünen zu lassen! Gedeihe, o Verborgener (?)! Gedeihe, o Verborgener (?)! O Hapi, gedeihe, o Verborgener (?)! (O Hapi,) der die Menschen mit (?) seinem Vieh belebt, indem sein Vieh in (?) den Feldpflanzen ist, Gedeihe, o Verborgener (?)! Gedeihe, o Verborgener (?)! O Hapi, gedeihe, o Verborgener (?)! Dies(er Satz) bedeutet, daß es gut an(s Ende) kommt.

Cross-references (3)

  • TLA-Text GIBRRJQX7JG7REZJDTBQFXGAUQ tier-1
  • TM-Text 381206 tier-1
  • ORAEC-id oraec355 tier-2
About this record's data
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