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Der große Nilhymnus / pTurin Cat. 1968+1890+1878_Rto
Description
〈Literarische Texte〉→〈5. Poetische Literatur〉→〈Hymnen an die Überschwemmung〉→〈Der große Nilhymnus〉→pTurin Cat. 1968+1890+1878_Rto→Der große Nilhymnus
Inscriptions (1)
Inscription #1
· Egyptian
Transcription
wsfꜣ =f ḫr ḏbb fnd [ḫr] ḥr-nb nmḥ 〈§〉 [ḫb]ꜣ =tw [m] [pꜣw,t.pl] [nṯr].pl ḫr ḥḥ.pl ꜣq.w m r(m)ṯ 〈§〉 jri̯ ꜥwn-jb r-mn tꜣ r-ḏr =f wr šrjw{.pl} ḥr nm[j] 〈§〉 [šbn] [r(m)ṯ].pl ḫft 〈ḫsf〉 =f qd sw H̱nm,w 〈§〉 wbn =f ḫr tꜣ m ḥꜥꜥ,wt ḫr ẖ,t-nb(.t) m rš,wt 〈§〉 [ṯsjꜣ(,t)] [nb.t] [šz]p.n =s sbjꜣ,t jbḥ nb kfꜣ.w 〈§〉 jni̯ kꜣ.pl wr ḏfꜣ,w qmꜣm [nfr,t] =[f] [nb.t] 〈§〉 [nb] [šf]šf,yt nḏm stj ḥtp.y jyi̯ =f 〈§〉 sḫpr sjm,w n mnmn(,t) rḏi̯ [sfṯ(,t)] [n] [nṯr] [nb] 〈§〉 [sw] m dwꜣ,t p,t tꜣ ḥr zḫn,t.pl =f jṯi̯ tꜣ,du 2 〈§〉 mḥ wḏꜣ.pl sw〈s〉ḫ šnw,t.pl rḏi̯ ꜣḫ,t [n] [nmḥ.pl] 〈§〉 〈srd〉 ḫt ꜣbb nb.t nn ngꜣ{.t} =tw r =s 〈§〉 sḫpr{.pl} jmw m pḥ,tj.ṱ =f nn mḏḥ =[⸮tw?] [m] [jnr] 〈§〉 [jṯi̯].tw ḏw.w.pl ḥr ḥw,(y)t =f nn gmḥ.tw =f 〈§〉 bꜣk n ḫrp.tw =[f] [šdi̯] [m] [š]tꜣ 〈§〉 nn rḫ =tw bw n,tw =f nn gmḥ =tw tpḥ,t =f m zẖꜣ,w 〈§〉 nꜥi̯.y jꜣ,yt.pl nn [dnj.tw] =[f] ḥr nmj nn sšm,w =f 〈§〉 šms sw ḏꜣm,w ẖrd.pl tw 〈r〉 nḏ ḫr,t.ṱ =f m nsw 〈§〉 mn [hp.pl] [jyi̯] [r] [trj] =[f] [...] 〈§〉 [...] [rḏi̯] [ḥꜣ,w] ḥr nfr.pl =f 〈§〉 [jwr] [Sbk] [msi̯] n,t [...] 〈§〉 [swsr] [wꜥ] [sm]ꜣjr [ky] [...] 〈§〉 [sḥḏ] pri̯.y.pl m [kk,wj] =[sn] [...] 〈§〉 [...] [nn] [w] [ꜥnḫ] [m]-ḫm,t =f 〈§〉 ḥbs [r(m)ṯ.pl] [m] [mḥ] [šꜣꜥ.n] =[f] [...] 〈§〉 [...] nḏr Pt[ḥ] [...] 〈§〉 [ꜥq] m j{n}mḥ,t pri̯ [m] [ḥr,j] [...] 〈§〉 [...] [ẖdb] _ [s]nm rnp,t 〈§〉 [...] [nn] [ḥbs] r ḥbs 〈§〉 [smn] [mꜣꜥ,t] m jb.pl r(m)ṯ.pl ḏd grg r-sꜣ šwꜣ.ww [...] 〈§〉 [...] tm ḫrp ḥr [mw] =f 〈§〉 dwꜣ.ww nṯr.pl nb.w.pl nn rḏi̯ =[f] [hꜣi̯.y] [ꜣpd,w] [ḥr] [ḫꜣs,t] 〈§〉 [⸮nn?] [sḫt] ḏr,t =f n nbw nn z tḫ.w [n] ḥḏ 〈§〉 nn wnm.wj.tw ḫsbd [mꜣꜥ] [jt] [ẖr-ḥꜣ,t] [rdw] 〈§〉 [š]ꜣꜥ =tw n =k ḥs(,t).pl m [bn,t] ḥs.y(,t).pl ḥr ḏr,t 〈§〉 nh[m] [n] =[f] [ḏꜣm,w] [ẖrd].pl ꜥpr =tw n =f wpw,t 〈§〉 jyi̯.y ẖr špss.pl s[ẖkr] [tꜣ] [⸮pn?] [swꜣḏ] [jwn] ḥꜥ,t.pl r(m)ṯ.pl 〈§〉 [sꜥnḫ] [ḥꜣ,tj].pl bꜣkꜣ,yt[.pl] [mri̯.y] [ꜥšꜣ] [mnmn,t] [nb.t] 〈§〉 [w]bn =k ⸮ẖn? nʾ,t.pl ḥqr [ḫr] [sꜣꜣ] =sn m jn,w [⸮n?] [⸮šꜣ?] 