ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) · vessel

Die Lehre des Cheti / 〈02. 〉oDeM 1014+1478

Source of record: ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) — catalogued by the holding institution. View the original record →

Description

〈Literarische Texte〉→〈3. Weisheitslehren〉→〈Mittelägyptische Weisheitslehren〉→〈Die Lehre des Cheti〉→〈02. 〉oDeM 1014+1478→Die Lehre des Cheti

Inscriptions (1)

Inscription #1 · Egyptian

Transcription

[ḥꜣ,t-ꜥ-m] [sb]ꜣ,yt jri̯[.t].n z 〈n(,j)〉 Ṯꜣr,t [Dwꜣ,ww≡f] [zꜣ] [H̱ty] [rn] =[f] [n] [zꜣ] =[f] Ppy{t} rn =[f] 〈§〉 [jstw] [r] =[f] [sw] [m] [ḫnti̯.yt] [r] [ẖnw] [r] [rḏi̯.t] =[f] [m] [ꜥ,t-sbꜣ] [n.t] zẖꜣ,w {{nn}} m-q(ꜣ)b [ms.w.pl] [sr.w.pl] [jm,j〈.pl〉] [ḥꜣ,t] [n.t] [ẖnw] 〈§〉 [ꜥḥꜥ.n] [ḏd.n] =[f] [n] =[f] 〈§〉 [〈jw〉] [m]ꜣꜣ.n =j qnqn 〈§〉 [ḏḏ] =[k] [jb] =[k] [m-sꜣ] [zẖꜣ,w] [dgꜣ.n] =[j] [nḥm] =[tw] [m] [bꜣk,w] 〈§〉 [m] =[k] [nn-wn] [m-ḥꜣ,w] [zẖꜣ,w] 〈§〉 ={f} 〈mj,tt〉 ḥr〈,j〉 ⸢mw⸣ [pw] 〈§〉 [šdi̯] [jr] =[k] [m] [pḥ,wj] [km,yt] 〈§〉 [gmi̯.y] =[k] [ṯ(ꜣ)s] [pn] [jm] =[st] [m-ḏd{.t}] 〈§〉 [jr] [zẖꜣ,w] [m] s,t =f nb.t n.t ẖnw [n] [ḥwrw.n] =[f] [jm] =[f] 〈§〉 [jw] =[f] [jri̯] =[f] [s]ꜣr,t n k[y] 〈§〉 [nn] [pri̯] =[f] [ḥtp.w] [...] [nn] [pr(.w)] =[f] [〈ḥr〉] [ḥtp] 〈§〉 [n] [mꜣꜣ.n] =j jꜣw,t m-mj,tt =st ḏd.t ṯ(ꜣ)s pn [jm] =[st] 〈§〉 [ḏi̯] =[j] [mri̯.y] =[k] [zẖꜣ,w] r mw,t =k 〈§〉 ḏi̯ =j ꜥq [nfr].pl =〈st〉 m-ḥr =k 〈§〉 wr{t} 〈sw〉 gr,t 〈r〉 jꜣw,t nb.t 〈§〉 nn-wn {m-}mj,tt =st md[wi̯.t] 〈§〉 [š]ꜣꜥ.n =f 〈wḏ〉 jw =f m ẖrd,w{.pl} 〈§〉 tw 〈r〉 nḏ ḫr,t.