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〈Kol. 11-14: 〉Der große Nilhymnus / pSallier II = pBM EA 10182

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Description

〈Literarische Texte〉→〈5. Poetische Literatur〉→〈Hymnen an die Überschwemmung〉→〈Der große Nilhymnus〉→pSallier II = pBM EA 10182→〈Kol. 11-14: 〉Der große Nilhymnus

Inscriptions (1)

Inscription #1 · Egyptian

Transcription

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Translations (1)

DE scholarly · TLA / ORAEC
Das Lobpreisen des (Überschwemmungsgottes) Hapi. Sei gegrüßt, o Hapi, der aus der Erde hervorgegangen ist, gekommen, um Ägypten (wieder)zubeleben; verborgen an Erscheinungsform, der Dunkle (oder: Dunkelheit/Finsternis) am Tage, von (seinem) Gefolge besungen; der die Feldpflanzen, die Re erschaffen hat, bewässert, um jedes Böckchen (oder: jeden Durstigen) am Leben zu erhalten; der das Fremdland/Bergland tränkt: der Himmel, der (als Regen) heruntergekommen ist, ist nicht fern (??); der das Brot des (Erdgottes) Geb liebt, der (den Korngott) Nepri herbeiführt; der die Werkstatt 〈des〉 (Handwerksgottes) Ptah gedeihen läßt. (O Hapi,) Herr der Fische {auf der Fahrt nach Süden 〈zu〉 dem Kataraktengebiet}, 〈der die Wasser/Zugvögel nach Süden führt〉, - es gibt keinen Vogel, der ausgestattet/aufgefordert (?) hinabsteigt -; der die Gerste erschafft, der den Emmerweizen entstehen läßt, damit er die Tempel errichten kann. Sind seine Finger zögerlich und ist er weich (oder: verärgert), dann sind {alle} Unzähligen (zwangsläufig) verwaist (oder: arm/verarmt). Wenn man (demzufolge) (etwas) an {dem Himmel} 〈den Opferkuchen〉 der Götter verringert, dann sind (schon?) 〈alle〉 Leute 〈unter〉 den Menschen zugrundegegangen. (O Hapi,) der plündert (oder: es wird geplündert) unter dem Vieh des ganzen Landes, wobei Groß und Klein rauben: die Menschen werden zur Verantwortung gezogen, wenn er bestraft (oder: sich nähert), nachdem {er} Chnum 〈ihn〉 geformt hat. Erscheint er, dann ist das Land 〈in〉 Jubel, dann ist jeder Bauch (oder: jedermann?/jede Generation) erfreut. Jeder Wirbel hat (dann) ein Lächeln angenommen, jeder Zahn ist (lächelnd) entblößt. (O Hapi), der Nahrung herbeibringt, groß an Speisen, der alles Gute (oder: alle Wohltaten) erschafft; Herr von Ansehen, mit süßestem Erlesenen, - das bedeutet, daß das, was in ihm ist, etwas Zufriedenstellendes ist - (?); der Pflanzen(futter) für das Vieh entstehen läßt; der für jeden Gott (Opfertiere) schlachten läßt; - Weihrauch und feines Salböl sind das, was ihm unterstellt ist, (ihm,) der in zwei Ländern zugreift. - der die Magazine füllt, der die Scheunen 〈erweitert〉; der 〈den〉 Armen/Waisen Besitz gibt. (O Hapi,) der Holz und alles, was erwünscht ist, wachsen läßt: - man muß deswegen (?) nicht zittern/stehlen (?) -; der ein Schiff 〈durch〉 〈seine〉 Kraft (d.h. die Kraft, die Bäume wachsen läßt) entstehen läßt: - man kann nicht in/aus Stein zimmern -; der vollkommen ist beim Tragen der Weißen Krone, - (und doch) kann er nicht beobachtet werden. Es gibt keine Diener und er wird nicht angeleitet/geführt. Man rettet nicht (oder: zieht nicht auf; nimmt nicht fort) im Geheimen. man kennt nicht den Ort, (wo) er ist; man findet 〈seine〉 Höhle nicht 〈in〉 den Schriften. {Es gibt kein $nꜥy.t$-Gebäude (?), das er unterscheidet (?)} 〈O Wasser, das fließt〉, das 〈nicht〉 unterschieden werden kann (?), es gibt keine Führung in deinem Herzen. Deine Jungmannschaft und deine Kinder mögen dich bejubeln. (Dann) wird man dich als König begrüßen; (dich, der) mit festem Regelmaß, der in Anwesenheit {des Gefolges} von 〈Oberägypten und〉 Unterägypten hervorkommt. Trinkt man Wasser, so ist jedes Auge in/auf ihm, (ihm,) der noch über seine Wohltaten hinaus gibt. Wer in einem Engpaß war, ist in Freude herausgekommen. Jedes Herz ist erfreut. Lacht Sobek, dem Kind der Neith, (dann) ist die Neunheit, die in dir ist, heilig/unnahbar. (O Hapi,) Erbrechender, der (oder: Spucke, die) das Feld tränkt; der die ganze Menschheit stärkt; der den einen tränkt mit dem, was ein anderer gemacht hat (oder: was für einen anderen gemacht wird); (und) es gibt kein prozessieren gegen ihn; der Befriedung bewirkt: es gibt 〈keinen anderen (?)〉 