〈§〉 [ḥn] [⸮z?] [⸮nb?] [⸮m?] [sšnj] r šrj,t =⸮f? ꜣ[ḫ,t] [nb.t] [ṯtf] [ḥr]-tp tꜣ 〈§〉 sjm[,w] [nb] [m-ꜥ] [ẖrd.pl] [smḫ.n] =[s]n wnm.wj 〈§〉 bw-nfr ḫꜣ〈~n~〉r[ʾ] [m] [jw]y,t pꜣ tꜣ 〈r〉-ꜣw [ḥr] [ftft] 〈§〉 [ḥwi̯] [Ḥꜥpj] [w]dn =t[w] n =[⸮f?] sfn[d] =[tw] [n] =[⸮f?] [j]wꜣ.[pl] 〈§〉 jri̯.y =[tw] [n] =[⸮f?] [ꜥ(ꜣ)b],t ꜥꜣ.t wšꜣ =[tw] [n] =[⸮f?] [ꜣpd,w] 〈§〉 [grg] =[tw] [n] =[⸮f?] [⸮mꜣj.pl?] [ḥr] [ḫꜣs,t] ḏbꜣ =tw n =f nfr.pl 〈§〉 wdn =tw 〈n〉 nṯr nb{.t} [mj] [jri̯.⸮n?] [Ḥꜥpj] 〈§〉 [sntr] [⸮tp,j?] [jw]ꜣ.pl wnḏw.pl ꜣpd,w m sbi̯-[n-sḏ,t] 〈§〉 [Ḥꜥpj] [m] [tpḥ,t] =[f] [wsr] 〈§〉 [nn] [rḫ] =[tw] [rn] =[f] [m] [dwꜣ,t] nn pri̯ nṯr.pl ẖr.j =f 〈§〉 tmm[.pl] [wṯs] [psḏ,t] [...] [sndw] [n] šfšf(,t) =f 〈§〉 jri̯ n zꜣ =f Nb-r-ḏr [swꜣḏ] [jdb.du] 〈§〉 [wꜣḏ] [kꜣ] [jwi̯] =[k] [wꜣḏ] [kꜣ] [jwi̯] =[k] Ḥꜥpj wꜣḏ kꜣ jwi̯ =k 〈§〉 ⸮m[j]? [⸮r?] [⸮Km,t?] [⸮sḫpr?] [⸮ḥtp?] =[⸮f?] [⸮swꜣḏ?] [⸮jdb.du?] 〈§〉 [sꜥnḫ] r(m)ṯ.pl mnmn(,t) m jn,w =k n [šꜣ] 〈§〉 [wꜣḏ] [kꜣ] [jwi̯] =[k] [wꜣḏ] [kꜣ] [jwi̯] =[k] [Ḥꜥp]j wꜣḏ kꜣ jwi̯ =k 〈§〉 jwi̯ =s [pw] [nfr] [m] [ḥtp] 〈§〉 [jn] [kꜣ] [n] [...] n tꜣ ḥw,t nsw-bjt Ḥqꜣ-mꜣꜥ,t-Rꜥ-Stp-n-Rꜥ [...]Translations (1)
Verzögert er sich (oder: bleibt er aus; wörtl.: ist er faul, nachlässig), dann verstopft (zwangsläufig) die Nase,
[dann] ist jedermann (zwangsläufig) verwaist (oder: arm/verarmt). [Verrin]gert man (demzufolge) (etwas) [an den Opferkuchen der Gött]er,
dann sind (schon?) unendlich Viele unter den Menschen zugrundegegangen. (O Hapi,) der Habgier betreibt/verursacht im ganzen Land hindurch (?),
(wobei) Groß und Klein (das Land) durchstreifen, (erst) wenn er sich nähert, (d.h.) als (?) Chnum ihn formt, [versammeln/vermischen sich (?) die Menschen]. Erscheint er, dann ist das Land in Jubel,
dann ist jeder Bauch (oder: jedermann?/jede Generation) erfreut. [Jedes Gebiß] hat (dann) ein Lächeln angenommen,
jeder Zahn ist (lächelnd) entblößt. (O Hapi), der Nahrung herbeibringt, groß an Speisen,
der [seine ganze Schönheit] entfaltet; [Herr von An]sehen, mit süßem Duft,