ṱ =f 〈§〉 tw 〈r〉 hꜣb =f ḥr jri̯.t ((m)) wpw[,tj] n{n} jy〈.t〉 =f [sd] =[f] [sw] [m] dꜣj,w 〈§〉 n mꜣ[ꜣ].n =j gn,wtj{.pl} m wpw,t 〈§〉 nb,yw{.pl} bw hꜣb[.tw] =[f] 〈§〉 〈jw〉 mꜣꜣ.n =j ḥmt,j{.pl} m [bꜣk.w] =[f] r rʾ n(,j) ḥr,yt =f 〈§〉 ḏbꜥ.pl =fj mj ḫ{r},t msḥ{b}.pl 〈§〉 ḫnš sw r sḥw,t ⸢rm.pl⸣ 〈§〉 ḥmw,w{.pl} nb{.t} ṯꜣi̯.y ꜥn,t wrd.w sw r mny,t(j){.pl} 〈§〉 ꜣḥ,t{.pl}.ṱ =f m ḫt 〈§〉 ḥn,ṱ =f m mj(nb) 〈§〉 jn gr〈ḥ〉.t nḥm =f 〈§〉 jri̯.n =f {m-}ḥꜣ,w n{.w} ꜥ.wj.du =fj ḥr jri̯.t 〈§〉 jn grḥ.t stꜣ =〈f〉 jm 〈§〉 ms.w{.pl}-ꜥꜣ,t ḥr whꜣb{.pl} m mnḫ,t m ꜥꜣ,t [nb.t] r(w)d(.t) 〈§〉 ꜥḏn.n =f mḥ n{.w} [...] 〈§〉 m =kı͗ 〈rḏi̯〉.n =〈j〉 tw ḥr wꜣ,t n(.t) nṯr 〈§〉 Rnn,t [pw] [n.t] zẖꜣ,w ḥr qꜥḥ{,t} =f hrw n(,j) ={f} 〈msi̯.tw〉 =〈f〉 [...] 〈ms,wt〉 =〈f〉 〈§〉 spr =f r 〈ꜥrr,yt〉 qnb,t 〈⸮ḥr?〉 〈⸮ḏd?〉 jri̯ n =f r(m)ṯ 〈§〉 m =kı͗ nn-wn zẖꜣ,w šwi̯ m wnm m ꜣḫ,t n.tj pr-nsw ꜥnḫ-(w)ḏꜣ-s(nb) 〈§〉 Msḫn〈,t〉 〈wḏ.t〉 〈n〉 zẖꜣ,w ḏḏ{.yw.pl} =〈st〉 〈sw〉 ẖrı͗-ḥꜣ,t ⸢qnb,t⸣ 〈§〉 dwꜣ nṯr 〈n〉 jt =〈k〉 mw,t =k ḏḏ{.yw.pl} 〈tw〉 ḥr wꜣ,t n.t ꜥnḫ.w.pl 〈§〉 m =kı͗ nn [...] ms.w.pl n(.w) ms.w.pl ={f} =〈k〉 〈§〉 jwi̯ =s pw nfr m-ḥtp 〈§〉 [jn] [kꜣ] [n(,j)] [...] =f zẖꜣ,w Nb-nfr ẖr,j-ꜥ =f Nfr-ḥtp.w 〈§〉 [m] =[kı͗] [nfr] [hꜣ]b =k ꜥšꜣ{t} sḏm =k mdw,t.pl sr.w.pl 〈§〉 j[ḫ] jri̯.y =k qj 〈n〉 ms.w.pl r(m)ṯ jw =k (ḥr) šm.t ={st} 〈r〉 〈nmt.t.pl〉 =〈st〉 〈§〉 mꜣꜣ.tw zẖꜣ,w ḥr sḏm sḫpr sḏm pri̯-ꜥ 〈§〉 〈ꜥḥꜥ〉 =〈k〉 〈ḥr〉 〈mdw,t〉 〈n,tt〉 [r] =sst 〈§〉 ꜣs{t} rd.du =k jw =k ḥr šm.t 〈§〉 nn tkn =tw r =sst 〈§〉 zmꜣ[m] m{ꜥ} tn.w r ={sst} =〈k〉 〈§〉 ḫnm{yt}〈s〉 n z ḏꜣm =k [...]