an der Seite der Neith; {Menschheit} der, dem 〈keine〉 Grenze gesetzt werden kann. (O Hapi,) der erleuchtet beim Herauskommen aus der Dunkelheit mit dem Fett seiner Herde (d.h. mit Talgkerzen oder Fettlampen); jeglicher Zuwachs ist 〈seine〉 Leistung (d.h. geschieht dank seiner Kraft). Es gibt keine Lebenden des Kanals (?). Die Menschen werden bekleidet, um das Sumpfgebiet für ihn zu füllen; (für ihn), der sich seiner Arbeit widmet (?), nachdem die Nacht (?) getan hat, was der Acker wünscht. Es gibt nicht die Grenze des Ptah und des Erbrechens. (??) (Hapi,) der alle Diener (für: alle Arbeit?) aus/durch sich entstehen läßt; jede Schrift der Gottesworte: (das ist) sein Geschäft in Unterägypten. (O Hapi,) der mit Worten zum Haus in der Mitte eintritt; der als Geheimnisvoller (oder: aus dem Geheimnis) hervorzugehen wünscht; Bist du lästig/beschwerlich, (so) sind/werden die Zugeneigten (??) gering: (denn) man bedarf (zwangsläufig) das Wasser des Jahres. Kaum hat man Theben wie Unterägypten/die Deltamarschen (aussehend) gesehen, da hat man (auch schon) jeden Mann bewaffnet gesehen. Es gibt keinen Gefährten hinter einem Gefährten (d.h man kümmert sich nicht um einander?). Keiner, der (sonst) bekleidet ist, ist bekleidet. Die Kinder des Edlen werden nicht geschmückt werden. Es gibt keine Neunheit in der Nacht. Antworte doch mit einer Erfrischung! (?) Salbe jedermann! (O Hapi,) festige die Wahrheit, die die Menschen sich wünschen! Sag keine Lüge zu dem, der dir antwortet! Unterhalte dich (?) mit dem Großen Grünen (Meer), der (den Korngott) Nepri nicht leitet/herbeiführt! (O Hapi,) den alle Götter lobpreisen: es gibt keinen Vogel, der in die Wüste herabsteigt. Man erinnert sich deiner Hand mit Gold. Form keinen Barren (wörtl.: Ziegel) aus Silber! Man kann keinen echten Lapislazuli essen: Getreide ist die Grundlage für (wörtl.: ist unter dem Anfang von) Wachstum/Leistungsfähigkeit. Für dich fängt man an, mit der Harfe zu singen. Für dich singt man im Takt (wörtl.: auf der Hand). Dir jubelt die Jungmannschaft deiner Kinder zu. Für dich stattet man ein Empfangskomitee (oder: einen Hausstand?) aus. Was den Edlen (d.h. Hapi) angeht, der das Land schmückt, 〈das ist der,〉 der das Schiff vor den Menschen anordnet (oder: gedeihen läßt) (?); der die Herzen in den Schwangeren wiederbelebt; der eine Menge/Vielfalt von seinem ganzen Vieh liebt (oder: sich wünscht). Wenn du in der Stadt des Herrschers erschienen bist, dann sättigt man sich von einer schönen Liste (an Produkten). Gäbe (?) es doch eine kleine Lotosblume! Alle Sachen sind von bester Leistung (?). Jedes Gemüse ist in der Hand deiner (?) Kinder, nachdem die Essenden (es) vergessen haben. Das Beste ist 〈auf〉 der Straße verstreut; Das/dieses Land ist hüpfend (zu Hapi) herabgestiegen. Fließe 〈für〉 uns, O Hapi, damit man dir opfert, damit man für dich Langhornrinder/Mastrinder schlachtet, damit man für dich ein großes Festopfer anrichtet, damit man für dich Geflügel/Gänse mästet, damit man für dich Löwen in der Wüste einfangt, damit man für dich das Opferfeuer (?) versorgt. Man opfert für jeden Gott, gemäß wie Hapi produziert hat (oder: wie (es) für Hapi getan wird): In Theben hat Hapi (seine) Höhle gemacht. (Aber) man kennt seinen Namen in der Unterwelt nicht. [(Und) kein Gott kann mit/in (?) 〈seiner〉 Gestalt hervorkommen. Der Plan/die Absicht ist abwegig (?; wörtl.: schlampig). O Menschheit, die die Neunheit verherrlicht, habt Angst vor 〈seinem〉 Ansehen (des Hapi), das sein Sohn, der Allherr, eingerichtet hat, um die beiden Ufer grünen zu lassen! Gedeihe, o Verborgener (?)! Gedeihe, o Verborgener (?)! O Hapi, gedeihe, o Verborgener (?)! Dies(er Satz) bedeutet, daß es gut und zufriedenstellend an(s Ende) kommt. Für den Ka des Schatzhausschreibers Qagabu.

Cross-references (2)

  • TLA-Text PMARXRST45A6PL4SDWQ7URKABI tier-1
  • ORAEC-id oraec431 tier-2
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