der gnädig ist, wenn er kommt; der Pflanzen(futter) für das Vieh entstehen läßt,
der [Schlachtungen/Schlachtopfer (von Rindern) für jeden Gott] gibt; [er] ist in der Unterwelt, (aber) Himmel und Erde sind auf seinen Stützen,
(ihm,) der zwei Länder erobert; der die Magazine füllt, der die Scheunen erweitert,
der [den armen Leuten] Besitz gibt. (O Hapi,) der Holz und alles, was erwünscht ist, wachsen läßt,
- man hat keinen Mangel daran -; der ein Schiff durch seine Kraft (d.h. die Kraft, die Bäume wachsen läßt) entstehen läßt:
- [man] kann/wird (ja) nicht [in/aus Stein] zimmern! -; die Berge werden dank seines Regens in Besitz genommen,
- (und doch) kann/wird er nicht beobachtet werden -; der arbeitet, ohne daß [er] geführt/angeleitet worden ist;
[der ernährt (?; oder: aufgezogen wird) im Gehei]men; man kennt nicht den Ort, 〈wo〉 er ist;
man erblickt seine Höhle nicht in den Schriften. {Es gibt keinen, der die Hügel befährt} 〈Der die Hügel befährt〉, - [er kann] nicht [eingedämmt werden] beim Herumgehen und seine Führung gibt es nicht. Eine Truppe von Kindern (?) soll ihn begleiten (oder: ihm dienen);
(dann) wird man ihn als König begrüßen; (ihn, der) mit festem [Regelmaß, der zu seiner Zeit kommt,]
[... ... ... ...]; [... ... ... ...],
[der noch] über seine Wohltaten [hinaus gibt]. (O Hapi,) [der mit Sobek schwanger war, der] die Flut [geboren hat,]
[... ... ... ...]; [der den einen mächtig/reich macht, der den anderen ins] Elend [stürzt,]
[... ... ... ...]; (O Hapi,) der die [erleuchtet], die in [ihrer (?) Dunkelheit] hinausgehen,
[mit dem Fett der Herde (d.h. mit Talgkerzen oder Fettlampen);] [... ... ... ...].
[Es gibt kein Gebiet, das] ohne ihn [leben kann]. (O Hapi,) der die Menschen bekleidet mit dem Flachs, das er geschaffen (wörtl.: angefangen) hat;
[... ... ... ...] [... ... ... ...];
[der, mit dessen Erbrechen (?)] Ptah zimmert (?). (O Hapi), der in die Unterwelt [eintritt], der [an die Oberfläche (?; oder: aus dem Himmel)] hervorgeht;
[... ... ... ...]. [der schwer/belastend ist, so daß die Menschen gering sind,]
[wenn] die Trauer des Jahres [sie tötet;] [... ... ... ...].
