ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) · stela

〈Uronarti-Stele Sesostris' III. (Khartum Nr. 3 = Inv. 451)〉 / Uronarti-Stele Sesostris' III. (Khartum Nr. 3 = Inv. 451)

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Description

〈Literarische Texte〉→〈6. Historisch-biographische Literatur des Mittleren Reiches und der 2. Zwischenzeit〉→〈Königliche Memorialtexte des Mittleren Reiches und der 2. Zwischenzeit〉→Uronarti-Stele Sesostris' III. (Khartum Nr. 3 = Inv. 451)→〈Uronarti-Stele Sesostris' III. (Khartum Nr. 3 = Inv. 451)〉

Inscriptions (1)

Inscription #1 · Egyptian

Transcription

[...] Bḥd,tj 〈§〉 [...] Ḥr Nṯr(,j)-ḫpr,w Ḥr-nbw Ḫpr Nswt-bj,tj nb-Tꜣ,wj Ḫꜥi̯-kꜣ,w-Rꜥ ḏi̯ ꜥnḫ ḏd wꜣs mj Rꜥ ḏ,t 〈§〉 [...] Nb,tj Nṯr(,j)-msw,t Zꜣ-Rꜥ n(,j) ẖ,t =f Z-n-Wsr,t ḏi̯ ꜥnḫ ḏd wꜣs mj Rꜥ ḏ,t 〈§〉 wḏ jri̯.y m rnp,t-zp 16 ꜣbd 3 pr,t ḫft qd mn,w Ḫsf-jwn,tjw 〈§〉 jw jri̯.n =j tꜣš ḫnti̯ =j jt.pl =j 〈§〉 jw rḏi̯.n =j ḥꜣ,w ḥr swḏ.t n =j 〈§〉 jnk nswt ḏd.w jr〈r〉.w 〈§〉 kꜣꜣ.t jb =j pw ḫpr.t m ꜥ =j 〈§〉 ꜣd.w r jṯi̯.t sẖm.w r mꜥr 〈§〉 tm sḏr md(w),t m jb =f 〈§〉 ḫmt twꜣ,w.pl ꜥḥꜥ ḥr sf 〈§〉 tm sfn.w n ḫrw,y pḥ sw 〈§〉 pḥ.w pḥ.t(w) =f 〈§〉 gr.w ⸢gr.t(w)⸣ 〈§〉 wšb.w md(w),t mj ḫpr.t jm =s 〈§〉 ḏr-n,tjt jr gr m-ḫt pḥ ssḫm jb pw n(,j) ḫrw,y 〈§〉 qn,t pw ꜣd ẖs.t pw ḥmi̯ ḫti̯ 〈§〉 ḥm pw mꜣꜥ ꜣr.w ḥr tꜣš =f 〈§〉 ḏr-n,tjt sḏm nḥs(,j) r ḫr n(,j) rʾ 〈§〉 jn wšb =f ḏḏ ḥmi̯ =f 〈§〉 ꜣd.t(w) r =f ḏḏ =f sꜣ =f 〈§〉 ḥmi̯ ḫti̯ wꜣi̯ =f r ꜣd 〈§〉 n rmṯ(,t) js n(,j).t šfi̯.t st 〈§〉 ḥwrw.pl pw sd.w jb.pl 〈§〉 jw mꜣ〈.n〉 st ḥm =j 〈§〉 nn m j(w)ms 〈§〉 ḥꜣq.n =j ḥm,t.pl =sn jni̯.n =j ẖr(,jw) =sn pr〈.n〉 =〈j〉 r ẖnm,t.pl =sn ḥwi̯〈.n〉 =〈j〉 kꜣ.pl =sn wḥꜣ.n =j jt =sn rḏi̯〈.n〉 =〈j〉 sḏ,t jm 〈§〉 ꜥnḫ n =j jt ⸢=j⸣ ḏd.n =j m mꜣꜥ,t 〈§〉 nn ḫn jm n(,j) ꜥbꜥ pri̯ m rʾ =j 〈§〉 jr grt zꜣ =⸢j⸣ nb srwd.t(j) =fj tꜣš pn jri̯.n ḥm =j ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) zꜣ =j ⸢pw⸣ [msi̯.tw] =[f] [n] ḥm =j ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-snb 〈§〉 twt zꜣ nḏ,tj-jt≡f srw[d] [tꜣš] [n(,j)] wtt sw 〈§〉 jr grt fḫ.(j) =fj sw tm.t(j) =fj [ꜥḥꜣ] [ḥr] =[f] n zꜣ =j js n msi̯.t(w) =f js n =j 〈§〉 js[ṯ] [grt] [rḏi̯.n] [ḥm] =[j] [ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb)] jri̯.t(w) twt n(,j) ḥm =j ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) ḥr tꜣš p[n] [jri̯.n] [ḥm] =[j] [ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb)] n-mrw,t rwd =ṯn ḥr =f ⸢n-mrw,t⸣ [ꜥḥꜣ] =[ṯn] [ḥr] =[f]

