ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) · other

Die Hirtengeschichte / pBerlin P 3024

Source of record: ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) — catalogued by the holding institution. View the original record →

Description

〈Literarische Texte〉→〈1. Erzählungen〉→〈Mittelägyptische Erzählungen〉→〈Die Hirtengeschichte〉→pBerlin P 3024→Die Hirtengeschichte

Inscriptions (1)

Inscription #1 · Egyptian

Transcription

m =tn wj hꜣi̯.kwj [r] zš 〈§〉 jw =f tkn m mẖr pn 〈§〉 jw mꜣ.n =j z,t-ḥm,t jm =f 〈§〉 nn s(j) m ⸮ḥm? ⸮n? r(m)ṯ.pl 〈§〉 šn,wy =j ḏdf mꜣꜣ =j sr.w =s n nꜥꜥ n jwn =s 〈§〉 nn-sp jri̯.y =j ḏd.t.n =s 〈§〉 šfšf,t =s ḫt ḥꜥ.pl =j 〈§〉 ḏd =j n =tn 〈§〉 jḫ kꜣ.pl ḥꜣ =n 〈§〉 jḫ ḏꜣi̯ bḥs.w.pl sḏr ꜥw,t r 〈rʾ〉 n mꜣḥ mnj.w.pl m-sꜣ jr,j 〈§〉 smḥ =n n ḥꜣ kꜣ.pl m-ꜥb ⸮jḥ?.pl rḏi̯ r pḥ,(wj) =fj 〈§〉 rḫ.w.pl-ḫ,t.pl n.w mnj.w.pl ḥr šdi̯.t ḥs.w-mw m ḏd r〈ʾ〉 =f pn 〈§〉 ḥꜥ kꜣ.pl =j mnj.w.pl ṯꜣ,y.w.pl 〈§〉 nn-wn srw.y =j m šꜣ pn rnp,t Ḥꜥp(j)-ꜥꜣ wḏ wḏ,t n sꜣ.pl tꜣ n tni̯ š r jtr,w 〈§〉 〈wḏꜣ〉 r =k r ẖnw n pr =k 〈§〉 jw ⸮jḥ?.pl mn m s,t =sn 〈§〉 jyi̯.y jw snḏ =k ꜣq šfšf,t =k rwi̯.t(j) r ꜣq.t nšnj n Wsr,t snḏ,w n Nb,t-tꜣ.du 〈§〉 ḥḏ.n r =f tꜣ dwꜣ zp-2 jw jri̯ mj ḏd =f ḫpi̯ r =f sw ntr,t tn 〈§〉 jw =f ḏi̯ =f ḥꜣ,t n š 〈§〉 jyi̯.n =s ḥꜣi̯ =s m ḥbs.w.pl =s tḫtḫ =s šn,w =⸢s⸣ [...]

Translations (1)

DE scholarly · TLA / ORAEC
Seht, ich bin zum Sumpf hinabgestiegen; er liegt (ja) in der Nähe dieses (d.h. vorher erwähnten) tiefliegenden Weidegrundes. Ich sah eine (heiratsfähige/geschlechtsreife) Frau darin (d.h. im Sumpf); sie hatte nicht die Gestalt (?) der Menschen. Mir standen die Haare zu Berge, (indem/als) ich ihre Haarbänder/Zöpfe (?; oder: tierisches Haar?) sah, sowie die Glätte (oder: und wegen der Glätte) ihrer Haut (wörtl.: Teint/Aussehen). Niemals werde (oder: würde) ich tun, was sie gesagt hat. (Denn) der Respekt vor ihr steckt(e) überall in meinen Gliedern. Ich möchte euch vorschlagen (wörtl.: sagen): "Stiere, laßt uns also an Land gehen (?)! Mögen die Kälber also (mit einer Fähre) überfahren, (indem/während/damit) das Kleinvieh die Nacht am 〈Rande〉 des Bruchs (?) verbringt und die Hirten dahinter sind (oder: sich darum kümmern). (Was) unser Papyrusboot für das (wörtl.: des) an Land Gehen (?) (angeht): die Stiere sind zusammen mit den Kühen (?) an sein (d.h. des Bootes) hinteres Ende gestellt. (?) Die Weisen der Hirten rezitieren einen Wasser(zauber)gesang (zum Schutz vor Krokodilen) mit dem Aussprechen des betreffenden Spruchs (wörtl.: als das Sagen von diesem seinem (d.h. des Gesanges) Spruch): "Meine Kas/Lebensgeister sind in Jubel, (ihr) Hirten, (ihr) Männer! Man kann mich nicht vertreiben (wörtl.: es gibt nicht mein Vertreiben) von diesem überschwemmbaren Feld (im) Jahr der hohen Überschwemmung (wörtl.: des großen Überschwemmungsgottes), der (sogar) den Landrücken (d.h. den Geziras) Befehle erteilt, (indem/nachdem) der (Überschwemmungs)see nicht (mehr) vom Fluß unterschieden worden ist. {Sei wohlbehalten} 〈Begib〉 du (d.h. der große Überschwemmungsgott) dich (wohlbehalten) in das Innere deines Hauses! (Denn) die Kühe (?) bleiben an ihrem Platz. (Du Überschwemmungsgott,) der gekommen ist (?)! Die Furcht vor dir ist verschwunden (und) der Respekt vor dir ist gewichen, bis (auch bald) die Wut der Mächtigen (Göttin) und das Furchterregende der (Göttin namens) Herrin der Beiden Länder verschwunden sein werden (?)." Kaum war nun das Land am frühen Morgen hell geworden, da wurde gemacht, wie er gesagt hatte, (indem/während (?)) diese (vorher erwähnte) Göttin ihm nun begegnete. (Denn) er hatte die Gewohnheit, sich dem See zuzuwenden. Sie war gekommen, (und zwar indem) sie sich ihrer Kleider entledigte und ihre Haare durcheinanderbrachte.

Cross-references (3)

  • TLA-Text QKN2PJK4CVGI7GXJSMMPTIZZYY tier-1
  • TM-Text 755017 tier-1
  • ORAEC-id oraec805 tier-2
About this record's data
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