Es gibt kein Kleid, um sich zu kleiden. [(O Hapi,) der die Wahrheit festigt] in den Herzen der Menschen,
die lügen nach dem Verarmen; [... ... ... ...];
der nicht geführt wird in seinem Wasser(lauf) (?); der, den alle Götter lobpreisen:
[er] wird nicht zulassen, [daß Vögel in die Wüste (statt ins Fruchtland?) herabsteigen.] [Es gibt keinen,] dessen Hand mit Gold [webt]. (?)
Es gibt keinen Mann, der von Silber betrunken wird. Man kann keinen [echten] Lapislazuli essen:
[Getreide ist die Grundlage für (wörtl.: ist unter dem Anfang von) Wachstum/Leistungsfähigkeit.] Für dich fängt man an mit (einem Chor von) Sängerinnen auf der Harfe,
und Sängerinnen auf der Hand (d.h. die den Takt angeben); [Ihm] jubelt [eine Truppe von Kindern (?) zu];
für ihn stattet man ein Empfangskomitee (oder: einen Hausstand?) aus. (O Hapi,) der mit Kostbarkeiten kommt, der [das Land schmüc]kt,
[der die] Haut[farbe] der Menschen [wieder frisch macht]; [der die Herz]en der Schwangeren [wiederbelebt];
[der eine Menge/Vielfalt von jeglichem Vieh liebt (oder: sich wünscht)]. Wenn du unter (?) den hungernden Stadtbewohnern erscheinst,
[dann sättigen] sie sich mit den Produkten [des Feldes]: [Jeder Mann ist mit einer Lotos]blume an seinem Nasenloch [versehen]; (?)
[alle] Sa[chen sind] auf den Boden [übergelaufen] (d.h. überreichlich vorhanden). [Jedes] Gemüse [ist in der Hand der Kinder,
nachdem sie (es) zu essen vergessen haben]. Das Beste ist [auf der Stra]ße verstreut;
das ganze Land [hüpft (vor Freude) herum.] [(Sobald) Hapi fließt], dann opfert man [ihm];
dann schlachtet [man für ihn] Langhornrinder/Mastrinder; dann richtet [man für ihn] ein großes Festopfer an;
dann mästet [man für ihn Geflügel/Gänse;] [dann fängt man für ihn Löwen in der Wüste ein;]
dann vergeltet man ihm die Güte/Wohltaten. Man opfert für jeden Gott,
[gemäß wie Hapi produziert hat (oder: wie (es) für Hapi getan wird):] [Weihrauch und feines Salböl, Lang]hornrinder und Kurzhornrinder, (sowie) Geflügel sind das [Brand]opfer. [Hapi in seiner Höhle ist mächtig.] [(Aber) man kennt seinen Namen in der Unterwelt nicht.]
(Und) die Götter können nicht mit ihm (dem Namen) hervorkommen (d.h. können ihn nicht offenbaren/verraten). O Menschheit, [die die Neunheit verherrlicht,
habt Angst vor] seinem (d.h. des Hapi) Ansehen! Handelt für seinen (d.h. des Hapi) Sohn, den Allherrn,
[der die beiden Ufer grünen läßt!] [Gedeihe! Und dann sollst Du bitte kommen!]
[Gedeihe! Und dann sollst Du bitte kommen!]
O Hapi, gedeihe! Und dann sollst Du bitte kommen! K[omm nach Ägypten, (O Hapi, du), der deinen (wörtl.: seinen) Frieden (?) entstehen läßt!]
[Laß gedeihen die Beiden Ufer!] [Belebe] die Menschen und das Vieh von deinen Produkten der Wiesen! [Gedeihe! Und dann sollst Du bitte kommen!]
[Gedeihe! Und dann sollst Du bitte kommen!]
[O Hap]i, gedeihe! Und dann sollst Du bitte kommen! [Dies(er Satz) bedeutet, daß] er (d.h. der Text) [gut und zufriedenstellend] an(s Ende) kommt. [Für den Ka des Schreibers (?)] des Tempels des Königs von Ober- und Unterägypten 𓍹Ramses IV.𓍺 [...
Cross-references (2)
- TLA-Text ZNKKPHVGR5DK7K3E3GWWHGX5AA tier-1
- ORAEC-id oraec778 tier-2
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