Translations (1)

DE scholarly · TLA / ORAEC
[Anfang (aus) der[ Lehre, die ein Mann von Tjaru (= Sile) [namens Chety, Sohn des Duaef, für seinen Sohn] namens Pepy verfaßt hat. [Nun war es so, daß er stromaufwärts auf dem Weg zur Residenzstadt war, um ihn in die] Schreib[schule (wörtl.: Lehrzimmer der Schrift) zu bringen (wörtl.: geben)] unter [die Kinder der hohen Beamten, die an der Spitze der Residenzstadt waren.] [Da sagte er zu ihm:] Ich habe Mißhandlungen gesehen (oder: erfahren). [Auf das Schreiben mußt du deine Sinne (wörtl.: dein Herz) setzen, (und zwar) nachdem/weil ich festgestellt habe, daß man (sich) (so) vor (körperliche) Arbeit rettet. (?)] [Siehe, (es) gibt nichts Besseres als das Schreiben.] Es ist etwas Ähnliches, wie einer, der loyal ist (wörtl.: es ist das Gleiche von einem, der auf dem Wasser ist). (?) [Lies/Rezitier doch am Ende des (Buches) Kemit;] [du wirst diesen Spruch darin finden mit dem Wortlaut:] ["Was den Schreiber auf] irgendeinem seiner Posten der Residenz angeht: [es wird ihm nicht erbärmlich gehen in ihr (d.h. der Residenz)."] [Er pflegt den Wun]sch für einen anderen [zu erfüllen. (?)] oder: [Er pflegt (seine) Klug]heit für einen anderen [einzusetzen. (?)] [Wird er/dieser (dann) nicht zufriedengestellt herauskommen?] oder: [Es gibt keinen, der zufriedener als er ist (wörtl.: nicht gibt es seinen Überschuß/seine Übertreibung, indem er/dieser zufrieden ist).] Ich kann keinen Beruf erkennen (wörtl.: sehen), der ihm gleich ist (wörtl.: als seinesgleichen), (oder) über den diesen Spruch behauptet (wörtl.: gesagt) wird. [Ich werde dafür sorgen, daß du das Schreiben] mehr [liebst] als deine Mutter. (Und) ich werde dafür sorgen, daß 〈seine〉 (d.h. des Schreiberberufs) Vollkommenheit dir vertraut wird (wörtl.: in dein Gesichtsfeld eintritt). {Er/es ist nämlich einer, der wichtiger ist} 〈Es ist nämlich/außerdem wichtiger〉 als jeder (andere) Beruf. (Und) es gibt nicht seinesgleichen in diesem Land, den es zu besprechen gibt (?). Als er angefangen hat zu befehlen, war er noch ein Kind. Man wird ihn grüßen; (und) man wird ihn (erneut) ausschicken beim Auftreten als Bote (?; oder: beim Auftreten mit einer Botschaft), als er noch nicht (zurück)gekehrt ist, damit er sich mit einem $dꜣjw$-Schurz bekleiden könnte. Ich kann keinen Bildhauer mit einer Botschaft (beauftragt) feststellen. Der Goldschmied, er ist nicht ausgesandt worden (oder: man pflegt ihn nicht auszusenden). Ich habe (aber) den Kupferschmied bei seiner Arbeit {nicht} gesehen, an der Öffnung seines (Schmelz)ofens. Seine Finger sind wie die "Dinger" der Krokodile. Er stinkt mehr als Fischlaich. Jeder (Holz)handwerker, der mit dem Dechsel hantiert (wörtl.: den Dechsel greift), er ist müder als der (frondienstleistende) Feldarbeiter (mit der Hacke). Sein Feld ist das Holz; seine Aufgabe/sein Geschäft (oder: sein Werkzeug?) ist das Beil. Es ist (sogar) die Nacht, die er ergreifen/in Anspruch nehmen muß. (?) Beim Arbeiten hat er (schon) ein Vielfaches seiner Tätigkeit (wörtl.: seiner Arme) geleistet. (Und) es ist (sogar) die Nacht, in der er (eine Lampe) anzünden muß. Der Steinschmuckhersteller bohrt mit dem Meißel/Lochbeitel (?) in jedem harten Edelstein. Wenn er eine Elle der 〈(glänzenden?) Sachen〉 fertiggestellt hat, 〈sind seine Arme gelähmt und ist er erledigt.〉 Siehe, {Renenet ist} 〈hiermit setze ich dich〉 auf den Weg Gottes. Es ist so, daß die Renenet (d.h. die Personifizierung des Glücks/Reichtums) des Schreibers auf seiner Schulter ist am Tag {seiner Kinder}, an dem er geboren wird (oder: am Tag seiner Geburt). Wenn er das Torgebäude erreicht, 〈sagt〉 der Gerichtshof (oder: die Ratsversammlung): "Mögen die Menschen für ihn handeln." (??) Siehe, es gibt keinen Schreiber, der kein Essen hat, (bestehend) aus den Gütern des Palastes - L.H.G. Die (Geburtsgöttin) Meschenet, die dem Schreiber zugewiesen wird: an die Spitze der Ratsversammlung (oder: des Gerichtshofs) stellt sie ihn. (?) Lobe Gott für deinen Vater und deine Mutter (d.h. bedanke dich bei deinem Vater und deiner Mutter), die 〈dich〉 auf den Weg der Lebenden setzen/gesetzt haben. Siehe dies, [was ich dir anvertraut habe, ist für] die Kinder {seiner} 〈deiner〉 Kinder. Dies(er Satz) bedeutet, daß es gut und zufriedenstellend (ans Ende) kommt, [für den Ka des ..., sein ...], den Schreiber Nebnefer. (Geschrieben von) seinem Assistenten Neferhotep. [Siehe, gut ist] dein häufiges Ausgesandt-Werden, so daß du die Worte der hohen Beamten hörst. Mögest du die Wesensart der Kinder der (bedeutenden) Menschen annehmen, indem du gehst {und sie ergreifst} 〈in ihren Fußstapfen〉. Am Zuhören erkennt man einen (guten) Schreiber, indem/weil Zuhören Tapferkeit entstehen läßt (oder: weil einer, der zuhört, einen Helden schafft). {Ägypten steht} 〈Du mögest aufstehen bei einer Rede, die〉 dagegen ist. (?) Treibe deine Beine zur Eile an (wörtl.: sei eilig, was deine Beine angeht), wenn du gehst! Man wird sich ihr (d.h. der schlechten Rede?) nicht nähern. Geselle dich zu einem, der erhabener ist als {sie} 〈du〉! Befreunde einen Mann, der zu deiner Generation gehört.

Connections

Found at Deir el-Medineh

Cross-references (2)

  • TLA-Text UVOW6GWFSJGYFMGYDFEQ336TGY tier-1
  • ORAEC-id oraec749 tier-2
About this record's data
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