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Harfnerlieder Text G / 〈Harfnerlieder Text G: 〉Neferhotep (TT 50), Lied 2

Source of record: ORAEC (Online Resource for Ancient Egyptian Corpus) — catalogued by the holding institution. View the original record →

Description

〈Literarische Texte〉→〈5. Poetische Literatur〉→〈Harfnerlieder〉→〈Harfnerlieder Text G: 〉Neferhotep (TT 50), Lied 2→Harfnerlieder Text G

Inscriptions (1)

Inscription #1 · Egyptian

Transcription

ḏd.n pꜣ ḥs,y m bn,t n jt-nṯr-n-Jmn Nfr-ḥtp mꜣꜥ-ḫrw 〈§〉 sꜥḥ.pl nb.pl jqr.pl psḏ,t nb,t-ꜥnḫ sḏm.pl jr =tn jri̯.t ḥss,t.pl n pꜣ jt-nṯr m swꜣš n bꜣ =f mnḫ n sꜥḥ jqr 〈§〉 tj sw m nṯr ꜥnḫ.w r-nḥḥ sꜥꜣ.w m jmn,t 〈§〉 ḫpr =sn m sḫꜣ,w n m-ḫt n jy.j nb r swꜣ 〈§〉 jw sḏm.n =(j) nn-〈n〉 ḥs.pl n,tj m js.w.pl ḏr-ꜥ{.pl} sḏd.t =sn m sꜥꜣi̯ tp-tꜣ m sꜥnd ẖr,t-nṯr 〈§〉 ḥr-m pw jri̯.t m-mj,tt r pꜣ tꜣ n{.t} (n)ḥḥ mtj ꜥqꜣ jw,tj ḥr(,w) 〈§〉 bw,t =f pw ẖnn(,w) 〈§〉 nn-wn ḥr sw r sn,nw =f 〈§〉 tꜣ pn jw,tj rq =f h(ꜣ)j.pl =n nb(.pl) ḥtp m-ẖnw =f ḏr rk pꜣ(w),t tp.t 〈§〉 n,tj(.w) r ḫpr n ḥḥ n ḥḥ jwi̯ =⸮w? r =f tm 〈§〉 n ḫpr.n jsq m Tꜣ-mrj 〈§〉 nn wꜥ tm spr n =f 〈§〉 jr ꜥḥꜥ jrr.t.pl tp tꜣ sp 〈pw〉 n{.t} rs,wt 〈§〉 ḏd.tw jy,j ꜥd wḏꜣ n pḥ jm,j-wr,t

Translations (1)

DE scholarly · TLA / ORAEC
Der Harfner sprach zum Gottesvater des Amun, Neferhotep, dem Gerechtfertigten: All (ihr) vortrefflichen Noblen, (ihr) Götterneunheit der "Herrin des Lebens" (= des Westens/der Nekropole), hört ihr (doch), wie die Gunstgesänge für den Gottesvater des Amun mit dem Lobpreis auf seinen vortrefflichen Ba, den eines untadeligen Edlen, angestimmt werden (wörtl: hört ihr das Machen der Gunstgesänge...). Nun ist er bekanntlich ein Gott, der ewiglich lebt, der groß gemacht wurde im Westen. Sie (die Lieder) sollen eine Erinnerung für die Nachwelt werden, für jeden, der kommt, um (sc. am Grab) vorbeizugehen. Ich hörte diese Gesänge, die in den Gräbern sind seit dem Anbeginn, und was sie berichten über die Hochschätzung des Erdenlebens und die Herabsetzung des Jenseits. Weshalb tut man Gleiches gegen das rechtmäßige und richtige Land der Ewigkeit, das keinen Schrecken besitzt? Sein Abscheu ist ja die Störung. Es gibt keinen, der sich vorbereitet gegen seinen Nächsten. Dieses Land, das keinen Feind hat: Alle unsere Angehörigen ruhen in ihm seit der Zeit der ersten Urzeit. Die, die entstehen werden in Millionen von Millionen (Jahren), 〈die〉 werden vollständig zu ihm kommen. Es geschieht nicht, dass man in Ägypten verweilen kann (wörtl.: Nicht geschieht ein Verweilen in Ägypten). Es gibt keinen, der es (d. h. das Jenseits) nicht erreicht. Was die Zeit dessen betrifft, was (man) auf Erden getan hat: Sie hat (nur) den Charakter eines Traumes. Man sagt "Er möge willkommen, wohlbehalten und heil sein" zu dem, der den Westen erreicht.

Connections

Cross-references (2)

  • TLA-Text 522DM4N7M5ACNJP7XNYS67A5DY tier-1
  • ORAEC-id oraec1428 tier-2
About this record's data
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