Translations (1)

DE scholarly · TLA / ORAEC
Behedeti. Horus: "Göttlich an Gestalt"; Goldhorus: "Der Erschienene"; König von Ober- und Unterägypten, Herr der Beiden Länder, 𓍹Chakaure𓍺, beschenkt mit Leben, Dauer, Macht wie Re ewiglich. Nebti: "Göttlich an Geburt"; leiblicher Sohn des Re, 𓍹Sesostris𓍺, beschenkt mit Leben, Dauer, Macht wie Re ewiglich. Stele, errichtet im Regierungsjahr 16, Monat 3 der $pr.t$-Zeit, während des Baus (der Festung) Chesef-iuntiu ("Der die $jwn.tj.w$ abwehrt"). Ich richtete die Grenze ein, indem ich (weiter) nach Süden fuhr als meine (göttlichen) Vorväter. Ich vermehrte (lit. gab Zuwachs auf) das, was mir vererbt worden war. Ich bin ein König, der (zuerst) spricht (und danach) handelt. Was mein Herz denkt, ist, was durch meinen Arm geschieht. (Ich bin ...) Einer, der wild entschlossen ist zu erobern, der resolut vorgeht (o.ä.), um Erfolg zu erreichen. Einer, in dessen Herz das Wort (d.h. die Überlegung) nicht schläft. Einer, der an die Klienten / Abhängigen denkt, der für die Mildtätigkeit eintritt. Der (aber) nicht mildtätig ist gegenüber dem Unruhestifter, der ihn angegriffen hat. Der angreift, wenn er angegriffen wird. Der schweigt / ruhig bleibt, wenn man (ihm gegenüber) schweigsam / ruhig ist. Einer, der die Rede beantwortet entsprechend dem, was in ihr vorgekommen ist. Denn das Schweigen / still halten nach dem (feindlichen) Angriff bedeutet, das Herz des Unruhestifters zu bestärken. Tapferkeit bedeutet Angriff, Feigheit bedeutet Rückzug. Ein echter Schlappschwanz (o.ä.) ist, wer sich von seiner Grenze zurückdrängen lässt. Denn der Nubier hört auf das, was dem Munde entfallen ist (lit. auf das Entfallene des Mundes) (d.h. reagiert schon auf die geringste Äußerung). Ihm Antworten ist es, was ihn zur Flucht drängt. Greift man ihn an, so zeigt er seinen Rücken. Weicht man zurück, so schickt er sich an zum Angriff. Das sind keine Leute, denen man Respekt erweist. Es sind Elende, mit gebrochenem (d.h. schwachem / feigem) Herzen. Meine Majestät hat es gesehen. Es ist keine falsche Behauptung! (Denn) Ich raubte ihre Frauen, ich brachte ihre Angehörigen weg, 〈ich〉 ging vor gegen ihre Wasserstellen, 〈ich〉 schlug ihre Stiere, ich riss ihr Getreide aus, 〈ich〉 legte Feuer daran. So wahr ⸢mein⸣ (göttlicher) Vater für mich lebt, ich sprach die Wahrheit. Es ist kein Wort von Prahlerei daran, welches aus meinem Munde gekommen ist. Was jeden Sohn ⸢von mir⸣ betrifft, der diese Grenze halten wird, die Meine Majestät - LHG - errichtet hat, ⸢er ist⸣ mein Sohn, [er wird] meiner Majestät - LHG - [geboren sein]. Vorbildlich ist ein Sohn, ein Schützer seines Vaters, der [die Grenze] [des]jenigen hält, der ihn gezeugt hat. Wer sie (= die Grenze) aber aufgeben und nicht (mehr) [um sie kämpfen wird], der ist nicht mein Sohn, der wird mir nicht geboren sein. [Meine Majestät - LHG - hat] nämlich [veranlasst], dass errichtet werde eine Statue meiner Majestät an dieser Grenze, die meine Majestät festgesetzt hat, damit ihr standhaft seid an ihr, ⸢damit⸣ [ihr um sie kämpft].

Connections

Found at Uronarti

Cross-references (2)

  • TLA-Text TBGPBWPYVRCKZDQR2HRZE422GM tier-1
  • ORAEC-id oraec510 tier-2
About this record's data
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